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- 10. August 2009 2 Min.
Ein malaysischer Arzt hat erklärt, dass gleichgeschlechtlicher Sex und Selbstbefriedigung das Risiko für eine Ansteckung mit dem Schweinegrippe-Virus erhöhe.
Der ehemalige Uni-Professor und Buchautor Dr. V. M. Palaniappan erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Bernama, dass seine Therapie des "ökologischen Heilungssystems" den Körper gegen Virenerkrankungen wie die Schweinegrippe stärken könne. Demnach sei eine Übersäuerung des Körpers Schuld an der Übertragung von Viren.
Bei zwei Aktivitäten werde der Körper demnach besonders sauer: Beim Sex mit einem Mitglied des gleichen Geschlechts oder beim Onanieren: "Danach ist der Körper ein einfaches Ziel für die Schweinegrippe", erklärte der Arzt. Sex mit einem Partner des anderen Geschlechts sei jedoch ungefährlich, da der Körper dann nicht übersäuert werde. Ferner sollte man viel Kokosmilch trinken und dazu Pomelos, Orangen und Zitronen schlemmen, viel schlafen und sich nicht sportlich überanstrengen. Der Nachrichtenagentur erklärte Palaniappan, er habe 33 Jahre gearbeitet, um sein "ökologisches Heilungssystem" zu optimieren.
Auf Homosexualität steht in Malaysia bis zu 20 Jahre Haft – egal, ob der Geschlechtsakt freiwillig oder durch Vergewaltigung zustande kam. Die Regierung beruft sich dabei auf ein Gesetz aus den Zeiten der britischen Kolonialzeit, das im Mutterland schon längst abgeschafft wurde. Immer wieder kommt es im Land zu Massenverhaftungen, zuletzt im November letzten Jahres (queer.de berichtete). Im mehrheitlich muslimischen Land gilt zudem in einigen ländlichen Gebieten die Scharia, die die Exekution von Homosexuellen vorsieht. Allerdings hat sich in der liberalen Hauptstadt Kuala Lumpur eine schwul-lesbische Subkultur entwickelt, die stark vom liberalen Nachbarland Thailand beeinflusst wird. (dk)














Im übrigen weiß man seit langsam, daß Krankheiten einzig und allein durch Miasmen übertragen werden. Und eine Strafe Gottes sind für mangelhaftes Beten.