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- 15. Juni 2009 1 Min.
Erstmals hat der Hamburger Bürgermeister Ole von Beust (CDU) die Schirmherrschaft für den CSD in seiner Stadt übernommen.
Wie die CSD-Organisatoren mitteilten, wird von Beust in seiner Funktion auch an der CSD-Parade teilnehmen. Der schwule Bürgermeister sah den CSD in den letzten Jahren nicht als sein Priorität an: Erst vergangenes Jahr hielt der seit 2001 amtierende Erste Bürgermeister seine erste CSD-Rede im Café Keese (queer.de berichtete). Im Jahr zuvor hatten die Grünen ihren jetzigen Koalitionspartner die damalige CDU-Alleinregierung noch angegriffen, weil weder von Beust noch einer seiner Senatoren am CSD teilnahmen (queer.de berichtete).
Ole von Beusts Homosexualität wurde 2003 publik, nachdem sein damaliger Innenminister Ronald Schill seinem Chef ein Verhältnis mit dem damaligen Justizsenator Roger Kusch unterstellt hatte – und ihn offenbar damit erpressen wollte. Von Beust entließ Schill und setzte Neuwahlen an, aus denen er mit einer absoluten Mehrheit als Wahlsieger hervorging (queer.de berichtete). Der jetzt 54-Jährige wollte sich zunächst nicht zu Berichten über seine sexuelle Orientierung äußern, gab sie aber zu, nachdem sein Vater darüber gesprochen hatte (queer.de berichtete). 2008 verlor seine CDU die absolute Mehrheit und besiegelte kurze Zeit später die erste schwarz-grüne Koalition auf Landesebene (queer.de berichtete). (dk)















na besser spät als nie.
aber grossen eindruck macht das nicht, nachdem alle wege schon geebnet sind.. ...