Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=11097
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Hasssänger-Konzert in Düsseldorf abgesagt


#52 LorenProfil
  • 04.10.2009, 13:18hGreifswald
  • Antwort auf #51 von Ruffie
  • Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich vergangene Woche bei Saturn einen Ver-
    käufer darauf hinweisen musste, dass man
    auf einer Import-CD aus England den Song
    "Log on" verkaufen möchte. Er versprach
    mir, dies bei der Geschäftsleitung zu klären.
    Distanzieren ist das Eine, weiterhin Geld
    mit Hetzer-Texten machen das Andere.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#51 RuffieAnonym
#50 LorenProfil
  • 26.09.2009, 15:27hGreifswald
  • Antwort auf #49 von DancehallW.
  • Danke für den Videolink. Die Aussage von ihm
    ist eindeutig und zu begrüßen. Verwunderlich, dass
    sein Management hier nicht eindeutiger informiert.
    Würde er die entsprechenden Songs nicht mehr
    auf CD vertreiben lassen (ich könnte sie jeder-
    zeit z.B. über amazon.com erwerben), wäre er
    allerdings noch überzeugender. Warum er dies
    nicht tut ... ? So bedient er das englischsprachige
    homophobe Publikum dort weiterhin und ermun-
    tert es zur Schwulenhetze.Was er nicht bedenkt:
    Angehörige von Minderheitengruppen denken
    oft international und solidarisieren sich über
    Ländergrenzen hinweg.

    Zum Thema Einreiseverbot für JamaikanerInnen:
    Ich halte es immer für unabdingbar, Menschen
    individuell nach ihren Handlungen zu beurtei-
    len. Alles andere ergibt sich daraus von selbst.

    Zum Thema Papst:
    Wenn du Kommentare zu Artikeln hier liest, die
    sich mit der katholischen Kirche befasssen,
    wirst du feststellen, wie kritisch die Auffass-
    ungen der meisten hier gegenüber dieser Insti-
    tution und ihres Oberhauptes sind (ich würde
    sagen, die Kritiken sind meistens vernichtend).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#49 DancehallW.Anonym
  • 26.09.2009, 13:34h
  • Antwort auf #48 von Loren
  • @Loren:

    Ja, du hast teilweise Recht, da es hier tatsächlich mehr um das "Dissen" von Leuten innerhalb der "Reggae Branche" geht, die versuchen, ihn und seine Crew zu diffamieren, ähnlich wie man das vom Hip Hop kennt (siehe West Coast / East Coast Konflikt)... aber hier ist es tatsächlich eine rein musikalische Auseinandersetzung (so ähnlich wie bei Collie Buddz "Blind To You")

    aber zurück zum Thema:

    ALLEN, die ja ein klares und eindeutiges Statement von Elephant Man vermissen bzw. dies erwarten bzgl. seiner Einstellung zu Leseben und Schwulen und das "öffentlich", sei dieser Link zu empfehlen:

    www.youtube.com/watch?v=NNuYyUYthaY

    und dann bitte ca. ab 1 Minute und 30 sec. GENAU hinhören bzw. lesen

    aber das ist allen Reggae Bashern ja wahrscheinlich dann auch viel zu wenig, ARTE ist ja ein Prollsender und haben Elephant Man nur eine weitere Bühne für seine homophoben Attitüden geliefert

    und all diesen 20000 Menschen beim Summerjam, die auf dem Video krass auf Ele abgehen, geht's natürlich auch nur darum, direkt nach dem Konzert "Gays" und "Queers" zu "verbrennen"

    ach ja, und gab's da nicht mal was wie den "Reggae Compassionate Act", der mit Hilfe von
    Peter Tatchell, einem bedeutenden britischen Aktivisten der Lesben- und Schwulenbewegung, ausgehandelt wurde und von einigen großen Reggae Künstlern (u.a. Beenie Man, Sizzla, Buju Banton) unterzeichnet wurde?

    www.petertatchell.net/popmusic/reggaecompassionatescan.htm

    aber ich lese hier nur Sachen wie "Einreiseverbot", "Konzertverbot", "...verbot"...

    was ist eigentlich mit Leuten wie Papst Benedikt... warum wird bei ihm so etwas eigentlich nicht beantragt? Ich meine mich erinnern zu können, dass er Homosexualität auch nicht so dolle findet...

    mmm...kurz überlegen... ach ja, der Ratzinger ist ja Deutscher, zudem hat er mit der katholischen Kirche ja einen mächtigen (Lobby)Verein hinter sich, geht ja nicht so einfach wie bei Ausländern von ner kleinen Karibikinsel, die keine Lobby hinter sich haben, aber Medienwirksam und erfolgreicher ist es allemal...

    man könnte dann ja eigentlich auch direkt an allen deutschen Flughäfen allen JamaikanerInnen einen Gesinnungstest unterziehen, ob sie beabsichtigen, in Deutschland "Battys" zu "burnen" analog zu den US Einreiserichtlinien, die jeden Touri fragen, ob man einen terroristischen Anschlag plane...

    ach, freue ich mich auf die verbale Prügel, die nach diesem Posting kommen wird

    Aber um es auf meine Art zu schreiben:

