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Einzelkommentar zu:
Tel Aviv: Bewaffneter tötet 2 Menschen bei Coming-out-Treff


#23 Mister_Jackpot
  • 02.08.2009, 13:10h
  • Also diese Diskussion um Antisemitismus hat heir nichts aber auch wirklich gar nichts verloren finde ich. Es geht hier um uns Schwule und Lesben und um UNSERE Bewegung. Wo sollen sich homosexuelle (grad Jugendliche) denn nun noch sicher fühlen? Das Problem ist, dass jetzt viele israelische Jugendliche sich vielleicht gar nicht mehr outen werden, weil sie Angst haben (müssen) erschossen zu werden für das was sie nunmal sind. Diese Tat ist an Perfidität und Grausamkeit kaum zu überbieten grad auch wegen dieses psychologischen Effektes. Es ist immer dasselbe...überall wo politisch oder religiös fanatische Menschen am Werk sind passieren solche Taten oder hat ein Homosexueller sich schonmal so verhalten und irgendjemand streng religiösen aus Hass umgebracht? Ich kann mich nicht errinern. Wenn überhaupt haben wir uns nur gewehrt! Das lässt das wahre Gesicht dieser Fanatiker erkennen, die es leider bis ins israelische Parlament geschafft haben. Wenn man das kritisiert dann kritisiert man NICHT Israel, sondern ich zumindest versuche in erster Linie die Position von Lesben und Schwulen zu verteidigen. Darum muss es uns auch gehen, wie ich oben schon ausgeführt habe.

    Ich hoffe der Täter wird gefasst und wird hart bestraft, damit schwule und lesbische Jugendliche zumindest ein Stück Vertrauen zurück gewinnen können.

    Und noch was: Sowas kann jederzeit auch in Deutschland passieren, deswegen sollten wir wachsam sein und nicht blind und naiv durch die Gegend rennen. Und alle, die sich als Schwule und Lesben nicht für Politik interessieren sollte so etwas aufrütteln. Wir haben anscheinend sogar als Bewegung den Fehler gemacht nicht mehr politisch genug zu sein. Das beginnt sich nun zu rächen, da solche Fanatiker dadurch davon ausgehen, dass wir die idealen Opfer sind. Zeigen wir ihnen endlich das wir keine Opfer sind. Das ist meine Botschaft. Keine Toleranz für Inakzeptanz!
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