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Kommentare zu:
Queer.de-Parteiencheck: FDP


#1 LorenProfil
  • 23.09.2009, 15:48hGreifswald
  • "Wählbarkeit aus schwul-lesbischer Sicht:
    6 von 10 Punkten"

    Meine Bilanz: 0 von 2 zu vergebenen Kreuzchen
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#2 TimoAnonym
  • 23.09.2009, 15:52h
  • Nachdem sich die FDP (allen voran Westerwelle) letzten Sonntag auf die Union festgelegt hat und alles andere als Schwarz-Gelb ausgeschlossen hat, ist klar, dass eine Stimme für die FDP eine Stimme für die Diskriminierung von Schwulen und Lesben ist.

    Dass Schwarz-Gelb nichts tut oder uns sogar schadet, haben wir in Nordrhein-Westfalen (übrigens Westerwelles Landesverband) gesehen und sehen es jetzt aktuell in Sachsen. Und in Hessen werden wir das auch sehen, nur sind die da so raffiniert, das Ergebnis der Verhandlungen erst nach der Bundestagswahl zu verkünden.

    Die FDP verspricht immer alles mögliche um unsere Stimmen zu bekommen, aber halten tun sie nichts oder sie schaden uns sogar...
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#3 goddamnedliberalAnonym
  • 23.09.2009, 16:04h
  • Will die FDP wirklich "den Antidiskriminierungsartikel im Grundgesetz erweitern"?

    Ich kenne da andere Stimmen aus der FDP und auch der LSVD hat auf seine 'Wahlprüfsteine' eine andere Antwort erhalten:

    LSVD:

    "Für die FDP „ist fraglich, welchen konkreten Schutz eine Erweiterung von Artikel 3 Abs. 3
    GG bieten soll“ und warnt vor „einer bloßen Signalwirkung mit appellativer Funktion“."

    Wahrscheinlich bedeutet Gleichberechtigung hier wie auch in puncto Antidiskriminierungsgesetz für unsere 'Liberalen' viel zu viel Büürokratie...

    Überhaupt diese ganze schreckliche juristische Bürokratie. Sollen sich die Leute doch freiwillig entscheiden, ob sie kriminell sein wollen oder nicht. Die 'invisible hand' wirds schon richten...

    Hier ist uns ein Fehler in die Auflistung gerustscht. Danke für den Hinweis. Red.
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#4 FloAnonym
  • 23.09.2009, 16:06h
  • 1.
    Es stellt sich immer wieder heraus, dass echte Gleichstellung nur die Öffnung der Ehe bieten kann.

    Die FDP lehnt das ab!

    Stattdessen wollen sie an der Ehe 2. Klasse für Menschen 2. Klasse weiter rumdoktern und uns mit Almosen abspeisen. Aber die eingetragene Partnerschaft, die nur als vorübergehende Notlösung gedacht war, wird nie der Ehe 100% gleichgestellt sein! Und selbst wenn, wäre es diskriminierend für dasselbe einen anderen Namen zu wählen!

    2.
    Da wir schon per Grundgesetz zu Menschen 2. Klasse erklärt werden, wäre es ebenso wichtig, die sexuelle Orientierung in den Gleichheitsartikel (Art. 3 GG) aufzunehmen.

    Auch das lehnt die FDP ab!

    3.
    Das Antidiskriminierungsgesetz hat die FDP ebenfalls abgelehnt!

    Sie wollten nur das Nötigste aufnehmen. Aber ein Antidiskriminierungsgesetz, das selbst wieder Unterschiede zwischen Minderheiten macht und einzelne Minderheiten diskriminiert, ist eine Farce und verdient den Namen nicht!

    Und auch die Argumente, das AGG würde der Wirtschaft schaden sind Schwachsinn: wer nicht diskriminiert hat nichts zu befürchten. Wer wohl diskriminiert, darf das nicht mehr, was ja auch Ziel war.

    Im Übrigen frage ich mich, ob die deutsche Wirtschaft nur funktionieren kann, wenn sie Menschen diskriminieren darf...

    Aber es zeigt sich ja auch, dass die Weissagungen der FDP sich nicht bewahrheitet haben. Die Wirtschaft ist nicht kollabiert. Wie in allen Staaten, die ein Antidiskriminierungsgesetz haben.

    4.
    Selbst die eingetragene Partnerschaft hat die FDP damals bekämpft. Auch Guido Westerwelle stimmte dagegen.

    Auch da wieder mal zig Bedenken, die sich alle nicht bewahrheitet haben...

    5.
    Bei einer Koalition mit der Union (und alles andere schließt die FDP aus) werden die Homorechte als erstes fallen gelassen wie sich immer wieder (auch aktuell in Sachsen und Hessen) zeigt.

    6.
    Mal ganz abgesehen davon, dass die FDP eh schon weniger fordert als andere: selbst das bisschen halten sie nicht ein oder sie schaden uns sogar wie obige Beispiele zeigen.

    7.
    Es gibt noch zahlreiche andere Beispiele (Aufklärungsunterricht, Gewaltprävention, der Aufklärungsskandal in NRW, etc.) die man gar nicht alle aufzählen kann.

    Fazit:
    Ich frage mich, wie die Redaktion auf 6 von 10 Punkten kommt:
    Die FDP hat bisher alles bekämpft, von der eingetragenen Partnerschaft über Aufklärungsmaterial und Antidiskriminierungsgesetze bis hin zur Eheöffnung und Änderung des Art. 3 GG!!

    Und das bisschen, was sie fordern, lassen sie sofort fallen, wenn sie mit ihrem Wunschkandidaten CDU/CSU paktieren.

    Die FDP ist und bleibt der Steigbügelhalter der Union.
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#5 FloAnonym
  • 23.09.2009, 16:08h
  • Also so mancher Schwule ist bestimmt schon mal auf die rhetorischen Tricks und die massenpsychologische Finesse der FDP reingefallen. Das ist auch okay. Aber dann sollte man wenigstens aus Fehlern lernen und nicht dieselben Fehler zweimal machen - das wäre echt dumm!

