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- 29. September 2009 2 Min.
US-Rapper Warren G sagte, er habe nichts gegen Schwule – allerdings nur solange sie von Kindern fernblieben. Denn der Nachwuchs müsse ohne Homo-Belästigung aufwachsen.
"Ich habe nichts gegen Schwule. Ich will nur nicht, dass für so was bei Kindern geworben wird", erklärte der für den Grammy nominierte Künstler in einem ausführlichen Interview mit dem Magazin "Vanity Fair". Er selbst sei jedoch nicht homophob: "Meine Frau hat Freunde, die schwul sind. Es sind Schwule in meiner Familie, Vettern und so. Er ist cool wie ein Motherfucker, er ist mein Kumpel", erklärte der 37-Jährige, der bürgerlich Warren Griffin der Dritte heißt.
Trotzdem dürften Kinder nicht mit Schwulen wie seinem Vetter in Berührung kommen: "Es gibt ja diese TV-Sendungen, in denen Typen sich küssen. Und Kinder schauen sich den Scheiß an. Kids können so einfach nicht aufwachsen." Schwule müssten damit aufhören, ihre Sexualität "in die Welt raus" zu bringen. "Wir wollen ja nicht, dass unsere Kids das nachmachen. Denn auf diese Art vermehren sich die Menschen ja nicht. Aber wie ich sagte: Ich hab nichts gegen Schwule", so Warren G abschließend.
In der amerikanischen Rapperszene gehört es zum guten Ton, sich gegen Homosexualität auszusprechen. Erst Anfang des Jahres warf Rick Ross seinem Konkurrenten 50 Cent Homosexualität in einer wirren Kampagne vor (queer.de berichtete). Auch in Deutschland rühmen sich Rapper damit, sich vor Schwulen zu ekeln. Der lautstärkste Homo-Hasser ist der Berliner Bushido (queer.de berichtete).
Warren G ist bereits seit 1990 im Rapgeschäft aktiv. Er ist der Halbbruder des weltberühmten Musikproduzenten Dr. Dre. Seine bekannteste Single ist "Regulate" (mit Nate Dogg) aus dem Jahr 1994. Im 29. September veröffentlichte er sein neues Album "The G Files", in dem unter anderem sein Kumpel Snoop Dogg als Gastsänger vertreten sein wird. (dk)