    "I am blind to you f***ing haterz..." (Collie Buddz)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#48 LorenProfil
  • 26.09.2009, 10:55hGreifswald
  • Antwort auf #47 von DancehallW.
  • Der Text zeigt mehr eine Geisteshaltung, scheint
    sich aber mehr auf interne Konkurrenz innerhalb
    der Musikszene zu beziehen (east coast/west coast/
    Jamaica ...). Aber vielleicht will er ja nur Klischees
    des Gangsta-Rap ironisch brechen (dann Hut ab ) mit Zeilen wie:

    "Don't fuck with my crew yuh get a drive by
    Bye bye bye somebody gonna die"

    Sollte an Elephant Man vielleicht a Jamaican Bob
    Dylan verloren gegangen sein, dessen komplexe
    Lyrics sich nur Anglisten wirklich erschließen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#47 DancehallW. Anonym
#46 stromboliProfil
  • 25.09.2009, 20:56hberlin
  • Antwort auf #37 von TheQuietOne
  • Ich bin mir sicher, dass -wenn es in seinen Songs nicht um Schwule gehen würde- niemand hier auch nur einen Finger krümmen würde um diesen Herrn aufzuhalten."...sehen Sie, diese unterstellung; das ist unanständig! Aber um wen muß es für Sie gehen, bevor sie aktiv werden?????
    Ich jedenfalls wäre/bin jederzeit zu jeder aufforderung zu mord und totschlag öffentlich aktiv geworden; ohne einschränkung! Das eben unterscheidet auch die argumentation grundsätzlich: wir kämpfen nicht nur (!) gegen homophobie, wir kämpfen gegen jegliche form der verfolgungen, selbst wenn die jenigen verfolgt werden die eigentlich uns verfolgen.. siehe religiöse ! Auch das macht den unterschied: solidarisch werden dann, wenns auch unangenehm wird, wo positionen verteidigt werden müssen, die vieleicht nicht in unseren interessen liegen, aber eine übergeordnete werteordnung verlangen.

    Was aber nützt mir das reichhaltige sangesangebot wenn der herr auf dieser seiner meinung besteht ( schließlich will er in jamaika ja weiter kasse machen... ) ; was und aus welchen gründen soll mir denn an den anderen inhalten die idee eingeben das zuvorig gesagte einfach zu vergessen? Die von ihnen unterstellte geistige debilität? Das haben Sie gesagt; ich behaupte das sind überzeugungstäter, und die sind in der regel keineswegs debil. sondern sich dessen was sie tun, bewusst!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#45 stromboliProfil
  • 25.09.2009, 19:40hberlin
  • Antwort auf #44 von jungwolf
  • nicht die dinge vermischen nur um sich gute argumente zu konstruieren.
    Die meisten pöpeleien in dieser zeit wie auch die der neueren sind auseinandersetzungen hervorgerufen aus milieu-bestimmten auseinandersetzungen.. also stricherkrawall. Das ist inhaltlich was anderes als homophobie. Was nicht abstreitet, dass die dort auftretenden migranten insgesamt (!) ein hässliches verhältnis zu uns haben. Ob das dann die bulgaren , die rumänen, die russlanddeutschen oder die arabisch/türkischen jungs, allesamt verbindet sie ein gespalltenes ichverhältnis zu uns: einerseits als freier ein verdienstmöglichkeitsobjekt , andererseit in ihrer gruppendynamik ein objekt der frustabfuhr. Das ist nichts organisiertes, dass ergibt sich aus einzeln ereignissen und folgen.Da langrt ein lokalverbot für einen einzeln um die ganze gruppe in aufruhr zu bringen... auch das nichts neues im kiz!
    Und das die hemmschwellen wegbrechen ist nicht nur hier zu beobachten, und sie sind auch nicht auf HERKUNFT zurück zuführen!

    Der zusammenhang zwischen antisemitismus und antihomosexualität übrigens ist dem zufall der sicht auf vermeindlich schwächere, respektive stärkere geschuldet , und nicht zwingend als zusammenhängend zu begreifen. Das dinge übergreifen inhaltlich, liegt dann an der tatsache, dass jede form der verachtung gegenüber anderen, die selbe soziospychologische deformation verlangt. Sie sind dann generell nicht sozial kompetent! Das verbindet sie , nicht ihre herkunft oder religionen. Summa sumarum: alleingelassene ohne ziel; die laufen irgendwann mal amok...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#44 jungwolfAnonym
  • 25.09.2009, 16:10h
  • Antwort auf #28 von stromboli
  • "von diesen "angriffen" hör ich das erste mal; muß ich wohl in einer anderen stadt wohnen?!"

    Möglich!! Mein Beitrag bezog sich auf Ereignisse in den 90ern. Da ging öfter durch die schwule Presse, dass Türken in Berliner Schwulenkneipen rumpöbelten.

