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  • 13. Juli 2009 7 2 Min.

In Bielefeld wurde in der Nacht auf Freitag ein Brandanschlag auf ein gemeinnütziges Projekt der Aids-Hilfe verübt – noch gibt es keine Spur von den Tätern.

Jetzt ist ungewiss, ob die Tierpension "Hotel für alle Felle" fortgeführt werden kann. Im Sozialprojekt werden zurzeit 30 langzeitarbeitslose Menschen mit und ohne HIV in den Bereichen Tierpflege, EDV und Kundenservice geschult und praktisch angeleitet, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Durch den Anschlag ist das Dachgeschoss des Hauses in Bielefeld- Jöllenbeck jedoch völlig ausgebrannt. Die Feuerwehr geht davon aus, dass das Gebäude abgerissen werden muss.

Seit Jahren gibt es Streit um den Standort des Sozialprojekts Tierpension. Bereits am 1. Standort des Sozialprojekts haben unbekannte Täter am 8. Juni 2007 einen Brandanschlag auf das Gebäude in Bielefeld-Oldentrup verübt. Die Brandstifter wurden nie gefasst.

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Aber auch in Jöllenbeck stieß das Projekt von Anfang an auf vehementen Widerstand von Anwohnern. Nachbarn wehrten sich mit Transparenten entlang der Spenger Straße und sammelten auf dem Jöllenbecker Wochenmarkt Unterschriften gegen das Projekt. Außerdem leiteten sie juristische Schritte ein. Anfang Juni 2009 hat das Verwaltungsgericht in Minden ihre Klage gegen die Tierpension zurückgewiesen. Eine unzumutbare Lärmbelästigung läge nicht vor. Die Kläger haben inzwischen Widerspruch beim Oberwaltungsgericht in Münster eingelegt.

"Wir wissen nicht, wer den Brandanschlag verübt hat", erklärte ein Sprecher der Bielefelder Aids-Hilfe" Wir sind bestürzt und besorgt über das ungeheuere Ausmaß der Aggression gegen eine soziale Einrichtung und können nur hoffen, dass die Täter gefasst werden". (pm)

-w-

#1 SmartiSaar
  • 13.07.2009, 18:01h
  • Da fehlen einem doch echt die Worte.
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#2 axel fAnonym
  • 13.07.2009, 18:42h
  • waren sicher wieder pöse islamisten...
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#3 Victor
  • 13.07.2009, 19:18h
  • Diese geballte Ladung an Dummheit, Ignoranz und Asozialität macht mich sprachlos (aber nur kurz).

    Seh'n wir uns nicht in dieser Welt, dann seh'n wir uns in Bielefeld ... Sollte das Verhalten der Anwohner etwa charakteristisch sein für das Denken einer Mehrheit der Bielefelder Bürger? Dann allerdings würde ich sagen: "25 Jahre Aufklärung über HIV/AIDS durch AIDS-Hilfen u.v.a. sind an den offenbar nicht lernfähigen und (ich wiederhole es) zutiefst asozialen Ureinwohnern der Backpulver-Metropole wirkungslos abgeprallt.

    Bei soviel Dummheit und Bösartigkeit ... (ich habe mich selbst "zensiert" ... wenn ich wütend werde, schreibe ich schlimme Dinge).

    Victor
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