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Kommentare zu:
Queer.de-Parteiencheck: FDP


#21 goddamnedliberalAnonym
  • 23.09.2009, 19:04h
  • Antwort auf #11 von FoXXXyness
  • "Für mich sind der Artikel 1 Absatz 1 und Artikel 2 ausreichend, damit unsere schwullesbischen Brüder und Schwestern nicht diskriminiert werden dürfen."

    Für jeden vernünftigen Menschen müsste der EIGENTLICH ausreichen. Er hat aber 1957 nicht aussgereicht, als das Bundesverfassungsgericht die Nazi-Version des Par. 175 bestätigte. Wer garantiert uns, dass es kein erneutes gesellschaftliches (evtl. interreligiöses) Rollback in den puritanischen Mief gibt? Da wäre eine verfassungsmäßige Absicherung schon sinnvoll...
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#22 maciicxProfil
  • 23.09.2009, 19:23hpnkw
  • Antwort auf #11 von FoXXXyness
  • die unbedingtheit, mit der die fdp mit der union in die kiste springen will, macht aus jedem bekenntnis in sachen bürgerrechte hohles wahlkampfgeklapper.

    (meinetwegen können die ja versuchen, der union was abzuringen, aber dann sollten die ihre verhandlungsbasis nicht schon im vornherein so schwächen...)

    ich war auch mal der meinung, das 3+-ding wäre blödsinn, eine allgemeine formulierung wäre besser. das problem ist: artikel 3 ist nicht allgemein formuliert, und allgemeine formulierungen wären im zweifelsfall gummi.
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#23 FloAnonym
  • 23.09.2009, 19:25h
  • Antwort auf #21 von goddamnedliberal
  • Im übrigen:

    würden Art. 1 und 2 ausreichen, dann bräuchte man ja Art. 3 gar nicht mehr - auch nicht für die anderen Gruppen.

    Aber solange es ihn gibt und solange da die anderen Gruppen explizit aufgeführt sind, gehört das Merkmal sexuelle Orientierung auch dort hinein! Ansonsten ist dieser Artikel diskriminierend und wir sind per Grundgesetz Menschen 2. Klasse.
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#24 LorenProfil
#25 hwAnonym
  • 23.09.2009, 20:16h
  • Die FDP ist für alle Menschen mit einem Minimum von Verantwortungsgefühl unwählbar.

    Also Menschen mit Gefühl für sich selbst, die Mitmenschen, die kommenden Generationen und die Biosphäre.

    Die auf gehobenen Bedarf getrimmten, Verzerrungen, Verblendungen, Verniedlichungen, Skandalisierungen sind schichtenübergreifend eine Beleidigung des Intellekts.

    Sie sind offener bis verhüllter Ausdruck eines verwahrlosten Umgangs erworbenen Menschheitswissens gegen die Spezie Mensch. Pur und rein aus asozialer Profitgier.

    "Die Freiheit des Menschen" heißt für die FDP, die möglichst immer größer werden sollende ökonomische Unfreiheit von Millionen, die diese Liberalen, mit dem Gewaltmonopol des Staates, zu Säulen eines Tempels pressen, in dem sie selbst fein- und freisinnig, mit der Mimik des Angestrengten, lustwandeln wollen.

    Diese Lügen mit Oden zu besingen, wird keine Gründung von Stiftungen, Instituten, Agenturen und anderem verdorbenen Nasch- und Gaukelwerk gescheut. Die massive Entwertung des bisherigen Rufes solcher Einrichtungen wird genau so eiskalt eingeplant, wie die Degradierung von Medienvertretern zu Gieskannen des Bös- und Dös-Stoffwechsels dieser Wissenschaftstravestie.

    Der aggressivste parlamentarische Flügel des organisierten Klassenkampfes von Oben, die FDP,
    hat die Verschärfung des unter Rot-Grün begonnen Kurses der Entmenschung und Entrechtungvon Millionen Menschen, je nach Krisenbedarf angekündigt. Die entsprechende Anzahl von Schwulen natürlich unter ihnen.

    Seit 2005 hat sich in Deutschland die Armut, die Kinderarmut und die Anzahl der Tafeln verdoppelt. Der Niedriglohnsektor hat sich innerhalb der letzten zwanzig Jahre gleichfalls dupliziert. Während Einkommen aus Gewinnen und Vermögen um 36 Prozent zugenommen haben, bleibt die Lohnquote mit 66,2 Prozent auf einem historischen Tiefstand: Neun Prozentpunkte unter dem Spitzenniveau von 1974.

