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- 30. Juni 2009 2 Min.
Drei 16-Jährige wurden am Samstagmorgen bei einer Polizei-Razzia auf der Schwulenparty des Münchener "Match Clubs" entdeckt. Dem Veranstalter droht nun eine Verwarnung – und im Wiederholungsfall das Ende der Partyreihe.
Nach Angaben der "Abendzeitung" überprüften zwei Dutzend Beamte, viele davon in zvil, ob die Jugendschutzbestimmungen eingehalten wurden. Auf der "Pop Party - Porn Edition" traten auch Erotikstars textilfrei in eindeutigen Posen auf. Der Zutritt für unter 18-Jährige war nicht gestattet. Die drei aufgefundenen Jugendlichen wurden von den Beamten auf die Wache mitgenommen und anschließend deren Eltern übergeben.
"Wir müssen den Polizeibericht prüfen, aber es wird auf jeden Fall eine Verwarnung geben", erklärte Christopher Habl vom Kreisverwaltungsreferat. "Wenn der Betreiber noch einmal gegen Jugendschutzbestimmungen verstößt, stellt er seine Zuverlässigkeit in Frage – man hat im Fall der Maxsuite gesehen, wohin das führen kann. Das ist ein erster Warnschuss für den Club." In der Maxsuite wurden wiederholt Minderjährige angetroffen, so dass der Club schließlich Ende März zwangsweise geschlossen wurde.
Der Party-Veranstalter erklärte, dass einer der drei Jugendlichen einen gefälschten Ausweis bei sich getragen hätte. Die anderen könnten sich durch den Hintereingang in die Veranstaltung geschmuggelt haben. Immerhin sei er auch von der Polizei gelobt worden, dass drei Jugendliche unter 1.000 Gästen noch ein recht gutes Ergebnis sei. (dk)
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