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Kommentare zu:
Studie: Schwule genauso (un)treu wie Heteros


#1 XDAAnonym
  • 03.09.2009, 10:33h
  • hat auch eher was mit Charaktereigenschaften zu tun, statt mit sex. neigung. ich finde monogamie super, andere eben nicht. dumm wird es nur, wenn einer der auf treue wert legt, von einem der nicht so viel davon hält verarscht wird. wenn von anfang an, alles klar geklärt ist, dann ist es auch ok.
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#2 MaxAnonym
  • 03.09.2009, 10:49h
  • Finde ich auch logisch:
    genauso wie es bei Heteros treue und untreue Männer gibt, so gibt es dasselbe auch bei Schwulen.

    Jeder nach seine Facon: ich finde es nur wichtig, dass es im gegenseitigen Einvernehmen passiert. Wer eine offene Beziehung führt, wo beide einverstanden sind: bittesehr. Mein Ding ist es zwar nicht, ich lebe in einer monogamen Beziehung, aber wer das will und wenn das in beidseitigem Einvernehmen geschieht, ist nichts dagegen zu sagen.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.09.2009, 11:29h
  • Worüber sich Meinungsforscher so alles Gedanken machen! Ich lebe bereits seit zehn Jahren in einer monogamen Beziehung und bin meinem Partner absolut treu! Eine offene Beziehung kommt für mich nicht in Frage. Für mich gilt nach wie vor der Satz "Appetit kann man sich holen, aber gegessen wird zuhause!"

    Dennoch bin ich der Meinung, daß Schwule treuer als heterosexuellen Geschlechtsgenossen sind.
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#4 axelwEhemaliges Profil
#5 RabaukeAnonym
  • 03.09.2009, 15:45h
  • Wer fremdgeht ist ein "Schwein".
    Wer viel fremdgeht ist ein "Mehrschwein".
    Wer sich erwischen läßt ist ein "dummes Schwein"

    So sehe ich da. Lach frech, zwinker:)))))
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#6 Good ol friendAnonym
  • 03.09.2009, 17:10h
  • Warum sollten mittelalterliche Zwangskonstruktionen für ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben geeignet sein?

    Wie die Studie zu Recht offenlegt: Bei der Vorstellung von "Monogamie" geht es um nichts anderes als die ihr zugrundeliegende religiöse Angstmoral, die Sex nur in der heiligen Ehe (zwischen Mann und Frau, versteht sich) zulässt!

    Daher ist es über alle Maßen erschreckend, dass auch so viele schwule Männer diese Unterdrückungslehre derart tiefgreifend verinnerlicht haben.

    Und auch hier sorgt die Studie für Aufklärung im wahrsten Sinne des Wortes: Wenn man diesen Zustand des geistigen Mittelalters erst einmal überwunden hat, dann hat man auch keine Angst mehr vor seiner eigenen sexuellen Freiheit und der des Partners

    (und wenn wahre Liebe sich durch irgend etwas auszeichnet, dann doch wohl durch Freiheit - und nicht etwa durch Besitz-Ergreifen-Wollen!).
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#7 Dennis
  • 03.09.2009, 18:09h
  • Anal - Oral - Vaginal - total egal - humans are all the same

    Wie sagt Shakira doch so treffend?

    Freedom is more than a state of mind, it relates to many different parts of our lives - not only sexual pleasure. But sex is the origin of life, the ultimate human expression."

    Recht hat sie . . .
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#8 remixbebAnonym
  • 03.09.2009, 18:45h
  • Antwort auf #6 von Good ol friend
  • weißt Du, was ich interessant finde und wo ich mich auch Frage, warum das so ist, wenn doch alles so locker leicht ist? Warum müssen "polygame" Schwule immer ihre Mittelalter-Keule rausholen, wenn andere schwule sagen, sie sind monogam und glücklich? Zeigt es in Wirklichkeit nicht, dass genau diese Leute irgendwie einen Knacks weg haben, da sie sich immer rechtfertigen müssen??!

    Komischerweise ist es umgekehrt nicht so. Die meisten monogamen Schwulen sagen lediglich, "ist nicht mein Ding", aber wenn es für beide Partner okay ist, soll jeder so leben, wie er es für richtig hält.

    Wer ist hier also der tolerante und aufgeschlossene Schwule?

