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  • 02. Oktober 2009 21 2 Min.

Der Anteil von Schwulen, Lesben und Bisexuellen in der Hauptsendezeit der großen US-Networks steigt weiter an.

Inzwischen sind bei fiktionalen Comedy- oder Dramaserien drei Prozent aller Figuren schwul oder lesbisch, wie die jährliche Untersuchung der Homo-Gruppe GLAAD beweist. In der letzten Staffel 2008-09 waren es noch 2,6 Prozent, im Jahr zuvor sogar nur 1,1 Prozent. Insgesamt seien 18 von 600 Figuren offen homo- oder bisexuell. Darunter war nur eine Lesbe (Dr. Arizona Robbins bei "Grey's Anatomy"), vier weitere Frauen sind bisexuell. 14 der 18 Homo-Figuren sind Weiße.

Bei den Fernsehsendern zeigt ABC mit fünf Prozent die meisten Schwulen und Lesben ("Grey's Anatomy", "Ugly Betty"), gefolgt von Fox mit vier Prozent ("Bones"). CBS hat als einziger Sender keine einzige homosexuelle Figur.

Bei Kabelsendern ging dagegen die Zahl der Homo-Charektere auf 25 zurück. Im vergangenen Jahr waren es noch 27, im Jahr zuvor 40. Dieser Anteil war zuvor aber stark angestiegen, auch wegen des Erfolgs von Serien wie "Queer as Folk" oder "L Word", die inzwischen abgedreht sind.

Die GLAAD setzt sich für mehr schwule oder lesbische Figuren im Fernsehen ein, da diese einen großen Einfluss auf die Akzeptanz von Homosexuellen haben könne. Gerade in ländlichen Gebieten, in denen viele Bewohner keinen einzigen schwule Mann oder keine einzige lesbsische Frau kennen, könnten Serien "ein besseres Verständnis" wecken, so GLAAD-Präsident Jarrett Barrios. (dk)

-w-

#1 schwulenaktivist
  • 02.10.2009, 16:39h
  • Wenigstens die Überschriften sollten etwas anders formuliert werden können als in den "heterosexuellen" Medien! :-P
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#2 FloAnonym
  • 02.10.2009, 17:16h
  • "Die GLAAD setzt sich für mehr schwule oder lesbische Figuren im Fernsehen ein, da diese einen großen Einfluss auf die Akzeptanz von Homosexuellen haben könne."

    Das sehe ich ähnlich:
    Medienpräsenz (sowohl realer Schwuler und Lesben) als auch in fiktionalen Formaten ist extrem wichtig. Das zeigt, dass da nichts perverses oder exotisches dran ist und kann viel Akzeptanz schaffen.

    Man weiß z.B., dass eine Serie wie 'Will & Grace' in den USA bei vielen Zuschauern das Homobild zum Besseren verändert hat.

    Aber nicht nur reine Homo-Filme und -Serien sind wichtig (diese werden oft von Heteros nicht gesehen). Sondern genauso wichtig ist, dass es auch mal schwule und lesbische Nebenrollen gibt, die gar nichts mit der Handlung zu tun haben, aber einfach so einfließen. Wie selbstverständlich!

    Das fand ich auch bei 'Die Hochzeit meines besten Freundes' (mit Julia Roberts, Cameron Diaz, Rupert Everett) so gut. Das war kein Schwulenfilm, sondern eine romantische (Hetero-)Komödie, wo aber der schwule beste Freund von Julia Roberts eine wichtige Nebenrolle spielte. Und er war wie selbstverständlich schwul, ohne dass das Thema des Films gewesen wäre.

    Soetwas schafft enorm viel Toleranz!!
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#3 hwAnonym
  • 02.10.2009, 17:42h
  • Antwort auf #2 von Flo
  • Was machst du mit den AGENDA-2010-Schwulen ?

    XDA will sie unsichtbar machen ?

    Das werden stündlich mehr.

    "..Die Psychologin Martha Farah von der University of Pennsylvania in Philadelphia hat in den letzten Jahren mentale Fertigkeiten von Kindern in psychologischen Experimenten untersucht. Der Nachwuchs aus begüterterem Elternhaus zeigte vor allem ein besseres Sprachvermögen und Kurzzeitgedächtnis. „Entsprechende Hirnregionen wie der präfrontale Kortex entwickeln sich nach der Geburt über einen längeren Zeitraum und sind damit verstärkt der Umwelt ausgesetzt“, so Farah. In Familien mit niedrigem „sozioökonomischem Status“ ist es oft laut und chaotisch, materielle Sorgen führen zu Frust, Streit und Gewalt. Eltern kümmern sich wenig um ihre Kinder..."

    www.handelsblatt.com/technologie/forschung/armes-kinderhirn;
    2415550;2;
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