    Spaßkanzler Guido soll sich weiterhin Zahlen mit unrealistischen Wunschergebnissen unter die Schuhe malen oder sich auch gerne noch mal ins Big Brother Haus setzen. Er ist sich schließlich für keine Peinlichkeit zu schade, wenn nur ein paar Stimmchen locken. Aber in Regierungsverantwortung gehört er definitiv nicht!
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#6 FloAnonym
  • 23.09.2009, 16:14h
  • Wieso sollte ich eine Partei wählen, die

    - bisher alles an Gleichstellungspolitik bekämpft hat, von der eingetragenen Partnerschaft (was sie heute nicht mehr wahrhaben wollen, weil die Realität sie eingeholt hat) bis hin zum AGG

    - uns nicht wirklich gleichstellen wollen (z.B. durch Öffnung der Ehe), sondern uns vertrösten und weiterhin mit Almosen (hier und da mal eine Korrektur an der eingetragenen Partnerschaft) abspeisen wollen.

    - die ihre sowieso schon geringen Forderungen auch noch in der Koalition mit der Union schneller aufgibt, als die Union das aussprechen kann.

    Nein!
    Die FDP hat genug gelogen und betrogen! Die dürfen auf keinen Fall in die Regierung!
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#7 FloAnonym
  • 23.09.2009, 16:19h
  • Schwarz-Gelb wäre nicht nur für Homorechte eine Katastrophe, sondern auch für Umwelt, Energie, Sozialstaat, Verbraucherschutz, Grundrechte, Transparenz und Mitbestimmung in der Politik, etc.

    Und auch für die Wirtschaft!

    Ich erinnere nur mal exemplarisch daran, wie Schwarz-Gelb mit gefälschten Gutachten (monitor berichtete) und Milliardensubventionen die Kernenergie schöngeredet haben.

    Hätte sich Schwarz-Gelb damals (mit ihrer Behauptung, erneuerbare Energien würden niemals konkurrenzfähig und auch nur einen Bruchteil des Bedarfs decken können) durchgesetzt, wäre Deutschland heute nicht Technologieführer! Und nicht Exportweltmeister bei Erneuerbaren Energien! Und Deutsschland hätte tausende Arbeitsplätze weniger!!!

    Schwarz-Gelb hat bei manchen den Ruf, die Wirtschaftsparteien zu sein, aber die Wahrheit sieht längst ganz anders aus!!

    Deutschland hat schon wichtige Zukunftstrends wie die Elektromobilität verschlafen, nochmal 4 Jahre Stillstand dürfen wir uns nicht leisten...
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#8 FloAnonym
  • 23.09.2009, 16:24h
  • Wer die FDP wählt, wählt indirekt die Homohasser der Union mit!

    Denn alles andere als Schwarz-Gelb hat Westerwelle ja am Wochenende definitiv ausgeschlossen!

    Die FDP zeigt bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass sie vor Wahlen alles mögliche versprechen um unsere Stimmen zu bekommen, aber nach Wahlen sofort alles fallen lassen und wieder mal zum Schoßhündchen der CDU/CSU werden. Mal ganz abgesehen davon, dass sie eh viel weniger wollen als einige andere Parteien.

    Im Gegensatz dazu wollen die Grünen viel mehr (z.B. echte Gleichstellung durch Eheöffnung) und im Gegensatz zur FDP haben die Grünen auch schon bewiesen, dass sie in Regierungsverantwortung nicht einknicken, sondern das Versprochende auch halten und sich durchsetzen!

    Mein Fazit:
    FDP: 0 von 10 Punkten, weil sie eh schon kaum was wollen und selbst das immer fallen lassen. Bisher hat die FDP alles an Gleichstellung bekämpft. Sowohl eingetr. Partnerschaft als auch ADG usw.
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#9 FloAnonym
  • 23.09.2009, 16:28h
  • Die Zeit des Vertröstens und der Almosen ist vorbei! Wir wollen echte Gleichstellung! 100%! Und das ist mit der FDP nicht zu machen, da sie gegen zentrale Forderungen wie Eheöffnung etc. sind.

    Jetzt ist die historische Chance, in diesem Land wirklich etwas zu ändern! Wenn wir nur ein einziges Mal zusammenstehen und alle Parteien boykottieren, die uns nicht 100% gleichstellen wollen, dann wird unsere Macht deutlich und keine Woche später gäbe es keine Partei mehr, die uns weiterhin diskriminieren will.

    Schwarz-Gelb muss verhindert werden! Wir dürfen diese historische Chance nicht vergeuden...
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#10 FloAnonym
  • 23.09.2009, 16:29h
  • Die FDP hat uns lange genug belogen, betrogen und verarscht.

    Es wird Zeit, ihr endlich die Quittung dafür zu geben...
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#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.09.2009, 16:43h
  • Die heutige FDP ist eine andere als noch zu Zeiten der Kohl-Ära. Sollte es wirklich zur Koalition von Schwarz-Gelb kommen, dann sollten die Liberalen Druck auf die Union ausüben, sich für Homorechte mehr einzusetzen und mit dem Scheitern der Verhandlungen drohen, falls die Union das Thema ausklammert.

    Was mich aber überrascht sind die Unterstützer für die Erweiterung des Artikel 3 GG. Kuckst Du

    www.artikeldrei.de/parteien.html

    www.artikeldrei.de/townhall.html

    www.artikeldrei.de/prominente.html

    Für mich steht fest, daß ich eine Erweiterung des Artikel drei ablehne. Für mich sind der Artikel 1 Absatz 1 und Artikel 2 ausreichend, damit unsere schwullesbischen Brüder und Schwestern nicht diskriminiert werden dürfen.
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#12 Anti-FloAnonym
#13 StefAnonym
  • 23.09.2009, 16:59h
  • Die FDP ist und bleibt für mich unwählbar!

    Da kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen:
    die FDP will uns mit Almosen abspeisen statt uns endlich richtig gleichzustellen.

    Und wenn sie dann mit der Union eine Koalition eingehen ist auch das vergessen. (siehe Sachsen und andere Beispiele)

    Die FDP will nur unser bestes: unsere Stimmen!!! Und sonst nichts!
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#14 Florian aus ACAnonym
  • 23.09.2009, 17:03h
  • Ich hoffe, dass alle Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen sowie ihre Familien und Freunde sich nicht mehr von Parteien wie der FDP verarschen lassen, sondern nur noch Parteien wählen, die uns echt und komplett gleichstellen wollen.

