Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?10656
  • 26. Juni 2009 16 1 Min.

US-Präsident Barack Obama lädt am Montag zum ersten Mal schwul-lesbische Aktivisten zu einem Empfang ins Weiße Haus.

Mit der Einladung erinnert der demokratische Politiker an den 40. Jahrestag des Stonewall-Aufstands. Der Empfang sei eine "Gelegenheit für das Weiße Haus, die Leistungen von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Amerikanern zu würdigen", teilte Obames Sprecher Shin Inouye mit: "Das Event war lange im Voraus geplant, um jedem Einzelnen während des Pride-Monats Beifall zu spenden."

Obama war in den letzten Wochen vermehrt von Gay-Aktivisten kritisiert worden, weil er bislang kaum Homo-Wahlversprechen eingelöst hat. So machte seine Regierung u.a. bei der Aufhebung des Homo-Verbots im Militär und des "Gesetzes zum Schutz der Ehe" aus dem Jahre 1996 einen Rückzieher (queer.de berichtete). In der vergangenen Woche kündigte Obama jedoch an, Partner von homosexuellen Bundesbeamten bei Sozialleistungen mit Heterosexuellen gleichzustellen (queer.de berichtete). (cw)

-w-

#1 XDAAnonym
  • 26.06.2009, 11:54h
  • Obama ist ein Blender vor dem Herrn. Jetzt will er sich wieder einschleimen. Aber die Schwulenverbände trudeln natürlich ein und lobpreisen ihn, durch Boykott könnte man ihn mehr abstrafen, diesen aufgeblasenen Wichtigtuer.
  • Direktlink »
#2 g.azaAnonym
#3 Yes, he's blackAnonym
  • 26.06.2009, 12:56h
  • Antwort auf #1 von XDA
  • Wenn "F"DP-Wähler, die sich auch noch allen Ernstes für "liberal" halten, sowas verzapfen, dann muss Obama ja auf einem guten Weg sein. Und in der Tat hat er in den gerade einmal fünf Monaten seiner bisherigen Regierungszeit MEHR für die Gleichberechtigung von Homosexuellen getan als jeder US-Präsident vor ihm und als jeder deutsche Spitzenpolitiker, den ich kenne. Insbesondere dadurch, dass er die Rechte von Schwulen und Lesben immer wieder explizit in seinen nationalen Auftritten anspricht und in einer Weise Farbe bekennt, die in Zeiten erstarkender Homophobie auch hierzulande dringend geboten wäre. Für alle anderen Maßnahmen möge man ihm mindestens soviel Zeit zubilligen, wie deutschen Polit-Opportunisten, die wenn es darauf ankommt, jeden wirklichen Fortschritt in Sachen sexueller Freiheit und Gleichberechtigung blockiert haben (siehe "F"DP). Eines steht jedenfalls fest: Mit einer objektiven, an den Fakten orientierten Analyse und Bewertung hat das Obama-feindliche Geschrei einiger User hier wahrlich nichts zu tun.
  • Direktlink »