    Wie dem auch sei: Ich kann mit einer polygamen Beziehung nichts anfangen. Das besondere an einer Beziehung ist für mich nun mal der besondere (und unantastbare) Stellenwert, den mein Partner für mich hat. Sobald ich mit jemand anderem in die Kiste gehen würde, wäre der für mich nicht mehr gegeben. Und das hat NICHTS mit Moral zu tun, sondern damit, dass das besondere der einen besonderen Person nicht mehr gegeben wäre. Und dann bräuchte ich keine Beziehung mehr. Super Freunde hätte ich auch so, und poppen könnte ich mit jedem.

    Ich denke eher, dass in unserer Gesellschaft die Tendenz dazu geht: Immer mehr, immer besser, immer schneller. Und warum dann Dinge tun, die einem Schwierigkeiten machen, wenn ich es doch auch einfacher haben kann?
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#9 seb1983
  • 03.09.2009, 19:58h
  • Antwort auf #8 von remixbeb
  • ich mach mal copy and paste wie die großen Meinungsführer hier

    Immerhin haben wir 2009, da kann man ja wohl von jedem Schwulen polyamores Rudelbumsen in Berliner Szenekneipen erwarten, und bitte ohne sich von Kondomfanatikern und Moralaposteln den Spaß verderben zu lassen, das ist ja sowas von 90's....

    Ironie aus
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#10 XDAAnonym
#11 sajoAnonym
#12 remixbebAnonym
  • 03.09.2009, 23:20h
  • Antwort auf #10 von XDA
  • Hmm.. bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob Du mir Recht gibst oder ob Du nur meinen Text falsch verstanden hast. Ich bin nämlich auch seit 8 Jahren in einer festen Beziehung und hab in der Zeit keinen anderen auch nur angerührt. Und mir fehlt auch nix! ;-)
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#13 KonstantinEhemaliges Profil
  • 04.09.2009, 05:32h
  • Meine Rede seit Jahren! Dazu hätte man keine Studie benötigt sondern einfach mir glauben müssen! Allerdings sollte man die Klammern um das (un) lieber weglassen! Denn der die Mehrheit aller Männer ist einfach UNtreu! was auch völlig ok ist! Warum hört bloß nie einer auf das was ich sage? Am Ende habe ich ja doch recht!
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#14 hurtzAnonym
  • 04.09.2009, 08:05h
  • was ganz neues,oder??
    ich hab zu meiner anfangszeit mit 16-17 schon gemerkt, dass schwule sich wild durch die gegend vögeln.
    keine treue, keine richtige beziehung, hier ein 3er, da ein partnertausch.
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#15 stromboliProfil
  • 04.09.2009, 08:35hberlin
  • Antwort auf #14 von hurtz
  • früher nannte man das sich die hörner abstossen! Heute macht man daraus eine moraldebatte!
    Daran ist messbar was falsch an der diskussion läuft:
    Sexualität wird wieder mals in ein korsett gezwängt, und wir zwängen mit!
    Anstatt sich über die vielfältigkeiten zu freuen die kontakte mit sich bringen; anstatt zu lernen diese vielfältigkleit auch sozial zu nutzen ( also hier nicht nur ex&hopp, wie ein klinextaschentuch..) und sich auf den nächsten zu freuen, werden krokodielstränen vergossen weil ja die schwule welt so flüchtig... obrflächlich.
    Oberflächlich sind nur jene, die nicht verstehen was an möglichkeiten poligamie in sich birgt! Oberflächlich jene, die meinen in monnogamie reife zu beweisen.
    Fremdgehen nicht im sinne von fremd zu begreifen , sondern neues in den eigenen lebensbereich einfügen.
    Der rest ist gelebte langweile! Mit langweilern soll man nicht umgehen...
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#16 remixbebAnonym
  • 04.09.2009, 09:51h
  • Antwort auf #15 von stromboli
  • na dann. P*** Dich weiter durch´s Leben und freu Dich, wie wenig langweilig, wie wenig oberflächlich und wie fortschrittlich Du doch bist. Gibt Dir sicher gleich noch einen Kick mehr dazu!

