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Einzelkommentar zu:
Lebenspartner bei Steuererleichterung gleichgestellt


#1 gerdAnonym
  • 19.06.2009, 19:30h
  • Das ist eine gute Meldung; erstmals werden Lebenspartner im Einkommenssteuergesetz anerkannt und zumindest beim Bürgerentlastungsgesetz bezüglich der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bei den Sonderausgaben einkommenssteuerlich gleichgestellt.

    Nach den Anpassungen im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz ist dies nunmehr der zweite wichtige Schritt im Steuerrecht. Und auch bei den Werbungskosten sind keine Unterschiede in der Einkommensteuer mehr vorhanden: selbst bei der Doppelten Haushaltsführung erfolgte finanzgerichtlich mittlerweile die Gleichstellung

    Gleichwohl hat Manfred Bruns vollkommen Recht. Immer noch herrscht bei der Einkommenssteuer eine massive, finanzielle Schlechterstellung, die sich jedes Jahr bei der Einkommenssteuererklärung für homosexuelle Paare negativ auswirkt (Ehegattensplitting, Zusammenveranlagung, Steuerklassenwahlrecht, Verdopplung von Pauschbeträgen, usw.). Und auch bei der Grunderwerbssteuer wurden homosexuelle, verpartnerte Paare bisher vergessen.

    Bin gespannt, ob diese massiven finanziellen Diskriminierungen, die immer noch in der Einkommenssteuer bestehen, in der kommenden Legislaturperiode endlich beendet werden.

    Hier geht es um das Geld homosexuelller, verpartnerter Paare, die regelrecht einkommenssteuerlich "verarscht" werden. Insbesondere für Regenbogenfamilien mit Kindern die "Verarschung" schlechthin, da verheiratete, heterosexuelle Paare ohne Kinder einkommensteuerlich bessergestellt sind.
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