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Kommentare zu:
Hessen-CDU gegen Homo-Rechte


#41 stromboliProfil
  • 02.10.2009, 05:38hberlin
  • Antwort auf #37 von Georg
  • ...das ist alles unbelassen richtig so, nur wozu dann überhaupt noch das konstrukt EHE? Einfacher wäre das konstrukt kinderaufziehung, unter dessen dach sich die förderungen sammeln. Keine (!) form der begünstigung, nur weil 2 personen entscheiden den haushalt gemeinsam zu führen! Die haben hierdurch schon genügend vorteile, die ein doppelhaushalt mit sich bringen kann. Unterstützenswert sind nur HILFBEDÜRFTIGE! Hierzu gehören alte, kranke/behinderte, kinder/heranwachsende.
    Und der staat sollte schon genau hinschauen was er dabei "fördert"; so sollte die derzeitige förderung des "hauserziehungszulage" gestrichen werden zu gunsten einer erweiterung der schulischen angebote wie ganztagsschule etc.! Hinter den "hausförderungen" verstecken sich oft religiös gebundene "zusatzerziehungen" von religiös fundierten eltern die ihre kinder nicht dem säkulär gefahrvollem alltagsunterricht aussetzen wollen, und nicht notwendige nachhilfe in mathe...! Auch solcher scheiß sollte nicht mehr staatlich gefördert werden... Überhaupt könnten wir da umverteilen ... lach
    also hier ertappe ich mich doch als anhänger der fdp-these - weniger staat, mehr eigenverantwortung!

    Ernsthaft , EHE ist da der knackpunkt an dem sich eine menge aufhängt, dass überfällig an reform ist! Mit anderen worten: gleichstellung müsste auch die frage nach dem sinn der EHE überhaupt zum thema machen!
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#42 rheintreueAnonym
  • 02.10.2009, 09:02h
  • Antwort auf #33 von norbertcdnkath
  • Selbstverständlich hat das mit Christentum zu tun. Im Alten Testament wird Homosexualität eindeutig verurteilt und das längst nicht nur in Genesis-19. Selbstverständlich kann man sich nur auf Jesus und das NT berufen - nur dann ist man eben kein Christ mehr im katholischen und in geringerem Maße auch nicht im evangelischen Sinne. Rosinen aus der Bibel rauszupicken und alles andere zu ignorieren, gilt dort nicht. Daher ist es aus katholischer Sicht auch absolut korrekt festzustellen, dass es Homosexualität gibt (sie taucht ja auch in der Bibel auf) und gleichzeitig festzustellen, dass gelebte Homosexualität Sünde ist. Das steht auch drin - das kann man drehen und wenden: Es wird dadurch nicht verschwinden!

    Man kann also wahrhaftig nur als Sünder in einer dieser Kirchen leben. Oder man lebt außerhalb und baut sich seine eigene Religion. Man wird als Schwuler auch immer nur als Außenseiter in den C-Parteien leben können und es dort außerhalb der Großstädte auch weiterhin weit über das Normalmaß hinaus schwer haben. Das gilt zumindest für all jene, die nicht wie Wissmann & Co. ein Doppelleben führen wollen.
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#43 norbertcdnkathEhemaliges Profil
  • 02.10.2009, 10:02h
  • Antwort auf #42 von rheintreue
  • Mit sicherheit darf man sich nicht nur die Rosinen aus der Bibel herauspicken.
    Als Sünde sehe ich Persönlich Homosexualität nicht an. Auch wenn es schon in der Bibel heißt, das dies Wiedernatürlich ist und auch wenn 2 Männer zusammen leben es genauso wiedernatürlich ist. Da ja keine nachkommen in die Welt gesetzt werden. Ich fühle mich auch nicht als Sünder, ohne das Thema jetzt herunter zu spielen.

    Bis jetzt sehe ich mich persönlich nicht als Aussenseiter und fühle mich auch nicht so. Und hier auf dem Lande wo ich wohne habe ich keine Probleme , ich lebe mein leben ganz normal ohne mich verstecken zu müssen.
    Ich denke das es schon fast durch ist im Dorf das ich schwul bin und wer dann ein Problem damit hat nun gut ist im sein Problem nicht meins.
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#44 goddamnedliberalAnonym
  • 02.10.2009, 10:32h
  • Antwort auf #42 von rheintreue
  • Homophobie oder Antihomosexualität sind für die Institution (zunächst kath. oder orthodoxe) Kirche elementar wichtig - genauso wie Judenfeindlichkeit. Man grenzte sich damit seit den spätantiken Kirchenvätern von der Ursprungskultur (Hellenismus) und der Ursprungsreligion (Judentum) des Christentums ab.