    Maßgeblicher Türöffner für diese Entwicklung sind die unter dem Begriff Hartz IV subsummierten Reformen des Arbeitsmarkts aus dem Jahr 2005. Mit der Abschaffung der Arbeitslosenhilfe und der Einführung einer Grundsicherung unterhalb des ehemaligen Sozialhilfeniveaus, indem staatliche Einmalleistungen der Sozialämter durch unzureichende Pauschalen ersetzt wurden und der (teilweisen) Verringerung des Schonvermögens wurde bei Langzeitarbeitslosen eine verheerende Armutsspirale in Gang gesetzt. Doch damit hören die Zumutungen für Bezieher des Arbeitslosengelds II nicht auf, denn mit der ökonomischen Entmachtung geht eine gravierende Entrechtung einher. De facto nähert man sich durch die exponentielle Ausweitung der Zumutbarkeitskriterien für Arbeit hart der Grenze zur Zwangsarbeit. Die Alg-II-Bezieher bewegen sich nicht mehr als Rechtssubjekte, als Staatsbürger in der Gesellschaft, sondern werden zu reinen Pflichterfüllern degradiert. Sie sind auf den Status von Metöken und Heloten herabgesunken und werden - von Politikern wie Wolfgang Clement als "Parasiten" beschimpft - für die öffentliche Hetzjagd freigegeben.

    Die FDP fördert mit ihrem Handeln, Unterlassen und Zielen, die Verschärfung folgender Krisen, aus reiner Profitgier ihres Klientels und ihrer Gönner aus der Finanzwelt, den Versicherungen
    und Teilen des Handels und der Industrie. Hinter dem gefärbten und aromatisierten Progandanebel ihrer Agenturen, wachsen,
    lauern und verzahnen sich:

    -Zyklische Krise der „Realwirtschaft“,
    -spezifische Krise der Schlüsselindustrien Auto und IT,
    -Finanzkrise,
    -Ölkrise,
    -Zerfall der US Hegemonie und neuer Kampf um Vorherrschaft,
    -Hungerkrise im Süden,
    -Umwelt- und Klimakrise.

    Auch die arbeitnehmerische Mitte kann sich in realistisch gesehenen Zeitenkeine marodierenden Neolibera len leisten. Als Ernährer von geliebten Menschn schon gar nicht.
    Auch nicht privatisierte Versorger in allen Bereichen, als Keim der Schwarzmarktmafia bei schärferen Krisenzuständen.

    Und im Normalfall schon als Wucherer, Beutelschneider und Panikgewinner (Versicherungen, z.B.)

    Schäubles Kameras werden dann nicht Schutz sein, sondern eine Art Stechuhren für Ganoven.
    Schäubles Trojaner zu Spartanern gegen Information und wehrhafte Demokratie.
    Demokratie sind wir.

    Rechtsanwaltskammern haben längst in ihren Standeszeitschriften auf die Möglichkeit des Kurzarbeitergeldes für eigene Angestellte
    hingewiesen.

    Seit einigen Jahren wurden bei mir aus Kunden oft Gesprächspartner über Sozialleistungen (wg. Bankrott, Insolvenz, Geschäftsaufgabe).
    Die Verzweifelsten wählen wieder CDU oder FDP - in der Hoffnung dadurch irgendwann wieder als Selbstständige reüssieren zu können.

    Die Klügeren wählen SPD und die Schlauen DIE LINKE. Es kommen jeden Monat neue Kunden, von denen ich nicht hofffe, dass sie Gesprächspartner werden.

    Es sind solche, die sich ihre Steuerberater nicht mehr leisten können, denen deren Beratungen, die der Banken und die der "Freunde" des versichernden Gewerbes im Umfeld, dämmern. Keine Konsumfuzzis, eher normal Rackernde,
    eher Besorgte, oft um das Glück, die Chancen, und die Bildung ihrer Kinder.

    Tränen habe ich da schon viele gesehen.

    Hände küssen konnte ich bisher vermeiden. Ich verkneife mir dann aber nicht mit dem Daumen wortlos hinter meinen Rücken zu zeigen. Da steht eine Büste zur Verhinderung eines Umsturzes (Paperbackreihe).
    Manche kennen die eine kleine Büste in meinem Büro aus dem ZDF.
    Die andere schon nicht mehr.
    Die ist jetzt aber auch nicht wichtig.

    Als Wähler der Partei DIE LINKE möchte ich vor der bald verschärften Krise eine ROT-ROT-GRÜNE Mehrheit im Bundestag und ein Handeln
    der Beteiligten, auf das man sich dann brauchbar beziehen kann.

    Die Schwulen, die den Klassenkampf von oben gegen andere Schwule durch die Wahl der FDP organsieren lassen, sehen dies naturgemäß anders.

