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Kommentare zu:
Queer.de-Parteiencheck: FDP


#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.09.2009, 16:43h
  • Die heutige FDP ist eine andere als noch zu Zeiten der Kohl-Ära. Sollte es wirklich zur Koalition von Schwarz-Gelb kommen, dann sollten die Liberalen Druck auf die Union ausüben, sich für Homorechte mehr einzusetzen und mit dem Scheitern der Verhandlungen drohen, falls die Union das Thema ausklammert.

    Was mich aber überrascht sind die Unterstützer für die Erweiterung des Artikel 3 GG. Kuckst Du

    www.artikeldrei.de/parteien.html

    www.artikeldrei.de/townhall.html

    www.artikeldrei.de/prominente.html

    Für mich steht fest, daß ich eine Erweiterung des Artikel drei ablehne. Für mich sind der Artikel 1 Absatz 1 und Artikel 2 ausreichend, damit unsere schwullesbischen Brüder und Schwestern nicht diskriminiert werden dürfen.
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#12 Anti-FloAnonym
#13 StefAnonym
  • 23.09.2009, 16:59h
  • Die FDP ist und bleibt für mich unwählbar!

    Da kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen:
    die FDP will uns mit Almosen abspeisen statt uns endlich richtig gleichzustellen.

    Und wenn sie dann mit der Union eine Koalition eingehen ist auch das vergessen. (siehe Sachsen und andere Beispiele)

    Die FDP will nur unser bestes: unsere Stimmen!!! Und sonst nichts!
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#14 Florian aus ACAnonym
  • 23.09.2009, 17:03h
  • Ich hoffe, dass alle Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen sowie ihre Familien und Freunde sich nicht mehr von Parteien wie der FDP verarschen lassen, sondern nur noch Parteien wählen, die uns echt und komplett gleichstellen wollen.

    Menschen ohne Rückgrat, die sich in allem der Union beugen, haben wir schon genug.

    Florian aus Aachen
    (nicht identisch mit dem Flo von weiter oben)
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#15 bananasEhemaliges Profil
  • 23.09.2009, 17:09h
  • Antwort auf #10 von Flo
  • Und sollte es doch für eine Quittung nicht reichen, hoffe ich auf die Landtagswahlen in Schleswig-H. und Brandenburg, zur gleichen Zeit, sowie auf die noch nicht stehenden Landesregierungen in Thüringen und Saarland um Schwarz/Gelb im Bundesrat die Suppe zu versalzen. Also, kleiner Trost besteht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#16 SebiAnonym
  • 23.09.2009, 17:10h
  • "Außerdem haben sie einen offen schwulen Vorsitzenden, der im Fernseh-Wahlkampf wahrscheinlich der fleißigste Talk-Gast aller Parteien ist."

    Und der sowohl gegen die eingetragene Partnerschaft, als auch gegen das AGG und alles mögliche andere gestimmt hat. Und dessen Landesverband in NRW Aufklärungsmaterial zurückgezogen hat, dass bereits vom Steuerzahler bezahlt war und in anderen EU-Staaten mit Erfolg eingesetzt wird.

    Die wollen das vielleicht heute nicht mehr wahrhaben, weil sich gezeigt hat, dass ihre Schwarzmalereien alle nicht eingetreten sind, aber die Geschichte können sie nun mal nicht ändern...

    Und der (wie der ganze Rest der Partei) gegen vollkommene Gleichstellung ist und stattdessen diese diskriminierende Ehe 2. Klasse behalten will, uns also weiterhin als Menschen 2. Klasse stellen will.

    Die eingetragene Partnerschaft ist allenfalls eine temporäre Notlösung, die aber durch die Eheöffnung ersetzt werden muss. (Plus noch einige andere Maßnahmen, wo die FDP aber auch überall dagegen ist.)
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#17 KimAnonym
  • 23.09.2009, 17:16h
  • Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass die FDP im Direktvergleich mit den anderen Parteien bei den Rechten transsexueller Menschen direkt neben der CDU steht. Die FDP hatte zwar laut nach einer Änderung des TSG gerufen, ist aber ebenso wie die CDU immer noch dafür, dass transsexuelle Menschen sich einer psychiatrischen Begutachtung unterziehen müssen, um ihre Namen und Personenstand ändern zu können. Diese Begutachtung ist nicht nur für die Betroffenen ziemlich teuer (pro Papieränderung geht das schon mal gegen 3000 Euro), sondern deswegen demütigend, weil z.B. eine transsexuelle Frau sich mit dieser Begutachtung zu einem "geisteskranken Mann" erklären lassen muss. Das wäre in etwa so, wie wenn ein Homosexueller sich mit seinem Outing zum "geisteskranken Heterosexuellen" erklären lassen müsste (diese Zeiten gab es ja bis Anfang der 70er Jahre auch bei Homosexualität als Schwulsein noch als Geisteskrankheit galt).

    Die lauten Bekundungen der FDP das Transsexuellenrecht zu reformieren sind angesichts dieses HIntergrunds mehr Schaumschlägerei als echter Reformwillen. Wer transsexuelle Menschen als geisteskrank ansieht, kann die Verbesserung der Rechte für transsexuelle Menschen nicht ernst meinen.

    Das schlimme ist, dass durch die Querverbindung zwischen Transsexualität und Homosexualität, die es mit dem Begriff "Geschlechtsidentitätsstörungen im Kindesalter" gibt, hier Ansichten einer psychoanalytischen "Sexualstörungsmafia" die ja einst Homosexualität als psychische Störung angesehen hat, weiterhin auch in Parteien wie der FDP präsent sind. "Geschlechtsidentitätsstörungen im Kindesalter" seien die Vorstufen von Transsexualität und Homosexualität. Und genau aus diesem Grunde ist es ein faux-pas, wenn eine Partei wie die FDP bei transsexuellen Menschen an einer gesetzlichen Begutachtungspraxis einer "Geschlechtsidentitätsstörung" (zur Vornamensänderung) festhält, da diese Logik der Geistesstörung bei sexuellen oder geschlechtlichen Abweichungen indirekt auch homosexuelle Menschen mitmeint.

    Wer transsexuelle Menschen als "geisteskrank" ansieht, ist daher nicht nur transphob - er ist ebenso auch homophob. Wer wählen geht, sollte diese Hintergründe kennen.

    Mehr dazu unter:
    atme-ev.de
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#18 InsiderAnonym
#19 FloAnonym
#20 FitoAnonym
  • 23.09.2009, 17:41h
  • Genausowenig, wie ich die Union wählen kann, kann ich die FDP wählen, die ständig nur Mehrheitsbeschaffer für die Union ist und keine ihrer Homoforderungen einlöst.

    Und dass das auch in Zukunft so weitergehen soll, hat Westerwelle am Wochenende nochmal deutlich gemacht, als er sich auf Schwarz-Gelb festlegte.

    Das muss verhindert werden! Jede einzelne Stimme ist wichtig, denn es wird wahrscheinlich sehr knapp werden.
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