    Aber wenn ich das hier lese, wundere ich mich, warum du das nicht "organisiert" nennst:

    www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Schoeneberg-Nollen
    dorfplatz-Homosexualitaet%3Bart126,2715282


    Und ein Beitrag auf hagalil.com:
    "Die Hemmschwelle in diesem Milieu scheint zwischenzeitlich völlig weggebrochen zu sein – dabei ist es offensichtlich unerheblich, gegen welches ihrer Feindbilder es geht. Die zunehmende Verrohung und die immer ungenierter zur Schau getragene Menschenverachtung der radikalislamischen Extremisten richtet sich vor allem gegen gegen Homosexuelle und Juden. Letzeres wurde in den vergangenen Wochen besonders deutlich, als bei antisemitischen Massenaufmärschen in Berlin – organisiert u.a. von der sogenannten “Palästinensischen Gemeinde” – u.a. hundertfach skandiert wurde “Hamas, Hamas – Juden ins Gas” und “Jude, Jude feiges Schwein”. Paralell dazu tauchen immer mehr Hassvideos und -lieder auf, in denen zu Gewalt und Totschlag gegen Juden und Homosexuelle aufgerufen wird."
    (
    www.hagalil.com/archiv/2009/01/24/berlin-mahnwache/)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#43 FloAnonym
  • 25.09.2009, 16:03h
  • Antwort auf #41 von Hinnerk
  • "Wo war eigentlich Guido Westerwelle und die FDP? Denen war wohl Wahlkampf wichtiger als wirklich etwas zu bewegen, so wie die Grünen...

    Bei solchen Fällen zeigt sich immer wieder, welche Parteien nur reden und welche sich wirklich für uns einsetzen...."

    Du nimmst mir die Worte aus dem Mund:

    die FDP labert immer viel, aber wenn es wirklich um unsere Rechte geht (hier im Fall von Mordaufrufen sogar völlig unstrittige Rechte) ist von Guido Westerwelle und der FDP nichts zu sehen.

    Das belegt wieder mal:
    die wollen zwar unsere Stimmen, aber wenn es wirklich drauf ankommt, sind wir für die FDP unwichtig.

    Und solange wir uns das bieten lassen und genug von uns die FDP wählen, haben die auch keinen Grund, das zu ändern...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#42 FloAnonym
  • 25.09.2009, 15:59h
  • Antwort auf #40 von TheQuietOne
  • "Naiv -mein lieber Flo- ist es eher zu sagen: Wir sagen das Konzert ab; das Problem ist somit gelöst."

    Das Problem ist keineswegs gelöst, davon sprach auch niemand.

    Dass in Jamaika Homosexuelle zum Abschuss freigegeben sind und dass sich auch hierzulande Menschen für Mordaufrufe begeistern können, ist sogar ein riesiges Problem...

    Das heißt aber nicht, dass man solche Hasssänger auch hierzulande auftreten lässt!

    Man kann doch nicht Teillösungen ablehnen, weil sie (noch) nicht das ganze Problem lösen.

    Und fernab aller Diskussionen bleibt nun mal eines Fakt:
    in Europa darf man nicht zu Gewalt und Mord aufrufen. (Egal wie andere Nationen darüber denken.) Es ist traurig genug, dass man sobald es um entsprechende Aufrufe gegen Schwule geht erst aktiv werden muss und Polizei und Justiz erst überzeugen muss, aber die Grünen setzen sich glücklicherweise als einzige deutsche Partei in solchen Fällen immer ein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#41 HinnerkAnonym
  • 25.09.2009, 15:33h
  • Neben all den Antifagruppen, Aktivisten und sonstigen Unterstützern und Demonstranten gilt unser Dank ganz besonders dem LSVD sowie Volker Beck und den Grünen, die früh aktiv wurden, die entsprechenden Stellen eingeschaltet haben und sich mit ganzer Kraft engagiert haben.

    (Wo war eigentlich Guido Westerwelle und die FDP? Denen war wohl Wahlkampf wichtiger als wirklich etwas zu bewegen, so wie die Grünen...)

    Bei solchen Fällen zeigt sich immer wieder, welche Parteien nur reden und welche sich wirklich für uns einsetzen....
  • Antworten » | Direktlink »
#40 TheQuietOneAnonym
#39 LorenProfil
  • 25.09.2009, 15:26hGreifswald
  • Antwort auf #37 von TheQuietOne
  • Die "Aufklärung in den Köpfen" findet in dem
    Moment statt, wo gegen diesen Herrn protestiert
    und demonstriert wird. Daran ist ja wohl nichts
    zu kritisieren. Und nochmal: eine Zensur fand
    nicht statt, sondern der Auftritt wurde abgesagt.
    Eine Distanzierung von seinen schwulenfeind-
    lichen Texten ist mir bislang noch nicht zu Ohren
    gekommen, obwohl er doch gerade in einer sol-
    chen Situation die Gelegenheit hätte, sich zu er-
    klären.

    P.S. Aus seinem Song "Haters":

    "Haters wanna war, war with we
    Fuck with my crew you go the cemetary (Ha !!!)
    Haters wanna war, war with we
    Fuck with my crew you go down 6 foot deep (Ha !!!)"