    BTW: Da haben wir´s wieder: Und wieder sind es die "Polygamen", die nicht hinnehmen können, dass es auch andere Modelle gibt, als die eigene und die anderen schlecht machen müssen.
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#17 stromboliProfil
  • 04.09.2009, 13:33hberlin
  • Antwort auf #16 von remixbeb
  • euer programm ist nicht abendfüllend.
    Die meisten zweierbeziehungs(geschädigten) die ich kenne, haben reduzierte sozialen fähigkeiten, die , wenn gefordert, schnell an ihre grenzen stossen. Das hat auch etwas mit der fixierung auf eine person, und dem erhalt dieser tunnelbeziehungen zu tun. Aussen vorkommende ereignisse werden wie durch einen filter in die enge der zweierkiste eingefügt und es erweisst sich schnell: da ist nicht viel platz!
    Es sind dehalb auch nicht die treulosigkeiten, die solche bez.-formen scheitern lassen , es sind die persönlich gefühlten "verletzungen", die es dem aufs monogame fixierten unmöglich machen, den anderen/partner eigenständigkeiten durchgehen zu lassen. Vereinnahmung statt gleichwertigkeit; da kann dann der paartherapeut hilfreiche hinweise geben! Aber nicht bei einer religiösen beratungsstelle anfragen...
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#18 seb1983
  • 04.09.2009, 13:37h
  • Antwort auf #16 von remixbeb
  • Na das war doch wunderbar erleutert von deinem Vorredner, akzeptiere endlich den einzig waren schwulen lifestyle und bekenne, Langeweile ist out, bei unter 20 Typen im Jahr kannst du auch gleich Hetero werden
    tsts... als ob man schwul ist um verschiedene Lebensstile anzuerkennen, heute wird stramm auf Linie getrimmt
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#19 stromboliProfil
  • 04.09.2009, 14:43hberlin
  • Antwort auf #18 von seb1983
  • seb, nicht ich leide unter "wild durch die gegend vögelnde schwule, keine treue, keine richtige beziehung, hier ein 3er, da ein partnertausch..."
    ich setze diese "leiden nur in den entsprechenden rahmen: nicht ich mache monogamie zuu leidbild !
    Und ich mache poligames nicht zum moralischen muß. Es ist wie mit woody allens beispiel zur bisexualität: man hat samstags abends doppelt so viele möglichkeiten jemanden kenn zu lernen!
    .. so einfach ist das.
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#20 XDAAnonym
#21 seb1983
  • 04.09.2009, 15:22h
  • Antwort auf #19 von stromboli
  • Oh eigentlich ist mir das alles relaiv schnurz, ich finds nur lustig wenn mir erklärt wird wie denn ein Schwuler zu sein hat und welche Vorteile dies und jenes hat.
    Ich hab mir die berühmten Hörner inzwischen jedenfalls abgestoßen und setze beim Kennenlernen andere Schwerpunkte. Mag sein dass das bei mir der Unterschied ist wenn man von Anfang an offen schwul leben konnte und andere sich dies erst in späteren Jahren trauen, vielleicht ändert sich das in den männlichen Wechseljahren sprich midlife crisis auch wieder.
    Nur das Argument polygamie hat so viele Vorteile, das zieht halt nicht.
    Ausspruch von einem (recht ansehnlichem) Freund: Klar, wenn ich schwul wäre könnte ich mich jeden Tag durch ein dutzend Betten poppen, nur ich bins halt nicht, schade
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#22 Liedel
  • 04.09.2009, 16:05h
  • Tjaja, die "revolutionären" Erkenntnisse eines 29jährigen Diplom- Psychologen

    Aber wenigstens hat er das "alte Diplom" noch.
    Wartet mal ab, wenn das alte Diplom gänzlich verschwunden ist und es nur noch Master/Bachelor- Absolventen gibt (gilt für andere Disziplinen natürlich genauso).
    Mal sehen, mit was für Themen die sich dann zu profilieren versuchen

    Fragestellungen dürften dann wohl etwa so aussehen:
    - Ich bin schwul, trinke aber kein Beck's Bier. Muss ich jetzt zum Therapeuten?
    - Mein Freund ist gar nicht so, wie er sich bei GR beschreibt. Hat jetzt er oder ich ein Problem?
    - Angie und Guido sind so süß, aber sie tun gar nichts für unsere Gleichberechtigung. War ich etwa zu naiv, weil ich die gewählt habe?

    In diesem Sinne. Diplom zum Bätscheler: "Bätscheler, geh ma Kaffee kochen"

    So, und nun diskutiert mal schön weiter über Mono/Polygamie
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#23 Mister_Jackpot
  • 04.09.2009, 16:16h
  • Eigentlich hatte ich noch keine längere Beziehung an der ich hätte messen können wie wichtig mir Monogamie ist. Ich hab in den letzten Jahren nur festgestellt und war erschrocken über mich selbst, dass ich doch recht eifersüchtig sein kann. Ich denke daher, dass es auch am Mensch selbst liegt wie er zur Monogamie eingestellt ist. Man kann nunmal schlecht aus der eigenen Haut.

