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Bei einer Umfrage unter 300 belgischen Fußballprofis erklärten mehr als zwei Drittel, dass es in der ersten Liga keinen Platz für Schwule gebe.

Wie die flämische Zeitschrift "Sport/Voetbalmagazine" berichtet, meinen 68 Prozent der Befragten, Schwule hätten auf dem Rasen in den Stadien nichts zu suchen. Nur 32 Prozent sahen darin kein Problem. In den europäischen Profiligen gibt es bislang keinen einzigen offen schwulen Fußballspieler.

Der belgische Fußballverband KBVB will aus der Umfrage keine Konsequenzen ziehen: "Nicht jeder wird mit offenen Armen begrüßt, aber was sollen wir tun? Ein Transparent aufhängen mit den Worten: ‚Schwule willkommen’?", erklärte Jean-Marie Philips, Geschäftsführer des Koninklijke Belgische Voetbalbond. "Homosexualität ist keine Krankheit, aber ich denke nicht, dass Folklore in den Sport gehört. Ich mag es nicht, wenn sich Schwule provokativ verhalten".

Profifußballer geben in der Regel keine Interviews zur Frage der Homosexualität, insbesondere wenn sie Schwule verurteilen. Nach Angaben von "Flanders News" nahmen aber mehrere Profis Stellung. Nur Außenverteidiger Didier Dheedene von Germinal Beerschot Antwerpen äußerte eine heimliche Angst vor schwulen Übergriffen: "Ich habe kein Problem mit Schwulen auf dem Spielfeld, aber sie müssen sich unter der Dusche beherrschen." Frederik Boi von Cercle Brügge versteht eine solche Angst nicht: "Spieler, die sagen, es gibt keinen Platz für Schwule, sind engstirnig. Meinetwegen können sie auf meinen Arsch starren." Und Torhüter Geert De Vlieger von Club Brügge äußerte sich sehr pragmatisch: "Ich finde einen schwulen Stürmer toll, wenn er 40 Tore pro Saison erzielt."

Zuletzt gab es in Deutschland große Diskussionen über Homophobie im Fußball, nachdem der ehemalige Kölner Trainer Christoph Daum erklärt hatte, man müsse jugendliche Fußballer vor Schwulen "schützen" (queer.de berichtete). Später entschuldigte sich Daum für diese Aussage und sagte homosexuellen Profis seine Unterstützung zu (queer.de berichtete). Der 55-Jährige ist ab der nächsten Saison Coach des türkischen Spitzenvereins Fenerbahçe Istanbul. (dk)

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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.06.2009, 16:18h
  • Didier Dheedene sagt: "Ich habe kein Problem mit Schwulen auf dem Spielfeld, aber sie müssen sich unter der Dusche beherrschen." Dieser Mann hat nichts zu befürchten. Ich habe mir auf der Seite des Vereins Germinal Beerschot Antwerpen sein Foto angeschaut und mir persönlich paßt er nicht ins "Beuteschema". Das Anhängsel "sie müssen sich unter der Dusche beherrschen" kann doch nur von einer Hete kommen. Wenn ich im Fitnessstudio nach dem Training unter die Dusche gehe und sehe einen Typen, der einen geilen Body hat, falle ich doch auch gleich nicht über ihn her! Wenn viele der belgischen Profifußballer der Meinung sind, daß Schwule auf dem Rasen in den Stadien nichts zu suchen hätten, der sollte mal am besten am Come-Together-Cup als Zuschauer ein Match verfolgen und sich dann ein Urteil bilden. Ich glaube auch, daß es in Belgien so gut wie keine schwulen Fußballfanclubs gibt. Hier bei uns in Deutschland würden mir spontan sogar welche einfallen.
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#2 alexander
  • 12.06.2009, 16:25h
  • nun sind wir schon folklore !? tragen schwule fans dirndl ??? und man mag es nicht wenn sich schwule provokativ verhalten !?
    und so macher profi hat angst vor übergriffen ???
    hooligans sind offensichtlich unproblematischer !
    schlimm wie wichtig sich diese "prollmillionäre" nehmen.
    aber stramme wadeln hams ja!
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#3 CarstenFfm
  • 12.06.2009, 17:00h
  • So'n Geschwafel mit "unter der Dusche" kommt ja ständig von Heten Fussballern.

    Ich denke, wir können uns da viel besser zusammenreißen, als die Heten es könnten, würde man sie mit Frauen unter die Dusche stellen.

    Da wir ohnehin viel mehr und besseren Sex haben als die Heten, haben wir es gar nicht nötig, uns ständig notgeil zu verhalten.
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