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- 15. Juni 2009 1 Min.
Die SPD-Landesregierung von Rheinland-Pfalz hat im Beamtenrecht verpartnerte Paare mit Verheirateten gleichgestellt.
Wie der SWR berichtet, sollen Landesbeamte künftig die gleichen Rechte bei Fragen wie der Beihilfe (Krankenversicherung) oder beim Familienzuschlag (Zuschlag für Verheiratete) erhalten. "Rheinland-Pfalz geht den gleichen Weg, den andere Länder wie beispielsweise das Saarland bereits beschritten haben", erklärte Sozialministerin Malu Dreyer (SPD).
Die Gesetzgebung ist derzeit deutschlandweit uneinheitlich. So haben erst vier Bundesländer Eingetragene Lebenspartner im Familienzuschlag gleichgestellt, bei der Beihilfe waren es neun.
Der Lesben und Schwulenverband hat Anfang 2008 die rheinland-pfälzische SPD-Landesregierung kritisiert, weil sie die kurzfristige Gleichstellung von Homo-Paaren ablehnte (queer.de berichtete). Andere Bundesländer – wie etwa das CDU-geführte Hamburg, haben dagegen die Gleichstellung schneller beschlossen.
Im November 2008 hat Rheinland-Pfalz mit den Stimmen der SPD bereits die Standesämter für Schwule und Lesben als Eintragungsort für Eingetragene Partnerschaften festgelegt (queer.de berichtete). Die CDU stimmte dagegen, die FDP enthielt sich. (dk)














