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Einzelkommentar zu:
Homo-Sex auf antiker Münze


#25 goddamnedliberalAnonym
  • 14.07.2009, 14:00h
  • Antwort auf #23 von schwulenaktivist
  • "Es ist unredlich unsere Vorstellungen in die Antike zurückzuprojizieren."

    Ja und Nein. Was im alten Athen ein - etwa im Symposion beschriebener - notorischer Knabenliebhaber war, das ist heute eben ein Homosexueller oder Schwuler. Ich bin überzeugt, dass es die 'Kinsey-Skala' auch damals gab, ganz einfach weil gleichgeschlechtlicher Sex (nicht nur, sondern auch) ein Naturphänomen ist.

    Die Normvarianten und öffentlichen Institutionen (damals: generationenübergreifende Verhältnisse, militärische Kameradschaft - fast immer verbunden mit Heirat mit Frauen - heute: Tendenz zur gleichberechtigten Partnerschaft/Ehe) sind kulturbedingte Ausformungen desselben Begehrens.

    Man darf überdies nicht übersehen, dass die Antike die Basis unserer Kultur darstellt. Auch, was die gleichgeschlechtliche Liebe und ihre moderne Rechtfertigung (Winckelmann, Heinrich Hössli, Adolf Brand etc.) angeht. Insofern sind die altgriech. Tyrannentöter als 'Bürgerrechtler' gar nicht so weit von heutigen sozialen Bewegungen entfernt...
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