Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=10933
Home > Kommentare

Kommentare zu:
HIV-Testwochen kurz vor dem Start


#1 axelAnonym
#2 beobachterAnonym
  • 24.08.2009, 04:07h
  • Auf keinen Fall sollte man hingehen, bloß weil man schwul ist! Wer gesund ist und erfährt, daß er trotzdem HIV-positiv ist, der hat ab sofort ein Riesenproblem, das er ohne Test nicht hätte.

    Wer a) noch nie einen Sexpartner hatte, b) sich keine Drogen spritzt, c) weder Sperma schluckt noch sich (blank) ficken läßt - hat sich theoretisch mit STD nie anstecken können.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Ice-ManAnonym
  • 24.08.2009, 08:52h
  • Antwort auf #2 von beobachter
  • Im ersten Punkt stimme ich Dir da zu; die diversen Tests gehen allen etwas an, nicht nur gays.
    Aber im 2. Punkt nicht mehr, denn wenn man weiß, dass man Positiv ist, kann man das Leben umstellen und entsprechend verhalten, was aber für den betreffenden trotzdem hart werden lässt.

    Der Rest: Gute Argumente, denn wenn man keinen Sex hatte, kann man sich nix holen.

    Jedenfalls kam das beim 2. Punkt so rüber, dass man lieber unverantwortlich leben und handeln soll. Man weiß also nie, ob man jemanden angesteckt hat, wenn der betreffende recht aktiv ist. Schon haarscharf ein Freibrief für weitere Ansteckungen.
    Lieber ein Test gemacht und man weiß es, als keinen Test gemacht und man weiß es nicht und die Unsicherheit wiegt (für mich jedenfalls) sehr schwer.

    MfG
    Ice-Man
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 beobachterAnonym
  • 24.08.2009, 09:27h
  • Wer laufend andere Sexpartner hat, womöglich nicht mal bei Lichte genau betrachtet, lebt mit großen Risiken. So etwas ist aber nicht der allgemeine Standard! Soll der alle möglichen Vorkehrungen treffen, alles mögliche bei sich und den anderen zu verhüten, schaden kann das nicht.

    Besagter Test dient nicht zur Beruhigung, weil du falls HIV-positiv getestet 1.) die hochtoxische anti-retrovirale Therapie im Prinzip nicht verweigern darfst, 2.) obwohl symptomfrei als infektiös giltst und entsprechende Verhaltensmaßregeln zu beachten bei Strafe verpflichtet bist. HIV kann aber jeder haben, ohne angesteckt worden zu sein, und damit unbehandelt gesund bleiben, ggf. uralt werden.

    Steckt also mal wieder die Pharmaindustrie dahinter.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 DragonWarrior
  • 24.08.2009, 11:18h
  • Antwort auf #2 von beobachter
  • version C ist kompletter bullshit, werter beobachter, solange du über STDs sprichst...
    einen tripper, chlamydien, feigwarzen oder ne syphillis kann man sich nämlich auch dann holen, wenn man safer sex macht. safer sex, so wie er vermittelt wird ist eine prävention für HIV (und vielleicht noch Hep C) alle anderen STDs sind mit dem konzept nicht sicher zu vermeiden...

    und es macht sinn, sich checken zu lassen. denn derjenige der weiß, dass er infiziert ist kann sich behandeln lassen - und zumindest was STDs wie Tripper, Chlamydien oder Syphilis angeht bedeutet das Heilung, bei Feigwarzen mindestens Schadensbegrenzung, bei den Hepatiten eine Impfempfehlung...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#6 DragonWarrior
  • 24.08.2009, 11:20h
  • @ beobachter:

    "HIV kann aber jeder haben, ohne angesteckt worden zu sein,"

    der blödsinn ist so haarsträubend, dass ich keinen bock habe ihn weiter zu kommentieren
  • Antworten » | Direktlink »
#7 MIZAnonym
  • 24.08.2009, 14:19h
  • Beobachter ist einer von den sog. Aids-Kritikern, die nicht an die Existenz von HIV/Aids glauben. Er möchte ganz besonders schlau und kritisch sein und fällt auf diesen Müll der 1980er Jahre herein, der zwischenzeitlich schon längst wissenschaftlich widerlegt ist, aber immer noch in den Weiten des www zu finden ist. Warum? Weil so Heinis wie er das unkritisch übernehmen und weiter kommunizieren.

    HIV-Testangebote sollen sich vor allem an schwule Männer richten, die eine Risiko-Situation gehabt haben. Je früher eine mögliche Infektion heute erkannt wird, desto optimaler die Therapiebedingungen. Ob es ein Risiko gegeben hat oder nicht, das wird in einem Beratungsgespräch zum Thema gemacht. Wer gar kein Risiko hatte, etwa weil er stets safer sex gemacht hat, der muss sich eigentlich auch gar keinem Test unterziehen. Warum auch? Es ist aber wohl so, dass ein Test für viele Schwule zum guten Ton gehört. Ein negatives Testergebnis schafft eben nicht nur Klarheit, es beruhigt häufig auch.

    Insofern ist ein HIV-Test handfeste Gesundheitsvorsorge! Die Kampagne der DAH ist sehr begrüßenswert.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 lotusEhemaliges Profil
  • 24.08.2009, 15:06h
  • Antwort auf #7 von MIZ
  • "Ein negatives Testergebnis schafft eben nicht nur Klarheit, es beruhigt häufig auch."

