Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?1116
  • 07. Juni 2004 6 1 Min.

Berlin Die familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn, hat die Pläne der Bundesregierung für mehr Rechte für lesbische und schwule Paare kritisiert. "Die Vorschläge von Frau Zypries führen zur weiteren Aushöhlung des Schutzes von Ehe und Familie", so die CSU-Abgeordnete aus Regensburg. "Die demografische Entwicklung in Deutschland erfordert eine Stärkung von Ehe und Familie und nicht die Ausweitung von Rechten für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften." Im Gegensatz zur eingetragenen Lebenspartnerschaft sei eine Ehe "ihrem Wesen nach auf Elternschaft ausgerichtet und damit von erheblicher Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft". Dies rechtfertigte auch "die bevorzugte Stellung von Ehe und Familie und stellt keine Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften dar", so Eichhorn. Das Bundesverfassungsgericht hatte in seinem Urteil zum Lebenspartnerschaftsgesetz geurteilt, dass die Homo-Ehe den Schutz der Ehe nicht einschränke, selbst wenn es zu einer völligen Gleichstellung mit der Ehe kommen sollte. (nb)

18.04.05 | Politik - Deutschland
NRW pro ADG, Homo-Ehe
13.04.05 | Politik - Deutschland
Kusch erneut gegen ADG
05.04.05 | Politik - Deutschland
BDA: Neue ADG-Kritik
24.03.05 | Politik - Deutschland
Steinbrück: ADG "Bullshit"
18.03.05 | Szene - Deutschland
LSVD gegen ADG-Änderung
17.03.05 | Politik - Deutschland
Mehrheit gegen ADG
-w-

#1 wolfAnonym
  • 07.06.2004, 18:33h
  • die gute frau eichhorn! was macht die dame dann in der politik ? was machen dann überhaupt frauen in der arbeitswelt ??
    wenn sie den sooft gepriesenen schutz der familie brauchen, dann verlange ich aber auch, das sie ihren pflichten nachkommen.
    also ab nach hause, beine hoch die liebe kommt und viele, viele kinderchen!!!!!
  • Direktlink »
#2 GerdAnonym
  • 07.06.2004, 18:56h
  • Na das war von der CSU auch nicht anders zu erwarten.

    Nach der Veränderung der Haltung in der FDP infolge des Urteils aus Karlsruhe stellt sich die Frage, welche Meinung haben die CDU-Abgeordneten. Und die ist nicht einheitlich, sondern fällt verschieden aus.

    Noch interessanter ist die Frage, wie sieht es mit den Landesregierungen im Bundesrat aus. Wir wissen mittlerweile, dass die Hamburger CDU laut eigenem Regierungsprogamm mitmachen wird...ein Erfolg von Ole.

    Die Frage ist, ob weitere Landesregierungen sich Hamburg anschliessen werden, die nicht SPD/Grüne regiert werden. Das werden wir dann noch im Laufe des Jahres sehen, wenn es im Bundesrat bei den zustimmungspflichtigen Teilen zum "Schwur" kommt, insbesondere im zustimmungspflichtigen Beamtenrecht interessant dann zu sehen, da es im Arbeitsrecht bereits das wegweisende Urteil des Bundesarbeitsgerichts zum erhöhten Ortszuschlag besteht.

    Sollte es die CDU schaffen endlich zum Lebenspatrnerschaftsgesetz eine positive Mehrheit zu erlangen, dann wäre die CDU endlich in der gesellschaftlichen Realität angekommen. Man darf im Bundesrat gespannt sein...
  • Direktlink »
#3 manniAnonym
  • 08.06.2004, 00:44h
  • Wenn alle verkappten Schwulen und Lesben, Heuchler und Doppelmoralisten der CDU/ CSU endlich ihr COMMING OUT haetten..sehe die Sache ganz anders aus.
    Ich bin der Meinung mann sollte einige Politiker Zwangouten, es ist ein legitimes MIttel. Diese Politiker koennen mit und ja auch machen was sie wollen!!!!!!!
  • Direktlink »