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Kommentare zu:
Schwulenhasser will in München auftreten


#21 FomawoAnonym
#22 Blondes GiftAnonym
  • 13.10.2009, 22:04h
  • "Und euer Guru Beck wird auf einer Homo-Demo in Russland noch nicht einmal beachtet und fängt sich zu Recht sogar noch eine ???"

    Mit diesem letzten Beitrag habt Ihr Euch endgültig als Freunde von Schwulenhass, Menschenverachtung und geistiger Impotenz geoutet. Ab jetzt gilt für mich:

    IGNORE-Funktion!

    Mit Trollen und sonstigen Cerebral-Onanisten lässt sich nicht diskutieren. Aus - Ende.

    Hört doch Sizzla und wie die ganzen anderen Klemm-Schwucken heißen, bis Ihr Ohrenkrebs bekommt ...
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#23 WissenAnonym
  • 13.10.2009, 22:16h
  • Antwort auf #19 von Blondes Gift
  • der NZZ-Artikel ist von seinem Inhalt äußerst gut recherchierten! Das du die Dinge aus deiner Sicht nicht so sehen willst kann ich verstehen, ändert sie aber nicht.
    Das Sizzla durch das nicht verdiente Geld, weniger oder kein Geld in soziale Projekte stecken kann, sollte einem klar sein wenn man Künstler wie ihn boykottiert. Jamaika ist ein verdammt armes land, was in Bürgerkrieg ähnlichen zuständen steckt. Das Problem der Homophobie in Jamaika wird niemals durch Boykotte die situation der Schwulen u. Lesben in jamaika ändern (da kann jeder schwule jamaikaner gefragt werden)! Es muss anderst angegangen werden. Die Menschen dort brauchen besser Bildung, die ihnen andere Sichtweisen ermöglichen, so das sie verstehen können, dass Homosexuelle eine Bereicherung für jede Gesellschaft sind!
    Gegenhass ist keine Hilfe und bringt euch auch nicht weiter bei dem Kampf gegen Homophobie in Jamaika. Es geht doch um Jamaika oder soll der Kampf gegen "Hasssänger" von dort ein Zeichen für den Kampf gegen Homophopie in Deutschland setzten?

    Liebe grüße!
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#24 daisyAnonym
#25 stromboliProfil
  • 13.10.2009, 22:49hberlin
  • Antwort auf #20 von King Kalonji
  • auf der Straße, mir eine solche aussage ins Gesicht gesagt, würde von deinem gesicht nicht mehr viel übrig bleiben.. dessen kannst du sicher sein!
    So bist du/ihr im sicheren anonymen , feig und fern der reaktion und verantwortung übernehmen!
    SCHADE! Mir fehlt die befriedigung beim abschluß.. wie wärs mit einem treffen?
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#26 schwarzwaldbub
  • 13.10.2009, 22:59h
  • Nicht dass es neu für mich wäre: Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt: Wie sehr beim Thema homophobe Hassmusik relativiert wird. Schließlich geht es ja „nur“ um Schwule. Von den Texten versteht man ja sowieso wenig, oder der letzte Aufruf zum Mord an Schwulen ist „schon“ ein paar Jahre her, oder irgendwie darf man das alles nicht so eng sehen … etc. … andere Kultur ... etc. …

    Wenn schwule Männer sich gegen die Auftritte EINZELNER Musiker zur Wehr setzen, so geschieht das aus einem guten Grund: Homophobie ist für die meisten schwulen Männer, Lesben und Transsexuelle auch in Deutschland eine fast alltägliche Erfahrung. Auf Jamaika ist die Situation für LGBTs dramatisch: Sex zwischen zwei Männern wird mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft. Belästigungen von LGBTs, Misshandlungen und Morde haben ein erschreckendes Ausmaß. Der deutsche Wikipedia-Artikel:
    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Jamaika.
    Infos aus erster Hand bei der jamaikanischen LGBT-Organisation J-FLAG
    www.jflag.org.
    J-FLAG könnt Ihr mit Geldspenden unterstützen – die können Unterstützung gut gebrauchen.

    Im speziellen Fall Sizzla gab es von der Reitschule Bern das folgende Schreiben:
    www.reitschule.ch/reitschule/mediengruppe/Medienmitteilungen
    /08-05-12-Offener%20Brief%20Reitschule%20Bern%20an%20Rote%20
    Fabrik%20gegen%20Sizzla-Konzert.html


    Wenn man ihn trotzdem auftreten lassen möchte, so kann man sich auch gleich jede x-beliebige Nazi-Band ins Haus holen – und da gäbe es – hoffentlich – ja auch Proteste. Oder was würdet Ihr von Musikern halten, die vor ein paar Jahren gerne mal zum Mord an Juden oder Türken aufgerufen haben? Vielleicht: Trotzdem: Ausgezeichnete Künstler?

    Wenn Ihr selbst etwas gegen Homophobie tun wollt: Bucht keine Hassmusiker, geht nicht in Ihre Konzerte, kauft ihre Musik nicht und boykottiert Veranstalter, bei denen sie auftreten und unterstützt Protestaktionen gehen Hass-Musik.