    Ganz allgemein glaub ich ja, dass die totale Forderung nach Monogamie in einer Beziehung nur daraus entsteht, dass man Angst hat den anderen zu verlieren eines Tages. Das heisst also erst wenn man wirklich ein festes Vertrauensverhältnis zu einem Beziehungspartner hat und diese Angst eben kaum mehr vorhanden ist denke ich kann man sich auch sexuelle "offiziell vom Partner genehmigte Seitensprünge" leisten.... ;-)

    Ich glaube, dass man ersteinmal eine zeitlang zusammen sein muss, bevor man dann solche Vereinbarungen in einer Beziehung trifft. Ich hab das öfter von Schwulen gehört, die viele Jahre zusammen sind.....die waren am Anfang monogam, aber dann nach vielen Jahren haben sie um die Beziehung zu schützen sich einfach gegenseitig auch mal Seitensprünge auf sexueller Ebene erlaubt. Klappen tuts bei all diesen Pärchen wunderbar, da hier eben ein festes Fundament von Vertrauen über Jahre hinweg aufgebaut wurde.

    Jemand, der allerdings schon nach wenigen Monaten Beziehung schon mit anderen rumpoppen würde, den würd ich als langfristigen Beziehungspartner gar nicht erst in Erwägung ziehen, da ich mich dann schon fragen würde warum ich in dieser Schnelligkeit meinen sexuellen Reiz bei ihm verloren hätte...aber nach vielen Jahren und einer gefestigten Beziehung würde ich solche "Abkommen" prinzipiell nicht ausschliessen....
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#24 stromboliProfil
  • 04.09.2009, 18:09hberlin
  • Antwort auf #21 von seb1983
  • finde ich einen durchaus akzeptablen ansatz.. erzähl mal was deine kriterien nunmehr sind, was sich geändert und warum.
    Aber, das war mein ausgangspunkt: bitte ohne selbstwehleidigem ... ich bin nicht bindungsfähig... das war mein einwurf; nicht die forderung der abschaffung der monogamie

    der spruch deines freundes trifft, aber wie wir ja nun wissen: die hetenmänner sind halt auch nicht an ihre gelübte gebunden...
    was fragen aufwirft
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#25 Liedel
  • 05.09.2009, 03:39h
  • @seb1983

    "Mag sein dass das bei mir der Unterschied ist wenn man von Anfang an offen schwul leben konnte und andere sich dies erst in späteren Jahren trauen"

    Ich meine erkannt zu haben, dass die "Früh-Geouteten" ( Coming Out in den Teenagerjahren) tatsächlich bessere Chancen auf nicht nur eine zeitlich längere, sondern letztlich auch monogame Beziehung haben... Keine Ahnung ob sich das empirisch belegen lässt, aber auf meinen Freundes/Bekanntenkreis trifft es mehrheitlich zu.
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#26 stromboliProfil
  • 05.09.2009, 09:10hberlin
  • Antwort auf #25 von Liedel
  • das ist nicht uninteressant und deckt sich mit eigenen beobachtungen!
    Aber der streit sollte nicht darum gehen ob einer eine wahl trifft oder sich (paar)zwängen hingibt die ihn fremdbestimmen, nicht in selbstbestimmung mündet.
    Einfach lernen! Lernen, im andern liebenden mehr zu sehen als jemanden, der eine empfundene leere ausfüllt.
    Mir gefällt hierzu die ausführung von X_moon: es will gelernt sein, vertrauen aufzubauen; jenseits von heilewelt vorstellungen. Und einen realistischen blick auf bedürfnisse, die auch teil sozialer emphase sind: erregung, geilheit , lust; dass unter einen hut gebracht, war immer mein ziel!
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#27 MumpitzAnonym
  • 05.09.2009, 09:39h
  • Antwort auf #25 von Liedel
  • Dafür braucht man keine Statistiken, das sagt mir der gesunde Menschenverstand. Menschen, die sich in jungen Jahren gegen einen kollektiven Gruppendruck stellen können und ihre Bedürfnisse gegenüber denen des Kollektivs versuchen durchzusetzen, stoßen dabei auf eine Menge Widerstand, der aber, wenn er sie nicht zerbricht, stärker macht. Deswegen rebellieren gesunde Teenager, weil sie in dieser Zeit den höchsten Druck verspüren und die meiste Energie im System produziert wird, denn andererseits hätten viele gar nicht die Kraft und den nötigen Leidensdruck, um überhaupt ihre vorherigen Lebensumstände zu verlassen oder radikal dagegen anzukämpfen. Jemand, der diese Jahre nicht genutzt hat, um solche Erfahrungen zu machen, sondern sich in sein Hirn die Direktive- tu was man von dir erwartet, du bist unwichtig, nicht deine sondern meine Meinung zählt- einspeisen lassen und ihr gehorcht hat, lässt sich natürlich später vom schwulen Kollektiv auch leichter kontrollieren, indem ihm einige der eloquenteren Meinungsproduzenten ihre alleinige Wahrheit vorrhabarbern -leben, obwohl die in Wirklichkeit oft selbst grottenunglücklich sind mit ihrer persönlichen Lebensweise. Gemeinsam sitzt es sich aber doch einfach gemütlicher in der Scheiße. Warum ihr Leben dann genau so ist, wie es ist und das möglicherweise ihre gesamte bisherige Lebensweise sie konsequenterweise dahin geführt hat, die Frage kommt ihnen seltener in den Sinn. Wer am meisten labert, hat manchmal sonst nichts zu sagen, und verbirgt oft genau das damit. Man muss nicht jeden mögen, bloß weil er mit politischem Muckefuck ums sich wirft, mit verschiedenen Typen fünfmal in der Woche in irgendeiner schmierigen Bumsbude rumbocken oder zwangsläufig seine Partner bescheißen, weil man in einer Großstadt lebt, lasst euch nicht unhinterfragt diesen Rotz ins Hirn ficken.
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#28 herve64Ehemaliges Profil
  • 05.09.2009, 10:10h
  • Es gibt Studien, die man sich eigentlich von Vorneherein schenken könnte. Diese gehört eindeutig dazu, denn sie ist flüssiger als Wasser, also überflüssig.
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#29 Tim_ChrisProfil
#30 herve64Ehemaliges Profil
  • 08.09.2009, 08:58h
  • "Schwule hätten nur andere Beziehungsmodelle.":

