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Kommentare zu:
Britische Schwule sauer auf Queen


#1 VolumeProProfil
  • 06.07.2009, 20:28hMönchengladbach
  • Die Frau torpediert damit die jahrelange Arbeit der britischen Regierung für Toleranz, Akzeptanz und gegen Diskriminierung. Die britischen Behörden arbeiten mit unglaublicher Präzision an diesen Themen.

    Ich sage ja immer, man sollte England in eine Republik umwandeln, dann hätte man wenigstens nicht so eine durchgeknallte Monarchin an der Spitze.
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#2 georg berlinAnonym
#3 hwAnonym
  • 06.07.2009, 21:11h
  • Antwort auf #1 von VolumePro
  • Angelikaner in Afrika sollen gottesfürchtig ficken
    und gottesfürchtige Kinder haben.

    Die anderen Afrikaner sollen verrecken, was sich übrigens mit dem Wunsch ihres Mannes, dem Nazi-Kollaborateur Prinz Phillips deckt, der mehrfache geäußert hat, das es als "tödliches Virus" wieder geboren werden möchte, um die Welt vor Überbevölkerung zu schützen.

    Wenn Afrika noch nicht zu 50, 60 der 70 % twittert,
    wird der britische Einfluß auf diesen Kontinent durch die Kirchen geschehen. Despoten und Kleptomanen kommen und gehen, die Kirche bleibt.
    Ratzingers kommen und gehen...

    Der erneute Verteilungskampf um Afrika hat längst begonnen. S.a. China/Investitionen.

    Nada, nada, nada .......

    Die Toten dort werden genauso wenig akurat und zeitnah gezählt, wie die Toten durch das "Engagement" der weißen Zivilisationsbringer z. Zt. in Asien.

    "..Daher habe ich die „African Governance Initiative“ ins Leben gerufen..." sagt der "Neu-Katholik" Tony Blair.

    und weiter:

    "..Diese neue Initiative ist ein Weg, mein Engagement für Afrika zu erneuern und zu zeigen, dass es durch eine innovative Partnerschaft mit afrikanischen Führern möglich ist, bemerkenswerte Ergebnisse zu erzielen, die traditionelle Ansätze in der Entwicklungsarbeit ergänzen und das Potential afrikanischer Führer, Entwicklung voranzutreiben, freisetzen..."

    www.tagesspiegel.de/wirtschaft/art271,2841369
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#4 Daniel
  • 06.07.2009, 21:31h
  • Was für eine rückwärtsgerichtete Bewegung, wohin man blickt (Pius-Bruderschaft, katholische Kardinäle, Evangelikale U.S.-amerikanischer Prägung usw.).
    Wer jetzt meint, "das ginge von selbst vorbei", der irrt und lügt sich selbst etwas in die Tasche.
    Schwule Verbände und Interessengruppen sollten massiv gegen die Unterstützung solcher "menschenverachtenden Gruppierungen" durch die Königin protestieren und wir, hier in Deutschland, sollten äußerst wachsam und aktiv bleiben.
    Daniel
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#5 Absurde LogikAnonym
  • 06.07.2009, 23:39h
  • Antwort auf #4 von Daniel
  • Du hast völlig recht mit der "rückwärtsgerichteten" Bewegung, nennst aber leider nur die Aspekte, die hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Gesellschaft von morgen insgesamt nicht zu den wichtigsten Negativentwicklungen gehören.

