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- 31. August 2009 2 Min.
Hollywoodstar Whoopi Goldberg hat mit einer Videobotschaft die CSD-Woche in Budapest eröffnet – auch die deutsche Botschaft unterstützt den 14. Pride in der ungarischen Hauptstadt, bei dem Rechtsradikale bereits mit Störungen gedroht haben.
In der Videobotschaft, die am Sonntag gezeigt wurde, erklärte die 53-Jährige, dass sie bereits seit Jahren den CSD in Budapest verfolge, ebenso wie die Übergriffe auf die Homo-Aktivisten. So musste die Polizei im vergangenen Jahr Wasserwerfer gegen Rechtsradikale einsetzen und die Paradestrecke mit Gittern schützen (queer.de berichtete). Für Aufregung sorgte auch ein Gerichtsurteil, in dem Eierwürfe durch Gegendemonstranten als von der Redefreiheit geschützt eingeordnet wurden (queer.de berichtete). Nach scharfen Protesten wurde das Urteil später wieder aufgehoben (queer.de berichtete).
"Ich glaube, dass wir alle verschieden sind, auch wenn wir das gleiche wollen: Freiheit, Respekt, Liebe und Liebe", erklärte Goldberg in ihrer Ansprache. Zwar müsse nicht jeder mit der Parade einverstanden sein, "aber jeder Bürger des demokratischen Ungarn sollte Gewalt ablehnen".
Die rechtsradikale "Bewegung für ein besseres Ungarn" (Jobbik) hat bereits angekündigt, dass sie "mit allen Mitteln" die Parade am kommenden Samstag verhindern wolle. Die CSD-Organisatoren versicherten daraufhin, dass sie vor Einschüchterungsversuchen nicht zurückweichen werden. Bei den Europawahlen war Jobbik mit 14,8 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft in Ungarn.
Unterstützung durch 13 Botschaften
13 ausländische Botschaften haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung für die CSD-Organisatoren bekräftigt. Darin heißt es, dass die alle Menschen, gleich ob homo- oder heterosexuell, die gleichen Chancen und Rechte haben müssten. Zu den Unterstützern gehören Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Holland, Kanada, Norwegen, Schweden, Slowenien, Spanien, Südafrika, Tschechien sowie die Vereinigten Staaten von Amerika. (dk)