    Vielleicht wollte man durch die Absage ja auch
    nur die bösen Demonstranten vor wilden Ele-
    fanten schützen (war nurn joke, nich' gleich
    wieder aufregen, von wegen "pamphletisch" und
    so).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#38 FloAnonym
  • 25.09.2009, 15:05h
  • Antwort auf #34 von TheQuietOne
  • Ich weiß nicht, ob Nazibands auch noch andere Texte haben. Das interessiert mich auch gar nicht erst, denn wenn jemand solche Texte hat, interessiert mich der Rest nicht mehr. Da frage ich nicht, ob Nazibands auch noch andere Texte haben.

    Und bei solchen Leuten wie Elephant Man ist das ähnlich: er ruft (und das nicht nur einmal) zu Gewalt und Morden auf. Was interessiert mich da der Rest. Oder glaubst Du so jemandem höre ich noch länger zu?

    Zumal:
    Du glaubst doch nicht, dass er in Europa bei Konzerten sich plötzlich von seinen anderen Titeln distanziert? Das wäre naiv.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#37 TheQuietOneAnonym
  • 25.09.2009, 14:42h
  • Antwort auf #36 von stromboli
  • Mit dem EIndimmensional habe ich nicht auf diesen Song angeknüpft, sondern an die Tatsache, dass man hier sagt "Oh er hetzt gegen schwule."

    99 % aller Leute hier haben sicherlich noch nie eines seiner Werke gehört. Allerdings denken sie -gestützt durch die Berichterstattung hier- dass er nur so etwas schreibt, singt etc. Sicherlich hat Herr Elephant Man auch noch andere Lieder in seinem Repertoire aber das will man scheinbar nicht wahrhaben.

    Und auch wenn das jetzt überspitzt klingt: Ich bin mir sicher, dass -wenn es in seinen Songs nicht um Schwule gehen würde- niemand hier auch nur einen Finger krümmen würde um diesen Herrn aufzuhalten. Womöglich wäre man noch auf das Konzert gegangen und hätte sich "köstlich Unterhalten" gefühlt.

    Ich finde es mittlerweile lächerlich wie pamphletisch hier einzelne Kommentatoren sind. Ich möchte allerdings wie andere hier niemanden von seiner Meinung abbringen. Meine zwei Pfennige sind einfach, dass ich Aufklärung in den Köpfen höher einschätze als einen unglaublich unbekannten Künstler, der sowieso Geistig ziemlich debil ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#36 stromboliProfil
  • 25.09.2009, 14:33hberlin
  • Antwort auf #34 von TheQuietOne
  • was ist mehrdimensional an texten die zur vernichtung anderer auffordert... womöglich deiner person, wenn du denn mal als schwuler in jamaika strandest...
    was muss jemand noch gesagt haben, das es solche aufforderungen neutralisiert? Im namen einer religion... das kennen wir doch, alles schon gehabt und gelebt! Im namen einer besonderen freiheit? Wessen freiheit und auf wessen kosten? Denkt doch mal nach, denkt auch mal weiter!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#35 stromboliProfil
  • 25.09.2009, 14:26hberlin
  • Antwort auf #30 von Loren
  • na ja, wenn nur der rythmus ist sollen sie doch einfach summen.. da können selbst die keine fehler mehr machen. Wenn sie aber botschaften zu verbreiten haben will ich die botschaften kennen , es sei denn ich bin selbst so verblödet das ich nur noch auf die zwei riffs achte die da von der bühne runterjaulen. Ich liebe blues, ich habe den reagae gemocht zu meiner zeit. Ich bin mit rock und punk erwachsen geworden und alt! Ich weiss auch wie die botschaften in der musik transportiert werden!
    Also erzählt mir nicht wie musik funktioniert.
    Dieses herumgeeiere geht mit auf den keks! Sich mit einer solchen botschaft aus der verantwortung verabschieden zu wollen ist wie dem SA'ler zugute halten zu wollen, dass die marschmusik auch nur stimmulanz, nicht inhalt war. Die haben auch nie auf die texte geachtet... deshalb treffen auch die vergleiche!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#34 TheQuietOneAnonym
  • 25.09.2009, 14:20h
  • Antwort auf #31 von Flo
  • Was ihr macht ist einfach: Ihr beschränkt diesen Künstler nur auf seine Schwulenfeindlichkeit. Sicherlich hat er auch andere Songtexte in denen er anderes aussagt oder?

    Nazibands haben nur ein Thema: "Deutschland den Deutschen" und "Hoch das Ariertum" (bewusst so formuliert, denn so findet man es in den Texten). Sowas ist eindimensional.

    Ich sagte in meinem Ursprünglichen Kommentar, dass ich ein lachendes und ein weinendes Auge bei der Story hab. Natürlich will auch ich als offen homosexuell lebender Mann soetwas nicht gutheißen und begrüße, dass man das Konzert nun abgesagt hat. Als Kulturkonsument, als Künstler und als freier Bürger sehe ich es dennoch zusätzlich als Zensur an.

    Aufklärung ist weitaus effektiver als etwas zu verheimlichen oder aber die Augen davor zu schließen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 FloAnonym
  • 25.09.2009, 14:18h
  • Antwort auf #22 von Autobatterie
  • "mir ist es lieber das Konzert findet statt und keiner geht hin. Kostet Geld und keine Einnahmen."