    Menschen ohne Rückgrat, die sich in allem der Union beugen, haben wir schon genug.

    Florian aus Aachen
    (nicht identisch mit dem Flo von weiter oben)
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#15 bananasEhemaliges Profil
  • 23.09.2009, 17:09h
  • Antwort auf #10 von Flo
  • Und sollte es doch für eine Quittung nicht reichen, hoffe ich auf die Landtagswahlen in Schleswig-H. und Brandenburg, zur gleichen Zeit, sowie auf die noch nicht stehenden Landesregierungen in Thüringen und Saarland um Schwarz/Gelb im Bundesrat die Suppe zu versalzen. Also, kleiner Trost besteht.
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#16 SebiAnonym
  • 23.09.2009, 17:10h
  • "Außerdem haben sie einen offen schwulen Vorsitzenden, der im Fernseh-Wahlkampf wahrscheinlich der fleißigste Talk-Gast aller Parteien ist."

    Und der sowohl gegen die eingetragene Partnerschaft, als auch gegen das AGG und alles mögliche andere gestimmt hat. Und dessen Landesverband in NRW Aufklärungsmaterial zurückgezogen hat, dass bereits vom Steuerzahler bezahlt war und in anderen EU-Staaten mit Erfolg eingesetzt wird.

    Die wollen das vielleicht heute nicht mehr wahrhaben, weil sich gezeigt hat, dass ihre Schwarzmalereien alle nicht eingetreten sind, aber die Geschichte können sie nun mal nicht ändern...

    Und der (wie der ganze Rest der Partei) gegen vollkommene Gleichstellung ist und stattdessen diese diskriminierende Ehe 2. Klasse behalten will, uns also weiterhin als Menschen 2. Klasse stellen will.

    Die eingetragene Partnerschaft ist allenfalls eine temporäre Notlösung, die aber durch die Eheöffnung ersetzt werden muss. (Plus noch einige andere Maßnahmen, wo die FDP aber auch überall dagegen ist.)
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#17 KimAnonym
  • 23.09.2009, 17:16h
  • Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass die FDP im Direktvergleich mit den anderen Parteien bei den Rechten transsexueller Menschen direkt neben der CDU steht. Die FDP hatte zwar laut nach einer Änderung des TSG gerufen, ist aber ebenso wie die CDU immer noch dafür, dass transsexuelle Menschen sich einer psychiatrischen Begutachtung unterziehen müssen, um ihre Namen und Personenstand ändern zu können. Diese Begutachtung ist nicht nur für die Betroffenen ziemlich teuer (pro Papieränderung geht das schon mal gegen 3000 Euro), sondern deswegen demütigend, weil z.B. eine transsexuelle Frau sich mit dieser Begutachtung zu einem "geisteskranken Mann" erklären lassen muss. Das wäre in etwa so, wie wenn ein Homosexueller sich mit seinem Outing zum "geisteskranken Heterosexuellen" erklären lassen müsste (diese Zeiten gab es ja bis Anfang der 70er Jahre auch bei Homosexualität als Schwulsein noch als Geisteskrankheit galt).

    Die lauten Bekundungen der FDP das Transsexuellenrecht zu reformieren sind angesichts dieses HIntergrunds mehr Schaumschlägerei als echter Reformwillen. Wer transsexuelle Menschen als geisteskrank ansieht, kann die Verbesserung der Rechte für transsexuelle Menschen nicht ernst meinen.

    Das schlimme ist, dass durch die Querverbindung zwischen Transsexualität und Homosexualität, die es mit dem Begriff "Geschlechtsidentitätsstörungen im Kindesalter" gibt, hier Ansichten einer psychoanalytischen "Sexualstörungsmafia" die ja einst Homosexualität als psychische Störung angesehen hat, weiterhin auch in Parteien wie der FDP präsent sind. "Geschlechtsidentitätsstörungen im Kindesalter" seien die Vorstufen von Transsexualität und Homosexualität. Und genau aus diesem Grunde ist es ein faux-pas, wenn eine Partei wie die FDP bei transsexuellen Menschen an einer gesetzlichen Begutachtungspraxis einer "Geschlechtsidentitätsstörung" (zur Vornamensänderung) festhält, da diese Logik der Geistesstörung bei sexuellen oder geschlechtlichen Abweichungen indirekt auch homosexuelle Menschen mitmeint.

    Wer transsexuelle Menschen als "geisteskrank" ansieht, ist daher nicht nur transphob - er ist ebenso auch homophob. Wer wählen geht, sollte diese Hintergründe kennen.

    Mehr dazu unter:
    atme-ev.de
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#18 InsiderAnonym
#19 FloAnonym
#20 FitoAnonym
  • 23.09.2009, 17:41h
  • Genausowenig, wie ich die Union wählen kann, kann ich die FDP wählen, die ständig nur Mehrheitsbeschaffer für die Union ist und keine ihrer Homoforderungen einlöst.

    Und dass das auch in Zukunft so weitergehen soll, hat Westerwelle am Wochenende nochmal deutlich gemacht, als er sich auf Schwarz-Gelb festlegte.

    Das muss verhindert werden! Jede einzelne Stimme ist wichtig, denn es wird wahrscheinlich sehr knapp werden.
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#21 goddamnedliberalAnonym
  • 23.09.2009, 19:04h
  • Antwort auf #11 von FoXXXyness
  • "Für mich sind der Artikel 1 Absatz 1 und Artikel 2 ausreichend, damit unsere schwullesbischen Brüder und Schwestern nicht diskriminiert werden dürfen."

    Für jeden vernünftigen Menschen müsste der EIGENTLICH ausreichen. Er hat aber 1957 nicht aussgereicht, als das Bundesverfassungsgericht die Nazi-Version des Par. 175 bestätigte. Wer garantiert uns, dass es kein erneutes gesellschaftliches (evtl. interreligiöses) Rollback in den puritanischen Mief gibt? Da wäre eine verfassungsmäßige Absicherung schon sinnvoll...
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#22 maciicxProfil
  • 23.09.2009, 19:23hpnkw
  • Antwort auf #11 von FoXXXyness
  • die unbedingtheit, mit der die fdp mit der union in die kiste springen will, macht aus jedem bekenntnis in sachen bürgerrechte hohles wahlkampfgeklapper.

