https://queer.de/?10801
- 23. Juli 2009 1 Min.
Der niederländische Außenminister Maxime Verhagen hat seinen litauischen Amtskollegen Vygaudas Ušackas wegen der Diskriminierung von Homosexuellen im baltischen Staat gerügt.
Das litauische Parlament hat Mitte Juli ein Gesetz beschlossen, das ab kommenden Jahr jegliche Erwähnung des Themas Homosexualität in Schulen verbietet (queer.de berichtete). Die Gesetzgeber orientierten sich an der britischen "Section 28", die von 1988 bis 2003 gültig war und dort zu erheblichen Problemen für schwule und lesbische Schüler führte.
Der Christdemokrat Verhagen sagte bei einem Arbeitsbesuch von Ušackas in den Niederlanden, dass dieses Gesetz problematisch sei: "Es fördert Diskriminierung gegen Schwule und Lesben und verstößt gegen das Recht auf Redefreiheit", argumentierte der niederländische Außenminister.
Menschenrechtsorganisationen haben bereits damit gedroht, gerichtlich gegen das Gesetz vorzugehen. Sie argumentieren, dass es gegen die Gleichbehandlungsrichtlinien der Europäischen Union sowie gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoße. (dk)















"Der Christdemokrat Verhagen sagte bei einem Arbeitsbesuch von Ušackas in den Niederlanden, dass dieses Gesetz Homosexuelle diskriminiere: "Es fördert Diskriminierung gegen Schwule und Lesben und verstößt gegen das Recht auf Redefreiheit", argumentierte der niederländische Außenminister."
Und wie verhalten sich seine deutschen Parteifreunde in dieser Angelegenheit?
Eine Antwort auf diese Frage ist genauso überflüssig, wie der Versuch von CDU/CSU schwule und lesbische Wähler zu gewinnen.
SO NICHT!!!
Adrian