    Es soll ja nicht soweit gehen, dass Reggae in schwulen Clubs gar nicht mehr gespielt wird. Es gibt inzwischen schon eine Initiative, Jamaika komplett zu boykottieren (
    www.boycottjamaica.org/)
    – die von jamaikanischen LGBTs ausdrücklich nicht unterstützt wird. Hier kommt eine ganze Kultur selbstverschuldet in Verruf.

    Weitere Informationen der Schweizer Initiative „Stop Murder Music“ unter
    www.stopmurdermusic.ch.

    Schwule Männer haben weiß Gott keine Lust, sich ständig über die allgegenwärtige Homophobie aufzuregen – sonst gäbe es schon längst schwule Terroristen. Wenn wir so vehement auftreten, haben wir einen guten Grund:
    www.blu.fm/subsites/detail.php?kat=gesellschaft&id=2919.

    Und wieder Musik nach Linkorgie:
    www.youtube.com/watch?v=LoynBgoRme0
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#27 maciicxProfil
  • 13.10.2009, 23:17hpnkw
  • Antwort auf #15 von I love Sizzla
  • "Wie ihr auch alle fleißig erkennen könntet, setzt Sizzla in eurem Propaganda-Video bewusst aus, wenn es um Battyman etc. geht!"

    sizzla fährt eine menschenverachtende propaganda-schiene, wir setzen uns nur dagegen zur wehr.

    und wenn er die bösen wörter nicht mehr singt, aber das lied doch, was heißt das? er spekuliert darauf, dass die leute sie von selbst ersetzen. wofür er ja natürlich nichts kann... schon gar nicht, wenn ein bekannter tune als frage-antwort-spiel zelebriert wird. ja nee is klar.
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#28 maciicxProfil
  • 13.10.2009, 23:53hpnkw
  • Antwort auf #20 von King Kalonji
  • "Euer ewiger "Nazi" und " Wie fändest du es, wenn ich ein Lied über den Mord deiner Eltern schreibe" ist sowas von der Maßen lächerlich !"

    nazi mag ein unpassendes wort sein, aber ich denke, es drängt sich immer wieder in die köpfe, da sizzlas menschenverachtung gepaart mit vernichtungsfantasien schon sehr nazi-like ist.

    und amerikanische sklaventreiber waren mit sicherheit keine nationalsozialisten, aber ich denke, wir stimmen darin überein, dass das nicht ihren rassismus mindert und sie arschlöcher waren, die nicht zu unrecht auf dem müllhaufen der geschichte landeten.

    das mit dem mord an den eltern -zeige doch bitte mal auf, worin da die lächerlichkeit besteht.

    "Hat einer von euch Spezialisten überhaupt schonmal ein Reggae Lied gehört?"

    japp. meine riddim-hefte brachte ich aber vor einer weile schon zum altpapier. ich konnte güldners dummes gelaber nicht mehr ertragen.

    "Ein Sizzla tritt in Afrika vor 50000 begeisterten Menschen auf" - wo ist das argument? ach, da ist ja ein komma...
    "meint ihr wirklich, ihr mit euren völlig unbegründeten" -sage mal, wo sie völlig unbegründet sein sollen- " und lächerlichen " -ähm ja, s.o.- " Beschwerde Mails werden Ihn davon abhalten weiterhin seine geniale Musik auf der Welt zu verbreiten?" - nunja, sizzla gehört zu denen, deren musik zwei ebenen hat. die eine ebene, die musikalische, mag genial sein. das ist aber egal, die steht hier nicht zur debatte. das problem liegt auf der anderen, der inhaltlichen.

    ein inhalt aus worten, die auf ja gerne mal taten verdächtig ähnlich sind. nein, da ist kein platz für toleranz.
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#29 bananasEhemaliges Profil
  • 14.10.2009, 11:37h
  • Ich hab vor einigen Monaten mal gelesen, daß nur ein kleiner Teil der sog. Dancehall-Künstler, Battyboy-Tunes im Programm hat. Ergibt sich für mich die Frage, wenn doch Dancehall/Reggae,auch ohne homophobe Texte, ureigenes jamaicanisches Kulturgut im Allgemeinen ist, mit einer großen Tradition, warum man ausgerechnet diese Leute einlädt.
    Ich denke, die Veranstalter machen das bewußt. Das bringt garantiert einen Skandal, das bringt Zuhörer und letztendlich Geld in die Kasse. Ich behaupte mal, viele europäische "Pseudo-Fans" gehen dorthin und warten genau auf diese Texte. Alles Andere wäre langweilig.
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#30 maciicxProfil
  • 14.10.2009, 13:56hpnkw
  • Antwort auf #29 von bananas
  • vielleicht holt man diese leute schlicht und einfach nach europa, weil sie auf jamaica wirklich stars sind. vielleicht auch, weil sich manche leute leicht damit tun, nur die musikalische seite zu betrachten. und hey, dass sizzla oder tok die leute leicht mitreißen können, solange diese sich -warum auch immer- nicht um gewisse inhaltliche probleme scheren, ja, das kann ich gut nachvollziehen.

    ich würde den meisten anhängern und veranstaltern dieser künstler hierzulande eher eine kreuzung aus naivität und sich-etwas-schön-reden vorwerfen, manchmal gepaart mit dem gejammer eines bockigen kindes, dem man sein spielzeug weggenommen hat, als bewusste provokation.
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