    (meinetwegen können die ja versuchen, der union was abzuringen, aber dann sollten die ihre verhandlungsbasis nicht schon im vornherein so schwächen...)

    ich war auch mal der meinung, das 3+-ding wäre blödsinn, eine allgemeine formulierung wäre besser. das problem ist: artikel 3 ist nicht allgemein formuliert, und allgemeine formulierungen wären im zweifelsfall gummi.
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#23 FloAnonym
  • 23.09.2009, 19:25h
  • Antwort auf #21 von goddamnedliberal
  • Im übrigen:

    würden Art. 1 und 2 ausreichen, dann bräuchte man ja Art. 3 gar nicht mehr - auch nicht für die anderen Gruppen.

    Aber solange es ihn gibt und solange da die anderen Gruppen explizit aufgeführt sind, gehört das Merkmal sexuelle Orientierung auch dort hinein! Ansonsten ist dieser Artikel diskriminierend und wir sind per Grundgesetz Menschen 2. Klasse.
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#24 LorenProfil
#25 hwAnonym
  • 23.09.2009, 20:16h
  • Die FDP ist für alle Menschen mit einem Minimum von Verantwortungsgefühl unwählbar.

    Also Menschen mit Gefühl für sich selbst, die Mitmenschen, die kommenden Generationen und die Biosphäre.

    Die auf gehobenen Bedarf getrimmten, Verzerrungen, Verblendungen, Verniedlichungen, Skandalisierungen sind schichtenübergreifend eine Beleidigung des Intellekts.

    Sie sind offener bis verhüllter Ausdruck eines verwahrlosten Umgangs erworbenen Menschheitswissens gegen die Spezie Mensch. Pur und rein aus asozialer Profitgier.

    "Die Freiheit des Menschen" heißt für die FDP, die möglichst immer größer werden sollende ökonomische Unfreiheit von Millionen, die diese Liberalen, mit dem Gewaltmonopol des Staates, zu Säulen eines Tempels pressen, in dem sie selbst fein- und freisinnig, mit der Mimik des Angestrengten, lustwandeln wollen.

    Diese Lügen mit Oden zu besingen, wird keine Gründung von Stiftungen, Instituten, Agenturen und anderem verdorbenen Nasch- und Gaukelwerk gescheut. Die massive Entwertung des bisherigen Rufes solcher Einrichtungen wird genau so eiskalt eingeplant, wie die Degradierung von Medienvertretern zu Gieskannen des Bös- und Dös-Stoffwechsels dieser Wissenschaftstravestie.

    Der aggressivste parlamentarische Flügel des organisierten Klassenkampfes von Oben, die FDP,
    hat die Verschärfung des unter Rot-Grün begonnen Kurses der Entmenschung und Entrechtungvon Millionen Menschen, je nach Krisenbedarf angekündigt. Die entsprechende Anzahl von Schwulen natürlich unter ihnen.

    Seit 2005 hat sich in Deutschland die Armut, die Kinderarmut und die Anzahl der Tafeln verdoppelt. Der Niedriglohnsektor hat sich innerhalb der letzten zwanzig Jahre gleichfalls dupliziert. Während Einkommen aus Gewinnen und Vermögen um 36 Prozent zugenommen haben, bleibt die Lohnquote mit 66,2 Prozent auf einem historischen Tiefstand: Neun Prozentpunkte unter dem Spitzenniveau von 1974.

    Maßgeblicher Türöffner für diese Entwicklung sind die unter dem Begriff Hartz IV subsummierten Reformen des Arbeitsmarkts aus dem Jahr 2005. Mit der Abschaffung der Arbeitslosenhilfe und der Einführung einer Grundsicherung unterhalb des ehemaligen Sozialhilfeniveaus, indem staatliche Einmalleistungen der Sozialämter durch unzureichende Pauschalen ersetzt wurden und der (teilweisen) Verringerung des Schonvermögens wurde bei Langzeitarbeitslosen eine verheerende Armutsspirale in Gang gesetzt. Doch damit hören die Zumutungen für Bezieher des Arbeitslosengelds II nicht auf, denn mit der ökonomischen Entmachtung geht eine gravierende Entrechtung einher. De facto nähert man sich durch die exponentielle Ausweitung der Zumutbarkeitskriterien für Arbeit hart der Grenze zur Zwangsarbeit. Die Alg-II-Bezieher bewegen sich nicht mehr als Rechtssubjekte, als Staatsbürger in der Gesellschaft, sondern werden zu reinen Pflichterfüllern degradiert. Sie sind auf den Status von Metöken und Heloten herabgesunken und werden - von Politikern wie Wolfgang Clement als "Parasiten" beschimpft - für die öffentliche Hetzjagd freigegeben.

    Die FDP fördert mit ihrem Handeln, Unterlassen und Zielen, die Verschärfung folgender Krisen, aus reiner Profitgier ihres Klientels und ihrer Gönner aus der Finanzwelt, den Versicherungen
    und Teilen des Handels und der Industrie. Hinter dem gefärbten und aromatisierten Progandanebel ihrer Agenturen, wachsen,
    lauern und verzahnen sich:

    -Zyklische Krise der „Realwirtschaft“,
    -spezifische Krise der Schlüsselindustrien Auto und IT,
    -Finanzkrise,
    -Ölkrise,
    -Zerfall der US Hegemonie und neuer Kampf um Vorherrschaft,
    -Hungerkrise im Süden,
    -Umwelt- und Klimakrise.

    Auch die arbeitnehmerische Mitte kann sich in realistisch gesehenen Zeitenkeine marodierenden Neolibera len leisten. Als Ernährer von geliebten Menschn schon gar nicht.
    Auch nicht privatisierte Versorger in allen Bereichen, als Keim der Schwarzmarktmafia bei schärferen Krisenzuständen.

    Und im Normalfall schon als Wucherer, Beutelschneider und Panikgewinner (Versicherungen, z.B.)

    Schäubles Kameras werden dann nicht Schutz sein, sondern eine Art Stechuhren für Ganoven.
    Schäubles Trojaner zu Spartanern gegen Information und wehrhafte Demokratie.
    Demokratie sind wir.

