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  • 30. Juni 2009 25 2 Min.

Der österreichische Stimmexperte Arno Fischbacher hat in einer Stimmanalyse das Flirtverhalten der deutschen Spitzenpolitiker untersucht: FDP-Chef Guido Westerwelle ist demnach Flirt-Meister, SPD-Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier dagegen flirtfrei.

Von Carsten Weidemann

Wer flirtet, tut das hauptsächlich über die Stimme. Das gilt nicht nur in der Liebe, sondern auch im politischen Tagesgeschäft, denn Politiker umwerben Wähler wie der Darkroom-Gast das Frischfleisch. Arno Fischbacher hat die Spitzenkandidaten der fünf im Bundestag vertretenden Fraktion wissenschaftlich untersucht. Ergebnis: Der "gestylte Macher" Guido Westerwelle hat mit fünf Punkten als einziger die volle Punktzahl erreicht. Mit immerhin drei Punkten ist die impulsive Öko-Kämpferin Renate Künast Vize-Flirtkanzlerin. Mit Hilfe weiblicher Verführungskunst schafft es Bundeskanzlerin Angela Merkel neben der "ungeduldigen Dampfturbine" Oskar Lafontaine auf je zwei Punkte. Verlierer ist SPD-Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier; nur einen Punkt erreicht der "ermüdende Prediger".

"Die Faktoren, die ich der Analyse zum Flirtverhalten der Politiker zugrunde gelegt habe, sind: erotische Stimmlage, Interesse am Publikum, abwechselungsreiches Sprechen, Einbeziehung der Zuhörer sowie das Einbringen von emotionalen (sexuellen) Signalen", so Fischbacher. "Anhand dieser Checkliste zeigt sich eindeutig: Guido Westerwelle sendet mit Abstand die meisten Flirtsignale aus und ist ein guter Verführer mit der Stimme." Den Liberalen beschreibt er als "Top-Flirter", dem eine gute Portion Selbstverliebtheit den erotischen Stimmklang verleiht. Darüber hinaus verstehe er es, das Publikum in seinen Bann zu ziehen und seinen Zuhörern durch Dynamik in der Stimme zu signalisieren: Ich habe Interesse an Euch!

Renate Künast ist eine "gute Flirtkandidatin", aber nach Ansicht von Fischbacher zu "impulsiv und kämpferisch". Dadurch erscheine sie "oft spröde". Merkel könne zwar flirten, in Sachgesprächen sei sie dagegen die "Chefin", die "unpersönlich und grau" wirke. Der linke Heißsporn Lafontaine lasse seinem Publikum "wenig Raum zum Mitdenken" und führe daher eher "Selbstgespräche". Am schlechtesten bewertete er den sozialdemokratischen Hoffnungsträger Steinmeier: "Er versteht es überhaupt nicht, zu flirten. Mit ermüdender Stimme predigt er vom Podium, als sei er im alleinigen Besitz der Wahrheit und signalisiert seinen Zuhörern damit: Ihr langweilt mich!", so die niederschmetternde Analyse.

Die Untersuchung wurde im Auftrag der Partnerschaftsbörse amio.de anhand repräsentativen Stimmmaterials der deutschen Spitzenpolitiker durchgeführt.

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#1 hwAnonym
#2 hwAnonym
#3 XDAAnonym
  • 30.06.2009, 16:05h
  • Steinmeier ist ja auch ne schlafende Eule ... wenn er flirtet, dann schläft das Gegenüber ja ein.
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