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- 26. Juni 2009 1 Min.
US-Präsident Barack Obama lädt am Montag zum ersten Mal schwul-lesbische Aktivisten zu einem Empfang ins Weiße Haus.
Mit der Einladung erinnert der demokratische Politiker an den 40. Jahrestag des Stonewall-Aufstands. Der Empfang sei eine "Gelegenheit für das Weiße Haus, die Leistungen von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Amerikanern zu würdigen", teilte Obames Sprecher Shin Inouye mit: "Das Event war lange im Voraus geplant, um jedem Einzelnen während des Pride-Monats Beifall zu spenden."
Obama war in den letzten Wochen vermehrt von Gay-Aktivisten kritisiert worden, weil er bislang kaum Homo-Wahlversprechen eingelöst hat. So machte seine Regierung u.a. bei der Aufhebung des Homo-Verbots im Militär und des "Gesetzes zum Schutz der Ehe" aus dem Jahre 1996 einen Rückzieher (queer.de berichtete). In der vergangenen Woche kündigte Obama jedoch an, Partner von homosexuellen Bundesbeamten bei Sozialleistungen mit Heterosexuellen gleichzustellen (queer.de berichtete). (cw)