    Rechtsanwaltskammern haben längst in ihren Standeszeitschriften auf die Möglichkeit des Kurzarbeitergeldes für eigene Angestellte
    hingewiesen.

    Seit einigen Jahren wurden bei mir aus Kunden oft Gesprächspartner über Sozialleistungen (wg. Bankrott, Insolvenz, Geschäftsaufgabe).
    Die Verzweifelsten wählen wieder CDU oder FDP - in der Hoffnung dadurch irgendwann wieder als Selbstständige reüssieren zu können.

    Die Klügeren wählen SPD und die Schlauen DIE LINKE. Es kommen jeden Monat neue Kunden, von denen ich nicht hofffe, dass sie Gesprächspartner werden.

    Es sind solche, die sich ihre Steuerberater nicht mehr leisten können, denen deren Beratungen, die der Banken und die der "Freunde" des versichernden Gewerbes im Umfeld, dämmern. Keine Konsumfuzzis, eher normal Rackernde,
    eher Besorgte, oft um das Glück, die Chancen, und die Bildung ihrer Kinder.

    Tränen habe ich da schon viele gesehen.

    Hände küssen konnte ich bisher vermeiden. Ich verkneife mir dann aber nicht mit dem Daumen wortlos hinter meinen Rücken zu zeigen. Da steht eine Büste zur Verhinderung eines Umsturzes (Paperbackreihe).
    Manche kennen die eine kleine Büste in meinem Büro aus dem ZDF.
    Die andere schon nicht mehr.
    Die ist jetzt aber auch nicht wichtig.

    Als Wähler der Partei DIE LINKE möchte ich vor der bald verschärften Krise eine ROT-ROT-GRÜNE Mehrheit im Bundestag und ein Handeln
    der Beteiligten, auf das man sich dann brauchbar beziehen kann.

    Die Schwulen, die den Klassenkampf von oben gegen andere Schwule durch die Wahl der FDP organsieren lassen, sehen dies naturgemäß anders.

    Jeder Schwule mit dieser Sicht ist mein Feind,
    jeder Hetero mit meiner Sicht mein Freund.

    Mit denen will ich für eine offenen, sozialen und demokratischen Rechtsstaat streiten.
    Mit CSDs, wie in Stockholm, vielleicht.

    DIE LINKE resozialisiert die SPD und läßt
    bei den GRÜNEN soziale Gedanken sprießen.
    Je größer DIE LINKE, umso nachhaltiger !
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#26 axekAnonym
  • 23.09.2009, 20:23h
  • Wofür die FDP steht:

    -Sozialkahlschlag,
    -Beseitigung des Kündigungsschutzes,
    -"Entmachtung" der Gewerkschaften
    -Weitere "Privatisierungen" öffentlichen Eigentums,
    -Steuererleichterungen nur für Reiche,
    -Beseitigung von Mindestlöhnen,
    -Abschaffung der gesetzlicvhen Unfallversicherung
    -Abschaffung der gesetzlichen Krankenversicherung.

    Das von der FDP anvisierte "Bürgergeld" in Höhe von 600€ ist ein Hohn, denn dann muss ALLES von diesem Geld bestritten werden, wenn man keine weiteren Einnahmen hat.

    Franz-Josef Strauss sagte mal:
    Bei der FDP kann man sich auf eines verlassen, nämlich eine berechenbare Komponente, ihre Charakterlosigkeit.
    Franz Josef Strauß, 18.11.1974 in Sonthofen

    Das stimmt auch heute noch, ich würde es aber glatt durch ihre Gewissenlosigkeit und Menschenverachtung erweitern.

    Das dann natürlich auch die Rechte der Homosexuellen nicht verbessert werden, sollte klar sein. Insbesondere dann, wenn die FDP mit der CDU gemeinsame Sache macht.

    www.politblogger.net/ich-der-guido/

    www.lochner-fischer.de/the/thearg12.htm
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#27 axekAnonym
#28 TimmAnonym
  • 23.09.2009, 20:56h
  • Auch dieser Artikel der Queer zur Bewertung der FDP ist gut geschrieben; ich hätte vielleicht einen Punkt mehr vergeben bei der Bewertung und Befriedigend gewählt; Ausreichend ist nach meiner Meinung zu wenig in der Bewertung.

    Besorgnisrerregend finde ich vor allem, dass in fünf Bundesländern, wo die FDP mit der CDU mitregiert die Gleichstellung bisher fehlt (Sachsen, Niedersachsen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg) und in NRW fehlt die Anpassung des Landesbeamtenrecht.

    In all diesen Bundesländern hätte die FDP längst in Regierungsverantwortung handeln können, wenn ihr das Thema wichtig genug gewesen wäre; das scheint es aber nicht zu sein und so komme ich dann zu dem Fazit, dass auch mir es daher nicht wichtig genug ist, diese Partei am Sonntag zu wählen.

    Es gibt Parteien im Bundestag, die sich halt stärker einsetzen. Meine Stimme bekommt die FDP daher nicht, auch wenn ich durchaus anerkenne, dass die FDP homopolitisch befriedigend abschneidet und bedeutend besser zu beurteilen ist, als es bei der CDU der Fall ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#29 stromboliProfil
  • 23.09.2009, 21:24hberlin
  • Antwort auf #28 von Timm
  • ..."und so komme ich dann zu dem Fazit, dass auch mir es daher nicht wichtig genug ist, diese Partei am Sonntag zu wählen...; ich hätte vielleicht einen Punkt mehr vergeben bei der Bewertung und Befriedigend gewählt.."
    allen recht getan ist eine kunst die niemand kann..
    entscheid dich doch einfach mal !
    "Besorgnisrerregend finde ich vor allem, dass in fünf Bundesländern, wo die FDP mit der CDU mitregiert die Gleichstellung bisher fehlt (Sachsen, Niedersachsen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg) und in NRW fehlt die Anpassung des Landesbeamtenrecht." ... und das ist dir ein befriedigend wert?
    sinnloses geschwätze!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#30 RoggeAnonym
  • 23.09.2009, 21:50h
  • @hw -kurzum, wie Regine Hildebrandt schon vor Jahren sagte: "Die FDP ist die asozialste Partei Deutschlands."
    Ich kann mich dieser Aussage anschließen, denn ich habe mir die Mühe gemacht das Parteiprogramm zu lesen.
    Mit der FDP wird es in Zukunft keinen Sozialstaat mehr geben, sondern reinen Wirtschaftsdarwinismus wie in den USA.
    Möge es nicht soweit kommen - also auf zur Wahlurne und die Linken wählen !
  • Antworten » | Direktlink »
#31 TimmAnonym
  • 23.09.2009, 23:59h
  • @stromboli
    Ich vergebe halt lieber ausgewogener die Punkte, anstatt nur Schwarz/Weiss zu malen und halte ein Befriedigend nunmal für durchaus angemessen, wenn man die FDP sich anschaut.

