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- 26. Juni 2009 2 Min.
Der King of Pop ist tot. Am Donnerstag erlag Michael Jackson einem Herzinfarkt. Der 50-jährige wollte nie erwachsen werden. Seine wahren erotischen Fantasien werden ein Geheimnis bleiben.
Von Christian Scheuß
Eigentlich hatte Michael Jackson für dieses Jahr sein Comeback auf der Bühne geplant. Eine Reihe von Konzerten war angekündigt. Und angeblich arbeitete er auch seit längerem an einem neuen Album. Es wird keine Konzerte geben. Der King Of Pop starb am Donnerstagabend deutscher Zeit in Los Angeles. Mehrere Nachrichtenagenturen und Zeitungen bestätigten diese Meldung gegen 00.30 Uhr am Freitag deutscher Zeit.
Wie BBC News meldete, war Jackson einige Stunden zuvor von einer Ambulanz in ein Krankenhaus in Los Angeles eingeliefert worden. Man hatte ihn mit einem Herzstillstand in seinem Haus aufgefunden.
Michael Jacksons Karriere hatte in den Achtzigern und Neunzigern seinen Höhepunkt. Seitdem machte der erste schwarze Star der MTV-Generation mehr und mehr Schlagzeilen wegen seines sich verändernden Aussehens und seines exzentrischen Gebarens. 2005 musste er sich sogar wegen des Verdachts des Missbrauchs von Minderjährigen vor Gericht verantworten. Jackson habe mehrere männliche Teenager mit Alkohol gefügig gemacht, mit ihnen in einem Bett geschlafen und möglicherweise sogar Sex gehabt. Jackson wurde Mitte 2005 freigesprochen.
Was tatsächlich auf der Neverland-Ranch geschehen ist, werden wir möglicherweise nie mehr erfahren. Tatsache ist jedoch, dass der Sänger ein Paradebeispiel des Peter Pan-Syndroms war. Er wollte einfach nicht erwachsen werden. Seine Berühmtheit ließ ihn zudem zusehends neurotischer werden. Um unbehelligt einkaufen zu gehen, verkleidete er sich in den Arabischen Emiraten sogar als Frau. Die Paparazzi spürten ihn dennoch auf.
Anders als Madonna war Jackson nie der ganz große Liebling der Gay Community, auch wenn man immer wieder Drag Queens mit Jackson-Nummern sah. Immerhin wählten ihn seine Fans im US-Magazin "OUT" mit dem 1979er Album "Off the Wall" auf Platz 74 der Liste der schwulsten Musik aller Zeiten.
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Jay Brannan ("Shortbus") singt "Man in the mirror"
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