    Nur finden sich leider immer wieder Leute, die dahin gehen, sonst wäre der Veranstalter ja gar nicht erst auf die Idee gekommen, wenn er da kein Potential für Profit sehen würde.

    Denn dass diese Leute menschenverachtende Texte haben und zu Gewalt und Mord aufrufen ist ja nicht erst jetzt bekannt...

    Deswegen sind solche Verbote das einzig wirksame Gegenmittel.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#32 LorenProfil
  • 25.09.2009, 14:16hGreifswald
  • Antwort auf #27 von TheQuietOne
  • Wer Volksverhetzung betreibt und zur Ermordung
    und Verfolgung von Minderheiten aufruft, bewegt
    sich nun mal im geistigen Milieu von Alt- und Neo-
    nazis. Würde es sich in den besagten Texten um
    die "Zielgruppe" der Eingewanderten und ihrer
    Kinder, der Schwarzen, der Behinderten u.ä.
    handeln, müsste man darüber wohl kaum ein
    weiteres Wort verlieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#31 FloAnonym
  • 25.09.2009, 14:13h
  • Antwort auf #10 von TheQuietOne
  • Vielfalt heißt aber nicht, dass man jetzt auch Mordaufrufe darunter fasst. Oder willst Du jetzt auch Nazibands auftreten lassen, nur weil das kulturelle Vielfalt ist.

    Ja, Elephant Man hat eine Message, aber die lautet "Ermordert Schwule" und egal, ob es um Schwule oder andere geht, sind solche Mordaufrufe inakzeptabel. Das hat auch nichts mehr mit kultureller Vielfalt oder freier Rede zu tun, sondern ist das genaue Gegenteil davon...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#30 LorenProfil
  • 25.09.2009, 14:10hGreifswald
  • Antwort auf #23 von stromboli
  • "mich interessiert was sie generell zum zuhören
    bringt!!!"

    Da es sich bei Dancehall um einen Stil handelt, der
    stark über den Rythmus kommt, zum Tanzen
    "zwingt" und Spaß und Freude "transportiert",
    fallen den Fans die Texte und ihre Botschaften
    gar nicht auf. Proteste und Demos sind daher
    ein legitimes Mittel, um den Fans bewusst zu
    machen, wer in seinen Texten menschenfeind-
    liche Botschaften formuliert. Interessant ist, wie
    stark die Wirkung von Melodie und Rythmus
    (=die Stimmung) in diesem Fall ist - so stark, dass
    offenbar die Kritikfähigkeit vieler Fans ausge-
    schaltet wird. So wie starke Sonneneinstrahlung
    den Menschen träge machen kann, macht diese
    sonnige Musik offenbar die Gehirne mancher
    Fans träge. Würden dieselben Botschaften im
    harten Rocksound "verarbeitet", wie dies bei
    vielen Nazi-Rockbands der Fall ist, wäre der
    Aufschrei groß und man würde sich von den
    Künstlern distanzieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#29 FloAnonym
  • 25.09.2009, 14:08h
  • ""Das Management des Rheingoldsaals ist selbstverständlich keine Institution, die Veranstaltung mit dem Aufruf zum Mord an Schwulen unterstützt", heißt es in einer kurzen Stellungnahme. Zuvor war bereits ein geplantes Konzert in Mainz abgesagt worden."

    Ach, auf einmal!

    Vor wenigen Tagen ließ der Veranstalter noch verlauten, er habe kein Problem mit dem Konzert. Aber wenn Grundstückseigentümer, Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln und es ums Geld geht, ändert er plötzlich seine Meinung!

    Das zeigt mal wieder, dass man auf freiwillige Einsicht nicht hoffen kann und dass nur aktiver Widerstand solche faschistischen Veranstaltungen verhindern kann.

    Und hoffentlich bekommen wir auch mal eine Regierung, die Einreise- und Auftrittsverbote nicht nur bei ausländerfeindlichen Texten, sondern bei allen Mordaufrufen gesetzlich verankert, sodass sowas schon im Vorfeld verhindert wird und man nicht immer kurz davor noch aktiv werden muss.

    Ansonsten freue ich mich unbändig über die Absage!!
  • Antworten » | Direktlink »
#28 stromboliProfil
  • 25.09.2009, 14:05hberlin
  • Antwort auf #25 von jungwolf
  • von diesen "angriffen" hör ich das erste mal; muß ich wohl in einer anderen stadt wohnen?!
    Wenn ich die vorfälle zusammenzähle die sich kizmäßig ereignen sind es in der regel kiz-auseinandersaetzungen und nicht, wie von dir angedeutete "kriegszustände". Nicht herbeireden was so nicht existiert. Was nicht die problematiken die im kiz vorhanden sind schmälern soll, wie die ereignisse am greifswalder platz zeigen. Aber: es gibt keine organisierten überfälle von türken auf schwule lokale! PUNKT!
    Das geklärt, können wir uns auf die notwendigen maßnahmen und ideen konzentrieren, die notwendig sind unsere situation GRUNDSÄTZLICH zu ändern!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#27 TheQuietOneAnonym
  • 25.09.2009, 13:59h
  • Antwort auf #21 von Konstantin
  • Was habt ihr eigentlich mit euren beschränkten Nazi-Vergleichen? Ich verstehe es definitiv nicht wie man beides in einen Topf werfen kann.