    Deine reine Schwarz/Weiß Malerei, wofür du hier im Forum bekannt bist, kannst du gerne meinetwegen machen, aber ist halt falsch, da es nicht die Realitäten trifft.

    Die FDP muss immer im Gesamtzusammenhang im Vergleich zu anderen Parteien bewertet werden und da schneidet sie natürlich bedeutend besser als die CDU/CSU ab und ein Ausreichend, wie die Queer es bewertet, halte ich da für zutief gegriffen; ansonsten stimme ich aber durchaus mit den Inhalten des Queer-Artikel von Dennis Klein überein.
  • Antworten » | Direktlink »
#32 hwAnonym
  • 24.09.2009, 00:10h
  • Antwort auf #30 von Rogge
  • Für User, die noch Grün sind, hinter den Ohren.

    "..Internes Strategiepapier
    Atomlobby plante Wahlkampf minutiös

    Eine Liste mit vermeintlich wohlgesinnten Journalisten, Argumentationshilfe für Union und FDP, eine U-Boot-Strategie für die SPD: Die Atomlobby hat den Wahlkampf bis ins Detail vorbereitet - um ihn aktiv zu steuern. Das belegt ein internes Strategiepapier, das SPIEGEL ONLINE vorliegt.

    - E.on soll sich Öko-Image verpassen
    [BMW, RWE mit Joschka Fischer ????????????)

    - "Angst vor Russland nutzen"

    - U-Boot-Strategie für die SPD

    ....Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version dieses Textes wurden die Namen der Journalisten veröffentlicht. Aufgrund von Bedenken einiger Betroffener wurde diese Übersicht entfernt....

    www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650172,00.html

    Arbeitnehmerorganisationen werden über kurz oder lang zu Formen des politischen Streikes
    kommen müssen.

    Demokratisierung der Monopole

    Statt Monopolisierung der Demokratie durch
    Finanz- und tatsächliche Familien.

    Strom-, Gas-, Benzinkosten !!!

    Die Lobbyisten sitzen in allen Parteien, noch frei davon: DIE LINKE
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#33 Liedel
  • 24.09.2009, 00:15h
  • Was die FDP angeht, will ich hier ausnahmsweise mal nicht auf ihre homopolitschen "Umfaller" eingehen, das haben meine VorrednerInnen schon janz jut jemacht

    Was mich am meisten beunruhigt, ist das Gesellschaftsbild dieser Partei. Und da setze ich jetzt absichtlich mal nicht bei Fragen der Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen und Trans an. Gerade weil auch in diesem Forum immer so einige von uns betonen, die wirtschaftliche Entwicklung sei ihnen wichtiger, daher würden sie auf schwarz/gelb setzen.
    Aber welche Prioritäten will denn die FDP in der Wirtschaftspolitik eigentlich genau setzen?

    Da wären zunächst einmal die berühmten Steuersenkungen. Es mag sein, dass Steuersenkungen gerade für Großverdiener und mittelständische Betriebe Entlastung bedeuteten. Ein Mehr an Kapital, das dann wieder in die Betriebe investiert werden kann, wodurch wiederum Arbeitsplätze entstehen können.

    ABER:
    1. steht nirgendwo geschrieben, dass sie das auch MÜSSEN - im Gegenteil: die meisten machen gerade DAS eigentlich nicht, sondern freuen sich über die größeren Gewinne. Ergebnis: die Vermögensverteilung konzentriert sich weiter auf den oberen Gesellschaftsteil.
    2. und wie ich finde viel gravierender: wird gerade dadurch diejenige Struktur weiter gefördert, die die Finanzkrise erst hervorgerufen hat. Man darf bitte nicht vergessen: die jetzige Wirtschaftskrise war ein Ergebnis der Finanzmarktkrise. Und für diese Finanzkrise gab es ganz konkret benennbare Schuldige, die nur deshalb nicht öffentlich und mit (moralisch angebrachter Konsequenz) an den Pranger gestellt werden können, weil sie systemrelevant sind. Diese Systemrelevanz wurde uns ja gerade zum Verhängnis!

    Wen die Ignoranz der Lebenswelt aber vor allem in aller Härte trifft, sind die Menschen im niedrigen Einkommensbereich. Und davon gibt es, entgegen dem verbreiteten Klischee, auch einen ganz beachtlichen Teil unter uns Schwulen/Lesben/Trans! Denen geht es an ihre Existenz! Man muss in seinen Denkstrukturen schon sehr weit entfernt vom täglichen Leben und den wirklichen Bedürfnisse und Sorgen der Menschen sein, wenn man ihnen durch Flexibilisierung des Arbeitsmarkts (Lockerung des Kündigungsschutzes, minder bezahlte Leiharbeit, mehr befristete Arbeitsverträge, Dumpinglöhne, Minijobs) immer mehr die Sicherheit raubt! Die paar Euro, die Niedrigverdiener durch die Steuersenkungen jeden Monat mehr in der Tasche hätten, sind nicht gerade ein Ausgleich für diese existenziellen Verunsicherungen!

    Die Krone der Unverschämtheit ist dabei jedoch das propagierte Gesellschaftsbild, das von FDP und CDU/CSU sowieso, trotz viel pseudo- christlichem Gesäusel, weiter vorangetrieben wird: nämlich die Unterstellung, dass derjenige, der wirklich arbeiten will auch arbeiten kann, also gewissermaßen selbst schuld ist, wenn er keine Arbeit hat. Dabei sollte von der Bezahlung ganz abgesehen werden. Wer nicht genug verdient, erhält seine “Sicherung” schließlich durch staatliche Transferleistungen.