    So war das bei meinen Freunden, die vor nicht ganz zwei Wochen zum Test gingen. Die hatten beschlossen gemeinsam zum Gesundheitsamt zu gehen. Die Ergebnisse sind bei allen fünf
    negativ.
    Vorgestern haben sie mir erzählt, wie es so war. Die Beratung wollten sie gemeinsam, was auch ging. Die ältere Frau dort fand das auch in Ordnung, meinte aber, daß das so nicht so häufig wäre. War aber gut, da durch Fragen weitere Fragen aufkamen. Kurz verblüfft war sie wohl bei der Frage einer Freundin, ob bei ihr als Frau beim Analverkehr noch weiteres zu beachten sei. Die Beraterin fand die Frage gut und meinte noch, daß das auch sehr selten vorkäme, dass danach gefragt wird. Alle waren von der zwanglosen Atmosphäre überrascht.
    Liegt wahrscheinlich aber auch an der Beratungserfahrung dieser Frau.
    Bei meinen Freunden und meiner Freundin war die Anzahl der bisherigen Sexualpartner der Grund zum Test zu gehen.
    Dass Beratung auch als Gruppe geht, finde ich gut.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 seb1983
  • 24.08.2009, 18:03h
  • Antwort auf #8 von lotus
  • Interessanterweise war ich bei (Hetero)Freunden und Freundinnen schon mehrmals Ansprechpartner wenn es darum ging "wie denn sowas läuft mit so einem Test, wo das geht und was das kostet".
    Lustigerweise wurde mir da als Schwulem zugetraut dass ich mich besser auskenne und verschwiegener bin. War aber positiv überrascht dass sich zumindest in meinem Bekanntenkreis (Uni und Co.) auch bei Heteropaaren ein gemeinsamer Test inzwischen bei vielen etabliert hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#10 beobachterAnonym
  • 25.08.2009, 04:43h
  • Darf man eine anti-retrovirale Therapie - die noch immer extrem toxisch ist - ausdrücklich verweigern, falls man HIV-positiv getestet ist? Nein! Ein wichtiger Grund, sich NICHT testen zu lassen.

    Seit Robert Koch und Max Pettenkofer weiß jeder, der es wissen will: Nicht auf "Erreger" kommt es an sondern auf die Abwehrkräfte.

    Ich hätte kein Problem damit, mich - wie bei jeder Aktiv-Impfung - mit einem "Erreger" infizieren zu lassen, der mir nichts anhaben kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 KonstantinEhemaliges Profil
  • 25.08.2009, 06:58h
  • Antwort auf #10 von beobachter
  • "Darf man eine anti-retrovirale Therapie - die noch immer extrem toxisch ist - ausdrücklich verweigern, falls man HIV-positiv getestet ist? Nein!"

    Doch, darf man selbstverständlich!
    Hat ein Freund von mir vor kurzem noch getan, weil er einer von diesen dämlichen AIDS-Dissidenten war, die behaupten HAART ist schädlich und AIDS/HIV existiert nicht. Nu' isser tot!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#12 AntichristProfil
#13 DragonWarrior
  • 25.08.2009, 07:58h
  • Antwort auf #10 von beobachter
  • @ beobachter

    was laberst du für eine gequirlte scheiße zusammen...

    natürlich kannst du ne therapie verweigern - und ich kannte auch menschen die das durchgezogen haben... sie alle sind tot - gestorben an einem immundefekt der ausgelöst wurde durch das virus das du harmlos nennst.
    und komm mir jetzt nicht mit der drogentheorie, die passt nämlich nicht.

    andererseits hab ich mehrere freunde, die positiv sind und mit ihren pillen gut klarkommen... - wahrlich kein grund zum leichtsinn, ich möcht den kram nicht schlucken müssen und bleibe deshalb safe....

    "Ich hätte kein Problem damit, mich - wie bei jeder Aktiv-Impfung - mit einem "Erreger" infizieren zu lassen, der mir nichts anhaben kann."

    bei jeder aktiv-impfung bekommst du nicht den erreger in der "aggressiven naturform" geimpft, sondern abgeschwächte varianten (z.b. polio) oder gentechnologisch durch bakterien vermehrte teile davon (z.b. hepatitis)

    was du hier zusammenschreibselst ist nix als pseudowissenschaftlicher quark.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#14 lotusEhemaliges Profil
  • 25.08.2009, 14:31h
  • Antwort auf #9 von seb1983
  • Lustigerweise wurde mir da als Schwulem zugetraut dass ich mich besser auskenne und verschwiegener bin...
    ...und was das kostet".

    Hö, hö. Witz gemacht.

    Stimmt aber schon. Kam bei mir auch schon vor.
    Das sind dann Heten mit Therapiebedarf.
    Tabu-technisch kann man denen beim Auftauen helfen, wenn man Lust hat. Bei der Annahme "verschwiegener" hat man den Level, denke ich.
    Der sollte runter.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#15 AntichristProfil
  • 26.08.2009, 06:58hHH
  • Antwort auf #10 von beobachter
  • @beobachter: "Darf man eine anti-retrovirale Therapie - die noch immer extrem toxisch ist - ausdrücklich verweigern, falls man HIV-positiv getestet ist? Nein! Ein wichtiger Grund, sich NICHT testen zu lassen."
    Nein, natürlich nicht. Sobald du positiv getestet bist wirst du sofort entmündigt um zur Zwangstherapie eingesperrt werden zu können falls du dich nicht freiwillig zu einer solchen erklärst. (IRONIE)

    In welchem Land lebst du eigentlich? Oder sollte ich fragen, in welchem Jahrhundert?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »

» zurück zum Artikel