    @Autobaterie

    Sehe ich ähnlich. Lieber Auftretten lassen und niemand geht hin (oder durch eine Demo erschwert) anstatt blind zu zensieren.

    Wie heißt es so schön "Vielfalt statt Einfalt" - auch im Kulturellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#26 LorenProfil
  • 25.09.2009, 13:44hGreifswald
  • Antwort auf #22 von Autobatterie
  • Dein Kommentar geht am Thema vorbei, weil gar
    keine Zensur ausgeübt wurde. Es wurde gegen den
    Auftritt protestiert und eine Demonstration ge-
    plant, also demokratisch legitimierte Bürgerrechte
    ausgeübt. Elephant Man hätte auftreten können.
    Ich warte auf den Tag, an dem er einen solchen
    Anlass nutzt, um sich von diesen Liedtexten zu
    distanzieren (öffentlich auf einer Pressekon-
    ferenz). Ansonsten muss er sich auch weiterhin
    dem Konflikt mit denen stellen, gegen die er
    hetzt und zu deren Ermordung er aufruft - hier
    in Deutschland, wo dies im demokratisch legi-
    timierten Rahmen (s.o.) stattfinden kann - ein
    Umstand, um den uns manche Betroffene
    der LGBT in Jamaika sicher beneiden werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 jungwolfAnonym
  • 25.09.2009, 13:26h
  • Antwort auf #23 von stromboli
  • "Das gilt für den uneinsichtigen; da sind wir, dank der mörder und ihren geistigen brandstiftern, im krieg!"

    Ich kann das eigentlich nur unterschreiben. Es ist sowieso ein Wunder, dass die Schwulen sich nicht schon in der Vergangenheit bewusst wurden, dass sie sich mit einigen Gruppen im *Krieg* befinden. Die Angriffe von Türken auf Berliner Schwulenkneipen konnten auch nur deshalb passieren, weil die Schwulen von ihrem Notwehrrecht, sich in Gefahrensituationen auch körperlich zu wehren, nicht Gebrauch gemacht haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#24 Mister_Jackpot
  • 25.09.2009, 13:16h
  • Antwort auf #22 von Autobatterie
  • Eigentlich finde ich deine Ansicht in Ordnung, kann aber auch die anderen verstehen, die klar für das Verbot sind. Es ist halt eine Gradwanderung. Ich selbst finde es auch gut, dass er nicht auftreten darf, obwohl mich natürlich auch interessieren würde was für ein Publikum seine Konzerte potentiell besuchen würden....ich glaub da würden einigen die Augen aus dem Kopf fallen. Viele, die im Alltag tolerant tun sind es nämlich in Wahrheit gar nicht. Das behalten sie aber lieber für sich! Sowas finde ich sogar fast noch gefährlicher als den offen ausgelebten Hass....weil so weiss man wenigstens wer die Feinde sind. Das kann man bei denen, die einem ins Gesicht lächeln und gleichzeitig denken "du scheiss Schwuchtel" leider schwieriger feststellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#23 stromboliProfil
  • 25.09.2009, 13:11hberlin
  • Antwort auf #15 von TheQuietOne
  • mich interesseirt nicht was die leute hinterher machen, mich interessiert was sie generell zum zuhören bringt!!! Wenn du diesen unterschied nicht verstehst ist es müßig weiter hier diskutieren zu wollen. Eben aber weil , wie du ja selbst sagst, die polemik widerlich ist ( das sollte sie auch sein! Oder ist es nur die spiegelverkehrte sicht,die ich dir und deinen freunden vorhalte... ) frage ich mich: was ist da schützenswerte kunst? Was ist da vielfalt auf die du pochst: totschlag als vielfalt? Auch wenns nur eine metapher wäre; was ist kultur daran auf uns herumtrampeln zu wollen, den tanz genießen und mal einen schwulen zu zertreten... ? Sag mir das mal, ohne dich hinter den formalen kunstverständnissen verbergen zu wollen.
    Wenn einer in seiner vergangenheit scheiße redet, und mehr ist das nicht (!) , dann kann man bei wiederruf und sich entschuldigen nachsicht haben: Auch ärsche können was lernen. Manchmal eben nur unter druck!
    Ich lasse aber nicht verbal oder sonstwie auf mir herum treten nur weil da einer das transparent: achtung kunst; künstler will sonderregeln und sonderschutz vor sich herträgt. Was ihr kulturtäter auch mal lernen müßt: .. und wenn einer tritt, dann bin ich es , und wird einer gereten, dann bist du's ...Weil/Brecht
    Das gilt für den uneinsichtigen; da sind wir, dank der mörder und ihren geistigen brandstiftern, im krieg! Wo da die opfer dann verscharrt werden ( und sie werden in jamaika verscharrt!) ist schlußendlich auch produkt dieser musik; auch wenn wie du sagst, der größte teil der zuhörer zu dumm ist, den text zu verstehen.. was eigentlich habt ihr in euren holen birnen!
    Also empör dich mal nicht wenn du gegen dein eigenes spiegelbild rennst wie der ochs vors scheunentor! Schlußendlich gehts nicht um musik sondern um aufforderung zum mord!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#22 AutobatterieAnonym
  • 25.09.2009, 13:05h
  • Hallo,

    mir ist es lieber das Konzert findet statt und keiner geht hin. Kostet Geld und keine Einnahmen.

