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  • 17. Juni 2009 21 1 Min.

Kraftprotze haben zwar mehr Spaß im Bett, aber ihr Immunsystem leidet. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie.

Psychologe William Lassek von der Universität Pittsburg (US-Bundesstaat Pennsylvania) hat die Daten von über 5.000 Männern zwischen 18 und 49 Jahren untersucht, die an Gesundheitsuntersuchungen zwischen 1988 und 1994 teilgenommen haben. Wie der "New Scientist" berichtet, stellte er dabei fest, dass die Muskelmasse ein entscheidender Faktor für die Häufigkeit von Geschlechtsverkehr ist; je mehr Muskeln, desto mehr Sex, so die Schlussfolgerung.

Dieser Vorteil hat aber einen Preis: Das Immunsystem von Herkules und Co. schwächelt. Die Muskelmänner haben demnach durchschnittlich weniger weiße Blutkörperchen. Deren Aufgabe ist es, Krankheiten abzuwehren. Auch andere Teile des Immunsystems sind bei schlacksigen Männern stärker ausgeprägt.

"Ich war überrascht, wie hoch der Preis für Muskeln ist", erklärte Lassek. Schuld daran ist Testosteron. Das Hormon, das Muskelwachstum anregt, unterdrückt gleichzeitig das Immunsystem.

Weiterer Nebeneffekt: Männer mit vielen Muskeln brauchen mehr Kalorien. In Zeiten, in denen Mangel herrschte, kann dies ein gewichtiger evolutionärer Nachteil gewesen sein. In der Überflussgesellschaft profitieren die starken Männer aber davon, da sie weniger Fett ansetzen.

Die Studie wurde im Fachjournal "Evolution and Human Behavior" veröffentlicht. (dk)

-w-

#1 DerBastiAnonym
  • 18.06.2009, 09:52h
  • Bei dem Nebeneffekt Kalorienverbrauch vergessen die Forscher aber, dass in Mangelzeiten die Muskelmaenner den etwas schlaksigeren einfach einen Knueppel ueber den Kopf gezogen haben und dann deren Hoehle mit Nahrungsvorraeten und Frauen einfach uebernommen haben.
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#2 Eine absurde MännlichkeitslogikAnonym
#3 Victor
  • 18.06.2009, 21:07h
  • Wenn diejenigen, die ihren Muskelaufbau mit Hilfe von anabolen Steroiden betreiben, nur nicht so mickrige Schwänze und Hoden hätten!

    "Beim Mann kann neben einer Gynäkomastie eine Hodenatrophie mit Einstellung der Spermienproduktion beobachtet werden ..." (Wikipedia)

    Hinzu kommt, dass bei der Zuführung von Testosteron, der Körper die Produktion diese männlichen Hormons herunterfährt oder sogar ganz einstellt ("... kommen künstlich hergestellte Steroide, die eine dem männlichen Sexualhormon Testosteron ähnliche Wirkung zeigen, zur Anwendung ..." Wikipedia).

    Muskeln und "nichts" in der Hose ... = Mogelpackung, das brauch' ich nicht wirklich.

    Victor
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