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- 27. Juli 2009 1 Min.
FDP-Chef Guido Westerwelle erklärte in einem "Spiegel"-Interview, dass er als 18-Jähriger wegen seiner Homosexualität als untauglich für den Militärdienst erklärt wurde.
"1979 wurden gleichgeschlechtlich orientierte Männer ausgemustert. So war das damals", erklärte der heute 48-Jährige auf die Frage, ob er gedient habe. Öffentlich gemacht hat Westerwelle seine Homosexualität allerdings erst 25 Jahre nach seiner Ausmusterung: Im Jahr 2004 erschien er erstmals "in männlicher Begleitung" ("Spiegel") bei einer Veranstaltung des liberal-konservativen Führungszirkels (queer.de berichtete).
Zuletzt hatte sich der FDP-Chef wiederholt für schwul-lesbische Themen engagiert. So hat er im Dezember 2008 vorgeschlagen, homophoben Staaten die Entwicklungshilfe zu streichen (queer.de berichtete). Dieser Vorstoß wurde aber vom Entwicklungshilfeministerium zurückgewiesen.
Im "Spiegel" setzte er sich beim Thema dafür ein, dass die Wehrpflicht abgeschafft werden soll und eine Freiwilligenarmee eingeführt werden solle. Von den etablierten Parteien hält nur noch die Union an der Wehrpflicht in der gegenwärtigen Form fest. (dk)















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