    Viel erschreckender ist die Zunahme von Homophobie und Schwulenfeindlichkeit gerade unter jungen Menschen sowie der empirisch belegte Tiefpunkt gefühlter sexueller Freiheit unter männlichen Jugendlichen seit Beginn entsprechender Erhebungen Anfang der 70er Jahre. Dramatische Rückwärtsbewegungen, die nur am äußersten Rande (wenn überhaupt) etwas mit Kirche und Religion zu tun haben. Hier spielt vielmehr der immer aggressivere heterosexistische Terror in den Massenmedien mit seiner Rund-um-die-Uhr-Eintrichterung dümmlichster Rollen-/Geschlechterklischees bei gleichzeitig fortgesetzter Ausgrenzung und Stigmatisierung schwuler Männer und natürlich die völlig unzureichende Aufklärung über Homosexualität in den Kindergärten und Schulen, in den Sportvereinen, in den Jugendvereinen etc. eine Rolle. Die überall in unserer Gesellschaft vorherrschende Heteronormativität muss endlich mit ganzer Kraft, u.a. auch mit den richtigen Bildern, die die absurde mittelalterliche "Männlichkeits"logik mit ihren ach so unwiderstehlichen Sexsymbolen entsprechend deutlich entzaubert, bekämpft und dekonstruiert werden. Letztlich geht es hierbei um eine längst überfällige sexuelle Emanzipation des Mannes, d.h. eine Befreiung von eben den Fesseln, die die mittelalterliche Zwangsheterosexualität gerade ihm angelegt hat!

    DAS sind die zentralen Herausforderungen für uns alle im Angesicht eines gesellschaftlichen Rollbacks, der andernfalls schon in wenigen Jahren auch das letzte Bisschen sexueller Freiheit und Selbstbestimmung gerade unter jungen Männern - und in der letzten Konsequenz für uns alle - ausradiert haben wird.
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#6 kaysiProfil
  • 07.07.2009, 00:18hBangor
  • Antwort auf #1 von VolumePro
  • Man darf nicht vergessen (und das sage ich als jemand der selber in Grossbritanien wohnt) das die Queen ein Symbol ist. Sie hat nichts zu sagen. Si könnte tuts aber nicht. DIe queen muss zu ihrem Volk sprechen. ICh würde gerne mal den Brief selber lesen.
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#7 kaysiProfil
  • 07.07.2009, 00:20hBangor
  • Man darf auch nicht vergessen wie alt die queen ist. SIe ist auch nur ein Mensch
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#8 Adrian
#9 Adrian
#10 Krzyszek
  • 07.07.2009, 09:41h
  • Die Queen ist sicherlich nicht zu alt, um klare Gedanken zu fassen. Sie ist aber ganz eindeutig in einer anderen Zeit aufgewachsen und geprägt worden. Nur weil sie angeblich (!) in ihrem Grußwort die FCA unterstützt ("Einzelheiten aus den Briefen wurden nicht veröffentlicht"), heißt das noch lange nicht, dass sie abdanken muss.

    Diese deine Einstellung nennt man übrigens Diskriminierung älterer Menschen (oder Seniorenfeindlichkeit) und ist damit genaus so zu verurteilen wie Homophobie.
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#11 holger
  • 07.07.2009, 09:59h
  • mir ist nicht bekannt, dass sich irgendjemand des europäischen hochadels geoutet hätte.

    dass es in dieser gesellschaftlichen gruppe keine schwulen und lesben geben soll, mag ich allerdings nicht glauben.

    für mcih ein deutliches zeichen von homophobie und intoleranz.
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#12 RichardAnonym
  • 07.07.2009, 15:07h
  • Die Queen ist und bleibt die Queen. Wenn sie Schwule angeblich doof finden sollte, kann man sie halt mal charmant vom Gegenteil überzeugen. Ich glaube das sowieso nicht, wenn sie Leute wie Elton John adelt und durch Filme von Stephen Frears portraitiert wird. Mrs. Thatcher war wirklich ein fieses Miststück, aber die Queen ist ein ganz anderes Kaliber. Sie steht für Tradition und britische Werte, dass heißt, persönliche Angriffe auf sie, wären in erster Linie im Interesse derjenigen, die Schwule und Lesben gesellschaftlich sowieso isolieren wollen. Großtönende Machtdemonstrationen oder Vorwürfe wegen irgendeinem Grußwort nutzen auch keinem, außer Leuten, die gesellschaftliche Gräben vertiefen wollen. Ich mag die alte Dame einfach.
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#13 VolumeProProfil
  • 07.07.2009, 15:35hMönchengladbach
  • Antwort auf #12 von Richard
  • Also ich habe da einen Gegenbeweis.