    Nun werde ich als Schwuler Dank Verbot und Zensur "geschuetzt" vor dem boesen Schwulenhasser. "Corporate Censorship - Protecting you from reality".

    Dabei fuerchte ich nicht nur den Hetzer, sondern auch die die sich hetzen lassen. - Woher soll ich nun wissen, dass Elephant Man ein Schwulenhasser ist, wenn seine Auftritte verboten werden? Wenn seine Aussagen zensiert werden? Er koennte ja aus falschen Gruenden verboten und zensiert werden. Verboten und zensiert weil es hierzulande gaengig ist zu verbieten und zu zensieren. "Protecting you from reality" ... ja ja.

    In diesem Sinne: dumme Aktion, dummes Verbot, dumme Zensur. Von euch Verbotsliebhabern und Zensoren will ich nicht "geschuetzt" werden. Sowas ist Bevormundung meiner eigenen Souveraenitaet.

    Ausserdem, wer die Hasstiraden annimmt und nachplappert outet sich automatisch auch als Schwulenhasser und ich weiss dann wen ich vor mir habe im Alltag. Gilt fuer alle Aeusserungen die Menschen machen. Ich bin dann froh, denn dann weiss ich woran ich bin.

    Was geht eigentlich in Menschen vor, die ihren Hass heimlich pflegen und nie ausleben? Die kein Ventil und demnach keine Moeglichkeit haben es mal besser zu wissen? Die hassen die Schwulen jetzt erst Recht, weil sie organisiert Konzerte verbieten. Vielleicht sind das die "Schulenklatscher" von denen queer.de hin und wieder berichtet.

    Autobatterie
  • Antworten » | Direktlink »
#21 KonstantinEhemaliges Profil
#20 der anatomAnonym
#19 Frankyboy
  • 25.09.2009, 10:56h
  • Geht doch!

    Sowas hat auf deutschen Bühnen (eigentlich sollte es überall auf der Welt so sein) nichts zu suchen und darf in keinster Weise unterstützt werden!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#18 TheQuietOneAnonym
#17 jörgAnonym
  • 25.09.2009, 10:13h
  • @#15 TheQuietOne

    Kein vorgeblicher Kunstanspruch kann einen Aufruf zu Mord und Vernichtung rechtfertigen! Und die Jamaikaner verstehen die Elefantentexte bestimmt sehr gut!
  • Antworten » | Direktlink »
#16 KonstantinEhemaliges Profil
#15 TheQuietOneAnonym
  • 25.09.2009, 09:14h
  • Antwort auf #14 von stromboli
  • Zunächst einmal finde ich diese Polemik widerlich und auch der Vergleich ist untragbar. Aber das nur nebenbei.

    Dennoch stehe ich dazu: Einem Künstler zu verbieten aufzutreten ist kulturelle Zensur. Und ich bringe gerne wieder das Vielfalt-Argument. Wenn wir für Gleichheit und Vielfalt kämpfen ist es meines Erachtens nach ein Dorn zu sagen: "Vielfalt ja, aber dich wollen wir nicht."

    Auch mir ist bewusst, dass man den geneigten Zuhörern sicherlich nicht mit rationalem Denken weiter hilft, aber denkst du allen ernstes, dass die Leute die dort hingehen hinterher wirklich radikal gegen Schwule losgehen? Glaubst du wirklich die Leute wären soo gestrickt? Dein Weltbild ist wirklich frappierend. Außerdem wage ich mal zu bezweifeln, dass die Leute auf die Texte achten bzw. sie verstehen.

    Es geht um Kunst, es geht um Musik - der Inhalt ist zwar -und ich hoffe man missversteht mich nicht- grauenvoll und man sollte sich von ihm distanzieren, aber schlussendlich ist und bleibt es hier Musik.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#14 stromboliProfil
  • 25.09.2009, 07:52hberlin
  • Antwort auf #10 von TheQuietOne
  • ..."Weinen deshalb, da ich das ganze gleichzeitig jedoch als kulturelle Zensur empfinde. Seine Songs vermitteln eine Nachricht. Was man mit dieser Anfängt ist jedoch jedem selbst überlassen."
    Tja , was fängt der aufgeklärte dancehalljünger damit an? ist er empört über die entgleisung seines idols; fordert er beim konzert dessen reue zur umkehr? Oder gar wendet er sich anderen sängern zu die den verkaufskick mit homobashing nicht in ihrem repertoire herumtragen wie ein vergammeltes stück wurstbrot...
    ach, stimmt : "Seine Songs vermitteln eine Nachricht." und das zu kapieren bleibt jedem überlassen. "Ich lese mein kampf, mir persönlich hätte es genügt, wenn herr schickelhuber nur deportationen durchgeführt und von den gaskammern sich distanziert hätte bzw, seinen standpunkt darin erklärt hätte.." !

