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Kommentare zu:
Queer.de-Parteiencheck: FDP


#31 TimmAnonym
  • 23.09.2009, 23:59h
  • @stromboli
    Ich vergebe halt lieber ausgewogener die Punkte, anstatt nur Schwarz/Weiss zu malen und halte ein Befriedigend nunmal für durchaus angemessen, wenn man die FDP sich anschaut.

    Deine reine Schwarz/Weiß Malerei, wofür du hier im Forum bekannt bist, kannst du gerne meinetwegen machen, aber ist halt falsch, da es nicht die Realitäten trifft.

    Die FDP muss immer im Gesamtzusammenhang im Vergleich zu anderen Parteien bewertet werden und da schneidet sie natürlich bedeutend besser als die CDU/CSU ab und ein Ausreichend, wie die Queer es bewertet, halte ich da für zutief gegriffen; ansonsten stimme ich aber durchaus mit den Inhalten des Queer-Artikel von Dennis Klein überein.
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#32 hwAnonym
  • 24.09.2009, 00:10h
  • Antwort auf #30 von Rogge
  • Für User, die noch Grün sind, hinter den Ohren.

    "..Internes Strategiepapier
    Atomlobby plante Wahlkampf minutiös

    Eine Liste mit vermeintlich wohlgesinnten Journalisten, Argumentationshilfe für Union und FDP, eine U-Boot-Strategie für die SPD: Die Atomlobby hat den Wahlkampf bis ins Detail vorbereitet - um ihn aktiv zu steuern. Das belegt ein internes Strategiepapier, das SPIEGEL ONLINE vorliegt.

    - E.on soll sich Öko-Image verpassen
    [BMW, RWE mit Joschka Fischer ????????????)

    - "Angst vor Russland nutzen"

    - U-Boot-Strategie für die SPD

    ....Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version dieses Textes wurden die Namen der Journalisten veröffentlicht. Aufgrund von Bedenken einiger Betroffener wurde diese Übersicht entfernt....

    www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650172,00.html

    Arbeitnehmerorganisationen werden über kurz oder lang zu Formen des politischen Streikes
    kommen müssen.

    Demokratisierung der Monopole

    Statt Monopolisierung der Demokratie durch
    Finanz- und tatsächliche Familien.

    Strom-, Gas-, Benzinkosten !!!

    Die Lobbyisten sitzen in allen Parteien, noch frei davon: DIE LINKE
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#33 Liedel
  • 24.09.2009, 00:15h
  • Was die FDP angeht, will ich hier ausnahmsweise mal nicht auf ihre homopolitschen "Umfaller" eingehen, das haben meine VorrednerInnen schon janz jut jemacht

    Was mich am meisten beunruhigt, ist das Gesellschaftsbild dieser Partei. Und da setze ich jetzt absichtlich mal nicht bei Fragen der Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen und Trans an. Gerade weil auch in diesem Forum immer so einige von uns betonen, die wirtschaftliche Entwicklung sei ihnen wichtiger, daher würden sie auf schwarz/gelb setzen.
    Aber welche Prioritäten will denn die FDP in der Wirtschaftspolitik eigentlich genau setzen?

    Da wären zunächst einmal die berühmten Steuersenkungen. Es mag sein, dass Steuersenkungen gerade für Großverdiener und mittelständische Betriebe Entlastung bedeuteten. Ein Mehr an Kapital, das dann wieder in die Betriebe investiert werden kann, wodurch wiederum Arbeitsplätze entstehen können.

    ABER:
    1. steht nirgendwo geschrieben, dass sie das auch MÜSSEN - im Gegenteil: die meisten machen gerade DAS eigentlich nicht, sondern freuen sich über die größeren Gewinne. Ergebnis: die Vermögensverteilung konzentriert sich weiter auf den oberen Gesellschaftsteil.
    2. und wie ich finde viel gravierender: wird gerade dadurch diejenige Struktur weiter gefördert, die die Finanzkrise erst hervorgerufen hat. Man darf bitte nicht vergessen: die jetzige Wirtschaftskrise war ein Ergebnis der Finanzmarktkrise. Und für diese Finanzkrise gab es ganz konkret benennbare Schuldige, die nur deshalb nicht öffentlich und mit (moralisch angebrachter Konsequenz) an den Pranger gestellt werden können, weil sie systemrelevant sind. Diese Systemrelevanz wurde uns ja gerade zum Verhängnis!

    Wen die Ignoranz der Lebenswelt aber vor allem in aller Härte trifft, sind die Menschen im niedrigen Einkommensbereich. Und davon gibt es, entgegen dem verbreiteten Klischee, auch einen ganz beachtlichen Teil unter uns Schwulen/Lesben/Trans! Denen geht es an ihre Existenz! Man muss in seinen Denkstrukturen schon sehr weit entfernt vom täglichen Leben und den wirklichen Bedürfnisse und Sorgen der Menschen sein, wenn man ihnen durch Flexibilisierung des Arbeitsmarkts (Lockerung des Kündigungsschutzes, minder bezahlte Leiharbeit, mehr befristete Arbeitsverträge, Dumpinglöhne, Minijobs) immer mehr die Sicherheit raubt! Die paar Euro, die Niedrigverdiener durch die Steuersenkungen jeden Monat mehr in der Tasche hätten, sind nicht gerade ein Ausgleich für diese existenziellen Verunsicherungen!