    Wer die Entwürdigung in diesem Gesellschaftsbild nicht sieht, kann schlicht und ergreifend nicht hingesehen haben! Wer sie allerdings doch sieht und ignoriert, erfüllt meines Erachtens nicht gerade die moralischen Bedingungen, die erforderlich sind, um über das Leben einer ganzen Gesellschaft zu entscheiden.

    Wer in einer solchen Gesellschaft leben will, kann seine Stimme gerne für die FDP und somit für eine schwarz-gelbe Regierung abgeben.
    Wer aber am Abbau eines solchen Gesellschaftsbildes mitarbeiten will, der sollte tunlichst anders wählen …
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#34 hwAnonym
  • 24.09.2009, 01:15h
  • Antwort auf #33 von Liedel
  • Ich muss da aber nochmal auch auf jene mit 5, 10, 15 oder 20 Angestellten bzw. Mitarbeitern hinweisen.

    Was dan an Verdrängung und schräger Eigenverortung im abgeht, hat mitunter schon bizarre Züge.

    Was ich da an Aufgeblasenheit des Verhaltens und der Eigeneinschätzung sehen kann, deckt sich nichtnmit dem Zahlenmaterial ihrer Büros und Kleinbetriebe.

    Ich sehe doch, wer und was sie, in welchen Intervallen, kaputt macht.

    Die türkischen Kunden sind die Realistischsten.

    Der schwule Unternehmer mit sehr treuem jungen Partner, natürlich angestellt im eigenen Betrieb, ist zur Zeit das tragischste. Ganz anders.
    Ohne Kondome ! Der Kleine reicht die Tankquittungen als Betriebsausgaben rein.
    Meist tanken in tiefer Nacht bei bekannter Raststätte zwischen Mannheim und Frankfurt.
    ich werde ihn nicht erpressen. Ich bin ja kein
    Liberaler.
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#35 stromboliProfil
  • 24.09.2009, 08:11hberlin
  • "Nur wer den Weg in die Scheiße gekannt hat, kann uns wieder herausführen."
    Der Kabarettist Volker Pispers laut taz (Mittwochausgabe) über eine mögliche Motivation, bei der Bundestagswahl FDP zu wählen...
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#36 AntichristProfil
  • 24.09.2009, 08:22hHH
  • 6 von 10??? Lachhaft. Allenfalls 1 von 10, da sie im Gegensatz zu Papa Schwarz Homothemen nicht ablehnen. Von Umsetzung oder realer Fürsprache sind sie aber weit entfernt. Außer heißer Luft kommt da nichts.
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#37 LorenProfil
#38 FelixAnonym
  • 24.09.2009, 12:10h
  • Die FDP hat uns lange genug betrogen:
    vor Wahlen wollen die immer die schwul-lesbischen Wähler ködern, weil sie denken, dass man uns leicht bekommt und dann viele Stimmen sicher sind.

    Aber nach Wahlen ist das alles vergessen oder die FDP tut sogar das Gegenteil:

    - Die FDP hat damals gegen die eingetragene Partnerschaft gekämpft und auch im Bundestag dagegen gestimmt.

    - Die FDP kämpft nach wie vor gegen das AGG.

    - Die FDP hat (mit ihrem Partner CDU) in Nordrhein-Westfalen Aufklärungsmaterial der EU zurückgezogen.

    - In Sachsen und Hessen sieht man auch aktuell, welchen Stellenwert Homothemen bei der FDP haben.

    - Und auch diesmal hat die FDP sich wieder mal auf die CDU/CSU als Koalitionspartner festgelegt. Wo doch jedem klar ist, dass die FDP dann wieder alles macht, was die homofeindliche Union will.

    - Selbst wenn die FDP ihre Versprechen zum ersten Mal in der Geschichte halten würde, wäre das immer noch viel weniger als andere Parteien wollen.

    Übrigens: alle von der FDP befürchteten negativen Auswirkungen von eingetragener Partnerschaft, AGG, etc. sind natürlich nicht eingetreten.

    Teilweise will die FDP ihre ablehnende Haltung auch heute nicht mehr wahrhaben und versucht wieder, die Fakten zu verdrehen, aber das gelingt ihr nicht mehr.

    Die FDP beweist immer wieder selbst, wie unwählbar sie ist!

    Übrigens nicht nur wegen Homothemen, sondern auch wegen Umweltpolitik, Energiepolitik, Gesundheitspolitik, Sozialpolitik und auch Wirtschaftspolitik!!

    Im Gegensatz zur FDP haben die Grünen schon bewiesen, dass sie auch in Regierungsverantwortung ihre Wahlversprechen (eingetragene Partnerschaft, Atomausstieg, Agrarwende, etc.) halten und ihre Pläne umsetzen - auch gegen den erbitterten Widerstand von Union und FDP. Und die Grünen schaffen es, Umwelt, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit unter einen Hut zu bringen: dank ihres Engagements bei den neuen Energien (auch wieder gegen den Widerstand von Union und FDP) haben wir heute tausende Arbeitsplätze mehr.

    Fazit:
    FDP - nein danke!!
    Nicht nur wegen Homopolitik, sondern auch wegen vieler anderer Politikfelder...
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#39 LorenProfil
#40 LorenProfil
#41 MatsAnonym
  • 24.09.2009, 12:21h
  • Die FDP hat damals gegen die eingetragene Partnerschaft gewettert. Die Begründung: das könnte eh nicht vor Gericht bestehen und würde der Wirtschaft schaden.

    Andere Parteien (SDP und Grüne) mussten der FDP beweisen, dass beides Lügen sind...

