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Einzelkommentar zu:
Schwulen mit 61 Dolchstichen getötet: Freispruch


#10 Tim_ChrisProfil
  • 14.07.2009, 23:01hBremen
  • Antwort auf #9 von Pete
  • Man sticht sich in einen Rausch, während sich das Opfer fast kampflos abschlachten lässt? Also während der eine nüchtern genug war, um 61 mal zu- und sich in einen Rausch zu stechen, war der andere besoffen genug, um sich nicht mal mehr wehren zu können?

    Wenn sich eine Frau in der gleichen Weise gegen eine vermeintliche Vergewaltigung wehren würde, würde man sich die gleichen Fragen stellen. Wie schafft sie es, mit 2,3 Promille im Blut gerade aus dem Schlaf gerissen einen möglichen Angreifer zu entwaffnen und diesen, ohne das dieser sich nennenswert zur Wehr setzt mit 61 Messerstichen zu töten?

    Sich in einen Rausch zu stechen leuchtet ja schon ein, aber wieso hat sich der andere nicht gewehrt? Wieso gab es kaum Kampfspuren? Waren die ersten ein oder zwei Stiche bereits tödlich und der Täter hat dann wie im Wahn einfach weiter auf den bereits Toten eingestochen?

    Ich gebe ja zu, die Details des Tathergangs sind wirklich reichlich dürftig, um das ganze tatsächlich fair beurteilen zu können, dennoch ist das Urteil eine Farce und ein nachträglicher Schlag ins Gesicht des Opfers und dessen Familie, denn er wurde mit 61 Messerstichen getötet und sein Schlächter bekommt nicht mal eine Strafe wegen Todschlags (im Affekt) oder wenigstens Körperverletzung mit Todesfolge.
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