    Königin Beatrix der Niederlande ist gerade mal 12 Jahre jünger, aber auch in der gleichen Zeit wie die britische Königin aufgewachsen. Sie hat noch nie was negatives über Schwule und Lesben gesagt. Im Gegenteil sie sendet regelmäßig Grußwörter zur Amsterdam Pride. Man kann Verbohrtheit nicht mit dem Alter begründen.

    Du vergisst auch, dass britische Werte, wenn es diese überhaupt gibt, immer freiheitlich geprägt waren. Deswegen wurde schon in der Frühen Neuzeit die Bill of Rights verabschiedet.
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#14 RichardAnonym
  • 07.07.2009, 17:06h
  • Antwort auf #13 von VolumePro
  • Natürlich ist Beatrix die sympathischere von beiden. Ich finde auch Präsident Obama sympathischer als Horst Köhler und der Dalai Lama erscheint mir doch toleranter als der Papst. Nur, die Niederlande sind ein wesentlich kleineres Land mit einer traditionell toleranten Einstellung gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten. Die Queen ist britisch und sie wird nicht gewählt, sondern repräsentiert das Vereinigte Königreich, das ist ihre Aufgabe, der sie sich lebenslang verpflichtet fühlt. Sie dafür persönlich zu kritisieren, dass sie mit 83 Jahren möglicherweise politische Ansichten äußert, die vielleicht in den 60er Jahren noch progressiv gewesen wären, halte ich für unangebracht. Ihr Charakter und ihr Amt sind nicht so ausgelegt, dass sie irgendeine Gruppe bewusst verletzen oder vor den Kopf stoßen wollen würde, wenn sie es täte, dann versehentlich oder weil sie es sich bewusst so überlegt hat. Sie dafür virtuell zu verprügeln, ist aber ähnlich müßig, wie seine Großmutter lautstark dafür zu kritisieren, dass sie an der sonntäglichen Kaffeetafel die Bemerkung loslässt, dass sie sich immer noch lieber den Rosenmontagszug aus Mainz als die CSD Übertragung aus Köln im Fernsehen ansieht.
    Kann man natürlich machen, die Frage ist, was soll das bringen, außer dass beide Seiten dicht machen? Die echten Gegner sitzen in den Organisationen, denen es bisher offensichtlich besser gelungen ist, sie für deren Ziele zu interessieren, als wir das mit unseren hinbekommen haben. Und die reiben sich vor Vergnügen die Hände, weil es genau das ist, was sie wollen: diese Symbolfigur für sich einnehmen, sich womöglich noch ritterlich vor sie stellen und dann einen breiten Trennungsgraben ziehen.
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#15 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.07.2009, 17:41h
  • Mein Gott, Themse-Liesel! Muß das wirklich sein? Hoffentlich kommst Du nicht damit durch! I'm not amused!
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#16 HannibalEhemaliges Profil
  • 07.07.2009, 18:34h
  • Datt olle Lisbet wird wohl auch so langsam altersdement! Oder die Folgen jahrhundertelanger Inzucht treten bei ihr erst spät zu Tage. Bei ihrer restlichen Familie hat sich das ja schon früher bemerkbar gemacht!
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#17 LorenProfil
#19 LorenProfil
#20 maciicxProfil
  • 08.07.2009, 17:57hpnkw
  • Antwort auf #19 von Loren
  • schon klar, ging mir eher um albernheiten auf basis der britischen hymne, sei es die rasur oder, zumindest bei mir, das reflexhafte ergänzen der zeile "god save the queen" um "and her fascist regime".

    obwohl, wenngleich stark überzogen, so ganz albern ist das hier ja nicht.

    (und jetzt hör ich grad die metal box von public image ltd. :-) )
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#21 LorenProfil
#22 I.Ramos GarciaAnonym
  • 11.09.2009, 17:35h
  • & was werden sie von der Liebesleidenschaft & Beziehung des Jesuchristi & seinem Cousin Johannes dem Evangelisten denn komentieren?
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