    Ich weiss; ein unglücklicher vergleich, aber um die dynamik des gesprochenen/geschriebene worte zu verstehen, muss man auch den drastischen vergleich nicht scheuen. Mindest ebenso misslungen wie deine aufforderung an den "sänger" sich zu erklären!
    Seine vielfalt; mordgelüste in wort und ton??
    Das auch noch anerkennen? Ich soll anerkennen das man zum todschlagen auffordert...? Ich fordere hiermit zum todschlagen von elephant as auf; bitte um aplaus und zustimmung für meine künstlerische interpretation und vielfalt!
    Und lacht, wenn er verreckt, weint um jeden danebengegangen tritt beim tanz auf dem kleiderhaufen: "Genieße unseren Tanz und zertrete einen Schwarzen jamaikaner ".

    "Seine Songs vermitteln eine Nachricht."
    War das die botschaft?
    Check'ts du eigenlich überhaupt nichts??
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 AntichristProfil
  • 25.09.2009, 07:51hHH
  • Zitat: "Das für Freitag geplante Konzert [...] wurde nach Protestaktionen abgesagt."
    Man sieht: Protest lohnt sich. Gut gemacht
  • Antworten » | Direktlink »
#12 Liedel
  • 25.09.2009, 01:22h
  • Bravo!

    So rein äußerlich: mich törnen Typen, die auf Bildern die Fresse so aufreißen müssen, dass man den Anblick von Reißern, Zunge und Mundflora genießen "darf", tierisch ab. Entgegen der vorgetäuschten Sauberkeit ist da im Hirn meistens nämlich nich so viel drinne...
  • Antworten » | Direktlink »
#11 jungwolfAnonym
  • 24.09.2009, 22:49h
  • "Weinen deshalb, da ich das ganze gleichzeitig jedoch als kulturelle Zensur empfinde."

    Mein Rat: Ticket nach Jamaika kaufen, und unverblümten Schwulenhass genießen. Authentizität pur!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 TheQuietOneAnonym
  • 24.09.2009, 22:39h
  • Ehrlich gesagt sehe ich das ganze mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

    Lachen deshalb, da ich wie ihr auch findet, dass man solcher Diskriminierung kein Forum bieten sollte.

    Weinen deshalb, da ich das ganze gleichzeitig jedoch als kulturelle Zensur empfinde. Seine Songs vermitteln eine Nachricht. Was man mit dieser Anfängt ist jedoch jedem selbst überlassen. Mir persönlich hätte es gereicht, wenn er die Songs weggelassen hätte und sich von den diskriminierenden Songs distanziert bzw. seinen Standpunkt darin erklärt hätte.

    Denn auch Elephant Man ist ein Künstler der unsere Gesellschaft bereichern soll und muss. Zu sagen, dass man seine "Kunst" nicht erwünscht, verhindert Vielfalt. Und gerade Vielfalt schreiben wir uns immer auf die Fahne und sagen, dass jeder Vielfalt erkennen und vor allem anerkennen muss.

    Von daher: Ein lachendes, aber auch ein weinendes Auge.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 SmartiSaar
  • 24.09.2009, 22:16h
  • Na das find ich mal ne erfreuliche Nachricht das auch der Rheingold-Club einsichtig genug war das Konzert dieses Hasssängers abzusagen.

    Danke an Volker Beck und den LSVD
  • Antworten » | Direktlink »
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 axekAnonym
#6 NoHateCrimeAnonym
#5 Micha1986Anonym
  • 24.09.2009, 18:31h
  • Hätte sich das Rheingold eigentlich auch schneller überlegen können, aber besser spät als nie!
    Mund aufmachen bringt anscheinend doch noch etwas!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 LorenProfil
  • 24.09.2009, 18:05hGreifswald
  • Bye bye Elephant Man - stay on your island in the sun (wo es noch mehr Hirnverbrannte wie dich gibt) !
  • Antworten » | Direktlink »
#3 jacomayAnonym
  • 24.09.2009, 17:59h
  • oh und ich habe gleich mal das lied "log on" bei youtube gemeldet (bei youtube kann man videos wegen der diskirminierung auf grund der sexuellen orientierung melden).. damit die das auch mal rausnehmen...

    die kleinen schritte zählen ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#2 DragonWarrior
  • 24.09.2009, 17:58h
  • Vielleicht sollten wir den U-Club in Wuppertal im Auge behalten, denn dort ist an dem Abend bislang noch keine Veranstaltung!!

    Ansonsten hieße es: Spontandemo in Wuppertal!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#1 jacomayAnonym
  • 24.09.2009, 17:46h
  • das sind ja gute nachrichten aus düsseldorf, freut mich persönlich total, dass so einer volksverhetzung keine bühne in düsseldorf geboten wird...
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel