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Vor einem knappen Monat durfte sich erstmals ein Mann auf Seite 1 der "Bild"-Zeitung enthüllen – doch damit könnte bald Schluss sein.

Die leicht bekleideten "Seite-1-Girls" verführen potenzielle Leser seit Jahren zum Kauf des größten deutschen Boulevardblatts. Vor gut drei Wochen durfte endlich ein Mann die Kleider ablegen: Der ungelernte, jungfräuliche Julian aus dem nordrhein-westfälischen Nordwalde ("Was mich anmacht: meine Freundin") war die Ehre zugeteilt worden, als erster Vertreter des starken Geschlechts die Leserschaft anzuregen. Auf bild.de durfte der 23-Jährige zudem in einem kleinen Filmchen Werbung machen für Jesus und die Enthaltsamkeit vor der Ehe.

Das Boulevardblatt hat inzwischen viele Reaktionen auf das Experiment erhalten. So würden sich einige Leser "über einen längst fälligen Beitrag zur Gleichberechtigung" freuen. Andere, mutmaßlich männliche "Bild"-Fans erklärte jedoch, ihnen sei beim Anblick des Männerkörpers "das Frühstück im Hals stecken" geblieben.

Auf der Website kann nun über den Verbleib des "Bild"-Boys abgestimmt werden. Nachdem sich bereits über 10.000 Menschen an dem Vote beteiligt haben, befürwortet eine knappe Mehrheit von 52 Prozent die nackte Gleichberechtigung der Geschlechter. Der Rest will zu Damen-Schlüpfern und Mega-Brüsten frühstücken. (dk)

-w-

#1 deep throatAnonym
  • 10.07.2009, 13:52h
  • ".. ihnen sei beim Anblick des Männerkörpers "das Frühstück im Hals stecken" geblieben....

    immerhin. üben, üben, üben !
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.07.2009, 15:04h
  • Der "Bild"-Boy soll auf jeden Fall bleiben, denn es gab nämlich schon genug Frauen, die sich entblößt haben! Wer sich künstlich darüber aufregt, der soll am besten gar keine Bildzeitung mehr kaufen oder wegschauen! Wo leben wir denn!!!
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#3 boerdy_hh
  • 10.07.2009, 15:57h
  • naja... der "Mehrzahl" ist wahrscheinlich das eigene Spiegelbild kurz zuvor wieder hochgekommen... und nach einem kurzen Vergleich auch gleich noch der Rest des Frühstücks

    Unabhängig hiervon: wer schon zum Früstück ne Blöd-Zeitung gibt hat es auch garnicht besser verdient.
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