    Heute lehnt die FDP mit denselben Begründungen die Öffnung der Ehe, die Änderung von Art. 3 Grundgesetz, etc. ab! Auch da müssen offenbar wieder andere Parteien der FDP zeigen, dass sie auch da wieder mal falsch liegt!!
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#42 LorenProfil
#43 stromboliProfil
  • 24.09.2009, 15:14hberlin
  • Antwort auf #28 von Timm
  • timm, ausgewogenheit setzt unterschiede voraus...
    im postulat der wirtschaftsgläubigkeiten geben sich die beiden c's und die pünktchenfuzzis keine unterschiede. Man könnte auch empfehlen sie in fcp umzubenennen...
    deine farbenfreudigkeit beim entdecken der unterschiede erklär ich mir mit farbenblindheit...
    schwarz/weiß kann da schon eine bereicherung für dich sein.
    "Nur wer den Weg in die Scheiße gekannt hat, kann uns wieder herausführen."
    Der Kabarettist Volker Pispers laut taz (Mittwochausgabe) über eine mögliche Motivation, bei der Bundestagswahl FDP zu wählen... ; es scheint, es gibt noch andere , deren farbspektrum farben sieht die dir farbinterpretationskünstler entgehen... !
    Da sachbezogenes zusammengehört sollte man schon die augen öffnen wenn man beurteilen will! Wenn eine partei aus wirtschaftlichen regulierungsgründen gegen eine schutzklausel für diskriminierung der homosexuellen bevölkerung ist, ist meine enttäuschung hierüber nicht schwarz/weiß sondern rot ; vor wut!
    Wenn deine bewertung dann ausreicht ein befriedigend zu vergeben, dann werd ich über einen verräter (!) aus den eigenen reihen ebenso rot vor wut... soviel zum dir fehlenden farbenspektrum!

    Deine ganzen beiträge sind durchzogen von diesem brei der "abwägung" ; da trieft's von sanftmütiger demut und christlicher zurückhaltung... wir wissen: gebt dem kaiser was des kaisers.. schon da wurde ja die einordnung ins gültige, unumstößliche wertesystem vorweggenommen. Daran haltet ihr fest wenn ihr eure befriedigend-noten ausgleichend unter die leute streut: nur nicht anecken, nur nicht aufmüpfen, nur nicht wütend sein!
    Deshalb auch die unfähigkeit aus eigener kraft sich zu verändern. Ihr seid getriebene, die den gesellschaftlichen strömungen hinterher schwimmen. Aber immer erhobenen hauptes den führungsanspruch für euren opportunismus zu formulieren versteht. Das es andere sichten , erkenntnisse gibt, geht in euren bewertungskriterien unter!

    www.zeit.de/online/2009/35/luegendetektor-teil-drei

    Wirtschaftspolitisch stehen wir in der größten krise seit 1929 und die mitverursacher und propheten bekommen eine befriedigend-note von dir! Billionen an volksvermögen ist verpulvert, aber dir ist das immer noch ein befriedigend wert!
    Sozialpolitisch haben wir die desaströsen folgen einer auf „erfolg“ getrimmten dienstleistermentalität mit lohndumping, dass sich anpassung an globale notwendigkeiten nennt; und du vergibst befriedigend. Armut ist die folge , und du hast „befriedigende“ gefühle dabei! Wenn man A sagt, muß man auch B sagen!

    Schwarz/weißmalerei... wenn ich den scheiß schon höre; vor dreißig jahren waren wir schwarzmaler schon weiter in der erkenntnis der auf uns zukommenden probleme (siehe klima, raubtierkapitalismus und vieles andere mehr... ) , Da habt noch ihr noch auf den ökologisch/ökonomischen bäumen gelebt und wirtschaftswunderläuse gesammelt. Erzähl mir also nichts von schwarzmalereien .

    Du gibt’s denen, die mittenmang an diesen dilemma beteiligt, eine befriedigend-note ohne zu erröten! Was soll den an den in 30zig jahren versäumten richtungsänderungen ein befriedigende note wert sein? Bist du blind dessen, was um dich herum passiert? Da fällt selbst deiner ekd mehr dazu ein; aber eben immer befriedend, nur nicht den konflikt aushalten...
    Ungenügend wäre die note , die zu vergeben ist!

    Aber was red/schreib ich da.. lies doch einfach die intelligenten beiträge hier von #17 kim oder #16 sebi, wenn dir hw’s analyse zu weitreichend ist.
    Dein beitrag, wenn wir schon punkte vergeben, von 1-10 ist gerade mal mit 0 zu bewerten, so ärgerlich ist deine ignoranz...
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#44 stromboliProfil
  • 24.09.2009, 15:47hberlin
  • ps.: natürlich nicht vergessen die anderen guten beiträge... alle übrigens fdp-kritisch
    aber ich bin hier nicht bei der oscar-verleihung und grüsse meine mutter...
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#45 commonsenseAnonym
  • 24.09.2009, 19:04h
  • Antwort auf #11 von FoXXXyness
  • Deine Kommentare sind so unglaublich hohl und dumm, dass man deine Tastatur beschlagnahmen und dir ein lebenslanges Kommentarverbot verpassen sollte. Das nächste mal bitte erst nachdenken, ob dein Getippe auch nur einen einzigen Toten interessieren könnte - so könntest Du einigen Leute hier viel Kummer ersparen.
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#46 FoXXXynessEhemaliges Profil
#47 gelderlandergayEhemaliges Profil
#48 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 25.09.2009, 10:38h
  • Weiß jemand von den queer.de-Usern vielleicht, ob Nutzer commonsense jemals einen positiven oder konstruktiven Kommentar geschrieben hat oder schreibt er nur, wenn er jemanden durch den Dreck ziehen kann?
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#49 KonstantinEhemaliges Profil
#50 stromboliProfil
#51 LorenProfil
#52 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 25.09.2009, 18:14h
  • Antwort auf #49 von Konstantin
  • Das habe ich mir schon gedacht, daß Du Dich auf die Seite von Commonsense schlägst! Dieser Typ hat bisher noch nie einen konstruktiven Beitrag zu einem der Artikel auf Queer.de geschrieben! Und dann schreibt er noch so einen Mist, der gar nichts mit dem Artikel zu tun hat!

    Jeder User, der einen Kommentar schreibt, ist nicht immer Everbody's Darling! Wenn man auf jeden Rücksicht nehmen müßte, dann würden kaum noch Kommentare gepostet. Es gab schon einige, die mit ihren Kommentaren angeeckt sind und dazu gehöre ich nun einmal. Ich bin halt oft Everybody's Arschloch! Auf jeden Fall lasse ich mir kein Kommentarschreibeverbot von niemanden aufzwingen. Ach, was rege ich mich darüber auf! In der Ruhe liegt die Kraft.
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#53 axekAnonym

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