    Was wichtig für die Kirche als historische Einrichtung ist, muss aber nicht wichtig für den protestantischen Christen sein. Seit jeher - also seit dem 12. Jh.- ist für den echten Protestanten Jesus der Massstab und nicht die kirchliche Tradition ('Solus Christus').

    Jesus ist DIE 'Rosine' für den Christen, die er sich mit vollem Recht herauspicken DARF (sonst könnte er sich ja Mosaist, Paulinist oder Klerikalist nennen und nicht Christ).

    Jesus sagt nicht nur nichts über Homosexualität, er sagt sogar zu den Theologen - den Ratzingers und Parzanys - seiner Zeit: "Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Prostituierten kommen eher ins Reich Gottes als ihr."(Matthäus 21, 31). Sexualverhalten ist für ihn kein absoluter Massstab. Dass alle Menschen Sünder sind, ist wiederum ein elementarer Bestandteil seiner Lehre - aber das hat nichts mit einer spezifischen sexuellen Veranlagung zu tun. Das Auftreten heutiger Sittenprediger ist so anmaßend wie das Auftreten der seinerzeitigen Gegner Jesu - zum pompös-albernen Auftritt von Herrn Ratzinger als 'Heiliger Vater' hätte Jesus wohl gesagt:
    "Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel." (Mt 23,9)

    PS. Es gibt zu dem Thema eine dicke Diss: Michael Brinkschröder: Sodom als Symptom. Berlin 2006. Der Verfasser ist keine verharmlosende Betschwester wie John Boswell und auch kein verharmlosender Multikulturalist wie Georg Klauda...
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#45 goddamendliberalAnonym
  • 02.10.2009, 11:10h
  • Antwort auf #35 von hw
  • "Sarrazin (SPD) möchte bedeutend weniger türkischstämmige Wählerstimmen für die SPD
    und wird umgehend aktiv."

    Dr. Thilo sollte vor dem nächsten migrantenfeindlichen Pöbelanfall sich mal seinen Nachnamen genau ansehen und auf der Zunge zergehen lassen. Der deutet nämlich auf eine 'sarazenische', d. h. arabische oder zumindest muslimische Herkunft seiner Familie hin. Ist Herr Sarrazin nun ein Beispiel für gelungene Integration?
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#46 hwAnonym
#47 hwAnonym
#48 hwAnonym
#49 rheintreueAnonym
  • 02.10.2009, 16:31h
  • Antwort auf #44 von goddamnedliberal
  • In deinem Kommentar ging ja einiges in die Hose ...

    Protestantische Christen gibt es im 12. Jahrhundert noch nicht. Auch keine "echten" wie du das einteilst.

    Nicht nur für die orthodoxe und katholische Kirche, auch für die protestantische Bewegung war Antisemitismus (Luther war glühender Antisemit) und Antihomosexualismus enorm wichtig. Das gilt in weiten Teilen der Welt beschämenderweise übrigens noch heute - bisweilen sogar in Deutschland.

    "Solus Christus" ist nicht "DAS", sondern nur eines von vier reformatorischen Prinzipien. Ein weiteres ist "Solus scriptura" - also "allein durch die Schrift". Und das meint die Bibel - und die umfasst bekanntlich AT und NT und zwar komplett!

    Klar kann jeder als Chrtist seinen eigenen Glauben haben. Das habe ich auch so geschrieben. Jeder kann Jesus interpretieren und auch die Bibel. Und jeder kann natürlich auch für sich in der Bibel einige Stellen streichen und andere unterstreichen. Nur sollte man sich darüber im klaren sein, dass das dann oft nicht mehr viel katholischer oder evangelischer Lehre zu tun hat. Man sollte daher auch nicht verwundert sein, wenn die katholische Kirche und diverse protestantische Kirchen das anders sehen.

    Was Jesus wohl zum Papst gesagt hätte oder zur Heerschar bigotter Evangelikaler in aller Welt ist ein interessanter Gedanke. Leider ist er viel zu früh von uns gegangen, um uns diese Fragen im Diesseits noch zu beantworten.
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#50 FloAnonym
  • 02.10.2009, 17:10h
  • Antwort auf #43 von norbertcdnkath
  • Zuerst sagt Du, dass man sich nicht die Rosinen rauspicken darf und sofort danach, dass es für Dich keine Sünde und nicht widernatürlich ist, auch wenn es so in der Bibel steht.

    Logischer Widerspruch!!

    Und im Übrigen:
    in der Bibel steht so viel, was heute nur noch Stirnrunzeln verursacht. Es gab da mal so eine schöne Liste, vielleicht hat die ja noch jemand.

    PS:
    Widernatürlich schreibt man nur mit i und nicht mit ie. Denn es kommt nicht von Wieder(holung), sondern von wider = gegen.
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