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- 03. September 2009 2 Min.
Regisseur Ang Lee (Brokeback Mountain) nimmt in seiner neuen Komödie die Hippie-Generation peaceful auf den Arm.
Von Carsten Weidemann
Am 15. August diesen Jahres feierte der Mythos um Musik, Liebe, Freiheit und eine halbe Million Hippies sein 40. Jubiläum. Dass die Legende aber auf einer Kuhwiese in tiefster Provinz nahe der Kleinstadt Bethel im Bundesstaat New York begann, wissen nur wenige. Davon erzählt nun Taking Woodstock, nach einem autobiografischen Roman von Elliot Tiber.
Die Story: Eigentlich träumt der junge Elliot (Demetri Martin) von einer Karriere als Innenausstatter in New York City. Doch das marode Motel seiner Eltern steht kurz vor der Pleite. Also kehrt Elliot in sein Heimatdorf zurück und sucht nach einer Lösung, die bevorstehende Zwangsvollstreckung doch noch abzuwenden. Als er aus der Zeitung erfährt, dass einem groß angekündigten Open Air Konzert die Genehmigung entzogen wurde, wittert Elliot seine Chance: Er bietet den Veranstaltern als Austragungsort die Kuhwiese auf dem elterlichen Grundstück an, ohne zu ahnen, welche gewaltige Welle er damit lostritt.
Schon bald zieht ein Bataillon von Organisatoren und schrillen Künstlern in die kleine, konservative Gemeinde und versetzt die Bewohner in helle Aufregung. Als dann auch unzählige Hippies und Musikbegeisterte in die Kleinstadt pilgern, ist das Chaos perfekt. Der Ansturm bringt zwar den erhofften Geldsegen, ist aber logistisch kaum zu bewältigen. Und je unübersichtlicher die Situation wird, desto klarer sieht Elliot, was er wirklich will (zum Beispiel Männer statt Frauen küssen) – und dass sich hier ein historisches Ereignis anbahnt, das alle im Ort verändern wird...
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23:20h, One:
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Taking Kabul
www.youtube.com/watch?v=kC9Ib1ImVhM