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- 31. Mai 2004 1 Min.
Berlin Die grüne Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Antje Vollmer, hat sich in einem Beitrag des "Tagesspiegels" gegen ein gemeinschaftliches Adoptionsrecht für Homopaare ausgesprochen. Die Argumentation, alles andere sei Diskriminierung, sei ihr "zu schlicht". "Es fehlt der alltägliche Leidensdruck für diese Gesetzgebung. Schwule und Lesben haben in den letzten Jahren enorm viel erreicht – auch verglichen mit anderen benachteiligten Gruppen der Gesellschaft", so Vollmer. Lebenspartner könnten allein bereits ein Kind adoptieren. "Kinder wollen einen Vater und eine Mutter", so die Vizepräsidentin. Zudem müssten in gleichgeschlechtlichen Familien aufwachsende Kinder Diskriminierungen erleiden und ohnehin sei Adoption nur in "Ausnahmefällen" im Einklag mit dem Kindeswohl. Daher sei sie "entschieden für die Zurückhaltung des Gesetzgebers" - dieser sei "hier einmal nicht gefordert, noch mehr zu tun". (nb)
Links zum Thema:
» s.a.: Homogurke für Antje Vollmer
» Vollmer-Beitrag im Tagesspiegel (30.05.2004)















Fest steht, dass sich Frau Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer gänzlich gegen den bisherigen übrigens auch trditionell gewachsenen Forderungskatalog ihrer Partei stellt. Schon interessant...
Ich glaub, da dürft denn nur noch die PDS ernstzunehmend dran sein am Thema...