    Jeder Schwule mit dieser Sicht ist mein Feind,
    jeder Hetero mit meiner Sicht mein Freund.

    Mit denen will ich für eine offenen, sozialen und demokratischen Rechtsstaat streiten.
    Mit CSDs, wie in Stockholm, vielleicht.

    DIE LINKE resozialisiert die SPD und läßt
    bei den GRÜNEN soziale Gedanken sprießen.
    Je größer DIE LINKE, umso nachhaltiger !
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#26 axekAnonym
  • 23.09.2009, 20:23h
  • Wofür die FDP steht:

    -Sozialkahlschlag,
    -Beseitigung des Kündigungsschutzes,
    -"Entmachtung" der Gewerkschaften
    -Weitere "Privatisierungen" öffentlichen Eigentums,
    -Steuererleichterungen nur für Reiche,
    -Beseitigung von Mindestlöhnen,
    -Abschaffung der gesetzlicvhen Unfallversicherung
    -Abschaffung der gesetzlichen Krankenversicherung.

    Das von der FDP anvisierte "Bürgergeld" in Höhe von 600€ ist ein Hohn, denn dann muss ALLES von diesem Geld bestritten werden, wenn man keine weiteren Einnahmen hat.

    Franz-Josef Strauss sagte mal:
    Bei der FDP kann man sich auf eines verlassen, nämlich eine berechenbare Komponente, ihre Charakterlosigkeit.
    Franz Josef Strauß, 18.11.1974 in Sonthofen

    Das stimmt auch heute noch, ich würde es aber glatt durch ihre Gewissenlosigkeit und Menschenverachtung erweitern.

    Das dann natürlich auch die Rechte der Homosexuellen nicht verbessert werden, sollte klar sein. Insbesondere dann, wenn die FDP mit der CDU gemeinsame Sache macht.

    www.politblogger.net/ich-der-guido/

    www.lochner-fischer.de/the/thearg12.htm
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#27 axekAnonym
#28 TimmAnonym
  • 23.09.2009, 20:56h
  • Auch dieser Artikel der Queer zur Bewertung der FDP ist gut geschrieben; ich hätte vielleicht einen Punkt mehr vergeben bei der Bewertung und Befriedigend gewählt; Ausreichend ist nach meiner Meinung zu wenig in der Bewertung.

    Besorgnisrerregend finde ich vor allem, dass in fünf Bundesländern, wo die FDP mit der CDU mitregiert die Gleichstellung bisher fehlt (Sachsen, Niedersachsen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg) und in NRW fehlt die Anpassung des Landesbeamtenrecht.

    In all diesen Bundesländern hätte die FDP längst in Regierungsverantwortung handeln können, wenn ihr das Thema wichtig genug gewesen wäre; das scheint es aber nicht zu sein und so komme ich dann zu dem Fazit, dass auch mir es daher nicht wichtig genug ist, diese Partei am Sonntag zu wählen.

    Es gibt Parteien im Bundestag, die sich halt stärker einsetzen. Meine Stimme bekommt die FDP daher nicht, auch wenn ich durchaus anerkenne, dass die FDP homopolitisch befriedigend abschneidet und bedeutend besser zu beurteilen ist, als es bei der CDU der Fall ist.
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#29 stromboliProfil
  • 23.09.2009, 21:24hberlin
  • Antwort auf #28 von Timm
  • ..."und so komme ich dann zu dem Fazit, dass auch mir es daher nicht wichtig genug ist, diese Partei am Sonntag zu wählen...; ich hätte vielleicht einen Punkt mehr vergeben bei der Bewertung und Befriedigend gewählt.."
    allen recht getan ist eine kunst die niemand kann..
    entscheid dich doch einfach mal !
    "Besorgnisrerregend finde ich vor allem, dass in fünf Bundesländern, wo die FDP mit der CDU mitregiert die Gleichstellung bisher fehlt (Sachsen, Niedersachsen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg) und in NRW fehlt die Anpassung des Landesbeamtenrecht." ... und das ist dir ein befriedigend wert?
    sinnloses geschwätze!
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#30 RoggeAnonym
  • 23.09.2009, 21:50h
  • @hw -kurzum, wie Regine Hildebrandt schon vor Jahren sagte: "Die FDP ist die asozialste Partei Deutschlands."
    Ich kann mich dieser Aussage anschließen, denn ich habe mir die Mühe gemacht das Parteiprogramm zu lesen.
    Mit der FDP wird es in Zukunft keinen Sozialstaat mehr geben, sondern reinen Wirtschaftsdarwinismus wie in den USA.
    Möge es nicht soweit kommen - also auf zur Wahlurne und die Linken wählen !
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