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Einzelkommentar zu:
Homo-Sex auf antiker Münze


#23 schwulenaktivist
  • 14.07.2009, 13:42h
  • Erst ab 1869 gibt es das Wort homosexell. Von schwul gar nicht zu reden. Es ist unredlich unsere Vorstellungen in die Antike zurückzuprojizieren.

    Homosexualität war - und ist bis heute - ein "Nebenprodukt" der Heterosexualität, wie es die Fortpflanzung auch ist. Das ganze Getöse um Männer die sich ficken, entsteht nur um jene, die keinen heterosexuellen Anteil beanspruchen! :-P

    Da sollte sich Klauda vielleicht auch eine Scheibe abschneiden!

    Im übrigen wurde Ödipus aus einem bestimmten Grund verflucht, seinen Vater umzubringen und mit seiner Mutter Sex zu haben: Weil sein Vater Laios vor der Heirat ein Verhältnis mit Chrysoppos hatte. Freud hat da unredlich geschummelt.
    Kulturell war das mit dem Sex kein Problem, aber dass Laios sich am Eigentum des Vaters (Pelops) von Chrysoppos ungefragt vergriffen hatte, war der Skandal!

    Auch in Sodom und Gomorrha war eigentlich der Sex mit "den Männern" das kleinere Problem. Verflucht wurden die Leute, weil sie das Gastrecht verletzten, indem sie den Willen der Gäste Lots missachteten und einfach mit denen ficken wollten! ;)

    Doch gerne nahm die "Heteronormativität" diese Anlässe, um Homonormen (homo gr. = gleich) zu verfluchen! "Motherfucker" ist ja ein aktuelles Schimpfwort...

    Heteronormativ bedeutet ganz klar unten/oben - Ficker/Gefickte. Den Schwulen von heute, der sowohl als auch ficken/lässt gibt es erst seit kurzer Zeit!

    Den aktuellen Hinweis auf die vielen passiven Homosexuellen und Heterosexuellen, die sich ihre Portion Männlichkeit/Sperma holen, kann ich mir in den Zeiten von AIDS nicht verkneifen! :-p
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