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- 10. Juli 2009 2 Min.
Die Faszination Rio Reisers ist ungebrochen: Auf deutschen Bühnen gibt es viele Theaterstücke über den König von Deutschland, viele Cover Bands singen sein Liedgut. Wer war Rio Reiser aber wirklich? Eine Doku gibt Antwort.
Von Carsten Weidemann
Auf seiner Suche nach dem Mythos Rio Reiser gräbt Musikfilm-Veteran Stefan Paul nie gezeigte Fotos und vergessene Konzertmitschnitte aus, lässt Mitglieder von "Ton, Steine, Scherben" und Corny Littman (Texter des legendären Reiser-Songs "Hallo hallo, ist dort die Irrenanstalt") zu Wort kommen, spricht mit Udo Lindenberg, Achim Reichel, Stefan Kunze, den Scorpions sowie Claudia Roth und Daniel Cohn-Bendit. In Portugal stöbert er schließlich Rio Reisers Alter Ego, den Komponisten und Gitarristen und engen Freund Rio's, R.P.S. Lanrue auf. Dessen Andeutungen lassen ahnen, wie Rio Reiser wirklich war.
1970 gründete sich die deutsche Rockmusikband "Ton Steine Scherben". Unter Frontmann Rio Reiser war sie eine der ersten und einflussreichsten Bands der frühen siebziger und achtziger Jahre, die deutschsprachige Texte in die Rockmusik integrierte. Die Band entwickelt sich schnell zum Sprachrohr der links alternativen Szene in Westberlin. 1975 ziehen die Scherben von Berlin nach Fresenhagen um, ein kreativer Aussteigerort in Schleswig Holstein. Nach ihrer Auflösung im Jahre 1985 beginnt Rio Reisers Solo-Karriere. Mit seinem ersten Hit "König von Deutschland" wird er schlagartig einem breiten Publikum bekannt. Am 20. August 1996 stirbt er mit nur 46 Jahren in Fresenhagen.
Rio Reiser war schwul, was ein offenes Geheimnis war. Über seine HIV-Infektion jedoch sprach er nicht öffentlich. Nach zwei vorangegangenen Dokumentationen ("König von Deutschland" und "Jan Plewka singt Rio Reiser") schließt sich nun mit dem Film "Lass uns’n Wunder sein – Auf der Suche nach Rio Reiser" die Trilogie des Dokumentarfilmers Pauls Reiser. Der Film bietet neue Einblicke in das Werk Reisers, sowie den politischen und den privaten Menschen Rio Reiser.
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Selbst die Financial Times konnte sich eine Würdigung
des politischen Reisers nicht verkneifen.
Unschwer läßt sich's ahnen, dass es seinen Song-Titel
"Menschenfressermenschen" geht.
Zumindest habe ich das so empfunden.
Ach, wenn Rio noch leben würde....
In ihrer feinen sublimen Art, machte sie das mit einem
Bericht der Untersuchung der Beraterfirma deducto
über die Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten.
Trotz oder gerade wegen der Finanzkrise haben in den ersten vier Monaten diesen Jahres ihre Einnahmen die des gesamten Vorjahres fast erreicht. Das Ergebnis bis zum Jahresende kann davon ausgehend hochgerechnet werden. Im Jahre 2008 wurde im Vergleich zu dem Jahr 2007 ebenfalls eine Steigerung erreicht.
Die von 144 Abgeordneten angegeben Einkünfte betrugen 2007 zusammen mindestens 5,8 Millionen Euro.
Die von 156 Abgeordneten angebenen Einkünfte betrugen 2008 zusammen mindestens 6,6 Millionen Euro.
Die von 131 Abgeordneten angegeben Einkünfte betrugen Januar bis April 2009 mindestens 5,7 Millionen Euro.
Es wird berichtet, dass ein Abgeordneter mindestens 62 solcher Nebenjobs, gesetzlich erlaubt und bezeichnet als “Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat”, angegeben hatte.
www.ftd.de/politik/deutschland/:Nebeneink%FCnfte-im-Bundesta
g-Abgeordnete-verdienen-5-7-Mio-Euro-extra/537875.html
Der Bundespräsident erhält nach der Aganda 2010 täglich das ca. 230-fache eines Hartz IV-Kindes.