    Die Krone der Unverschämtheit ist dabei jedoch das propagierte Gesellschaftsbild, das von FDP und CDU/CSU sowieso, trotz viel pseudo- christlichem Gesäusel, weiter vorangetrieben wird: nämlich die Unterstellung, dass derjenige, der wirklich arbeiten will auch arbeiten kann, also gewissermaßen selbst schuld ist, wenn er keine Arbeit hat. Dabei sollte von der Bezahlung ganz abgesehen werden. Wer nicht genug verdient, erhält seine “Sicherung” schließlich durch staatliche Transferleistungen.

    Wer die Entwürdigung in diesem Gesellschaftsbild nicht sieht, kann schlicht und ergreifend nicht hingesehen haben! Wer sie allerdings doch sieht und ignoriert, erfüllt meines Erachtens nicht gerade die moralischen Bedingungen, die erforderlich sind, um über das Leben einer ganzen Gesellschaft zu entscheiden.

    Wer in einer solchen Gesellschaft leben will, kann seine Stimme gerne für die FDP und somit für eine schwarz-gelbe Regierung abgeben.
    Wer aber am Abbau eines solchen Gesellschaftsbildes mitarbeiten will, der sollte tunlichst anders wählen …
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#34 hwAnonym
  • 24.09.2009, 01:15h
  • Antwort auf #33 von Liedel
  • Ich muss da aber nochmal auch auf jene mit 5, 10, 15 oder 20 Angestellten bzw. Mitarbeitern hinweisen.

    Was dan an Verdrängung und schräger Eigenverortung im abgeht, hat mitunter schon bizarre Züge.

    Was ich da an Aufgeblasenheit des Verhaltens und der Eigeneinschätzung sehen kann, deckt sich nichtnmit dem Zahlenmaterial ihrer Büros und Kleinbetriebe.

    Ich sehe doch, wer und was sie, in welchen Intervallen, kaputt macht.

    Die türkischen Kunden sind die Realistischsten.

    Der schwule Unternehmer mit sehr treuem jungen Partner, natürlich angestellt im eigenen Betrieb, ist zur Zeit das tragischste. Ganz anders.
    Ohne Kondome ! Der Kleine reicht die Tankquittungen als Betriebsausgaben rein.
    Meist tanken in tiefer Nacht bei bekannter Raststätte zwischen Mannheim und Frankfurt.
    ich werde ihn nicht erpressen. Ich bin ja kein
    Liberaler.
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#35 stromboliProfil
  • 24.09.2009, 08:11hberlin
  • "Nur wer den Weg in die Scheiße gekannt hat, kann uns wieder herausführen."
    Der Kabarettist Volker Pispers laut taz (Mittwochausgabe) über eine mögliche Motivation, bei der Bundestagswahl FDP zu wählen...
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#36 AntichristProfil
  • 24.09.2009, 08:22hHH
  • 6 von 10??? Lachhaft. Allenfalls 1 von 10, da sie im Gegensatz zu Papa Schwarz Homothemen nicht ablehnen. Von Umsetzung oder realer Fürsprache sind sie aber weit entfernt. Außer heißer Luft kommt da nichts.
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#37 LorenProfil
#38 FelixAnonym
  • 24.09.2009, 12:10h
  • Die FDP hat uns lange genug betrogen:
    vor Wahlen wollen die immer die schwul-lesbischen Wähler ködern, weil sie denken, dass man uns leicht bekommt und dann viele Stimmen sicher sind.

    Aber nach Wahlen ist das alles vergessen oder die FDP tut sogar das Gegenteil:

    - Die FDP hat damals gegen die eingetragene Partnerschaft gekämpft und auch im Bundestag dagegen gestimmt.

    - Die FDP kämpft nach wie vor gegen das AGG.

    - Die FDP hat (mit ihrem Partner CDU) in Nordrhein-Westfalen Aufklärungsmaterial der EU zurückgezogen.

    - In Sachsen und Hessen sieht man auch aktuell, welchen Stellenwert Homothemen bei der FDP haben.

    - Und auch diesmal hat die FDP sich wieder mal auf die CDU/CSU als Koalitionspartner festgelegt. Wo doch jedem klar ist, dass die FDP dann wieder alles macht, was die homofeindliche Union will.

    - Selbst wenn die FDP ihre Versprechen zum ersten Mal in der Geschichte halten würde, wäre das immer noch viel weniger als andere Parteien wollen.

    Übrigens: alle von der FDP befürchteten negativen Auswirkungen von eingetragener Partnerschaft, AGG, etc. sind natürlich nicht eingetreten.

    Teilweise will die FDP ihre ablehnende Haltung auch heute nicht mehr wahrhaben und versucht wieder, die Fakten zu verdrehen, aber das gelingt ihr nicht mehr.

    Die FDP beweist immer wieder selbst, wie unwählbar sie ist!

    Übrigens nicht nur wegen Homothemen, sondern auch wegen Umweltpolitik, Energiepolitik, Gesundheitspolitik, Sozialpolitik und auch Wirtschaftspolitik!!

    Im Gegensatz zur FDP haben die Grünen schon bewiesen, dass sie auch in Regierungsverantwortung ihre Wahlversprechen (eingetragene Partnerschaft, Atomausstieg, Agrarwende, etc.) halten und ihre Pläne umsetzen - auch gegen den erbitterten Widerstand von Union und FDP. Und die Grünen schaffen es, Umwelt, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit unter einen Hut zu bringen: dank ihres Engagements bei den neuen Energien (auch wieder gegen den Widerstand von Union und FDP) haben wir heute tausende Arbeitsplätze mehr.

    Fazit:
    FDP - nein danke!!
    Nicht nur wegen Homopolitik, sondern auch wegen vieler anderer Politikfelder...
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