    Selten habe ich so einen Blödsinn gelesen wie diesen. Als ob es in heterosexuellen Lebensgemeinschaften nicht auch offene Beziehungen, Dreier- oder Mehrfachbeziehungen etc. gäbe! Das ist eine Frage der individuellen Ausgestaltung der Beziehung und hat per se nichts, aber auch gar nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun.
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#31 arne030Profil
  • 09.09.2009, 01:24hBerlin
  • Also bei mir ist das ganz einfach, ich lebe nach meinem Empfinden. Auch wenn ich damit für so manchem den Klischees nach lebe, denn so wie ich mein Sexleben gestalte bin ich schon oft als "typisch berliner Schwuppe" abgestempelt worden. Aber so lebe ich, lange bevor ich wusste, was das berliner Nachleben so zu bieten hat.
    Ich bin mit meinem Freund fast zwölf Jahre zusammen, und wir halten es wie bei den amerikanischen Militärs:
    Don't ask, don' tell.
    Wir haben nie über eine offene Beziehung gesprochen. Aber ich weiß, ebenso wie er, dass es so ist.

    Die Abwechslung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Genüsse.

    Eines meiner Lieblingszitate.
    Es gibt doch so viele Dinge im täglichen Leben, die auf Abwechslung beruhen.
    Wenn man eine/n Lieblingssänger-in/gruppe hat, hört man dieses ständig und 365 Tage im Jahr?
    Wie ist das mit der Lieblingsspeise, isst man die jeden Tag, nur weil sie einem so gut schmeckt?
    Genauso ist es für mich mit dem Sex.
    Es darf auch gerne mal! was anderes sein.
    Ich persönlich renne ja auch nicht ständig rum und suche was "Neues" zum ficken.
    Aber wenn ich Bock auf 'ne Currywurst am Imbiss habe, gehe ich ja nicht nach Hause, weil da meine Lieblingsspeise wartet.

    Und ich liebe meinen Freund wie eh und je.
    Und ein sog. ONS wird mich nie dazu verleiten, mehr daraus zu machen.
    Weil ein Fick keine Liebe ersetzten kann.
    Und in den allerallerseltensten Fällen treffe ich mich mehr als einmal mit der "Bekanntschaft".
    Ein ONS bleibt ein ONS, daher auch das Wort "one" in der Bezeichnung. Beim zweiten Mal fehlt mir eben der Kick!

    Und die Studie ist für mich nicht neu.
    Es gibt nun mal einen Unterschied zwischen Frauen und Männern im Bezug auf die körperliche "Treue". Außnahmen bestätigen die Regel.
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#32 KonstantinEhemaliges Profil
#33 herve64Ehemaliges Profil

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