Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?11202
  • 14. Oktober 2009 17 2 Min.

Ein französisches Fußballteam ist aus der Amateurliga ausgeschlossen worden, weil sich die muslimischen Sportler geweigert hatten, gegen ein schwules Team zu spielen.

Das Pariser Vorortteam Créteil Bébel ist am 4. Oktober nicht gegen Paris Foot Gay angetreten, weil der Gegner nicht den "Prinzipien unserer Manschaft" entspreche, die "aus gläubigen Muslimen" bestehe (queer.de berichtete).

"Die Mannschaft von Créteil Bébel ist vom Fußballverband CFL ausgeschlossen worden, weil sie sich geweigert hat, ein Spiel zu spielen und dabei diskriminierende Äußerungen fielen", hieß es nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP nun in einer Stellungnahme des Verbandes.

Nach heftiger Kritik hatte sich Créteil Bébel vor wenigen Tagen noch dazu durchgerungen, gegen den ungeliebten Gegner anzutreten. (queer.de berichtete). Trainer Zair Belgharki erklärte dabei, dass man sich nicht aus Homophobie das Spiel abgesagt habe, sondern weil der Name des gegnerischen Vereins nicht gefiel: "Wir haben abgelehnt, gegen Paris Foot Gay zu spielen, weil wir Angst hatten, dass dieser Club durch die Betonung der Homosexualität seiner Spieler das Match instrumentalisieren könnte", so Belgharki. Der gesamte Konflikt sei lediglich ein "Missverständnis" gewesen.

Paris Foot Gay hatte sich zuvor mit scharfen Worten über die Spielabsage des Teams aus Créteil beschwert. Der Verein erklärte, dass er sich für die Gleichbehandlung von allen Menschen einsetze und auch in der eigenen Mannschaft Sportler mehrerer Religionen, Nationalitäten und sexueller Orientierungen aktiv seien. Es sei unglaublich, dass alleine die Erwähnung des Wortes "Gay" im Vereinsnamen zu "Hass und Angst" führe. (dk)

-w-

#1 KameliendameEhemaliges Profil
  • 14.10.2009, 14:56h
  • Der Verband hat die richtige Entscheidung getroffen.
    Solches Verhalten muss Konsequenzen haben.

    Es ist wichtig das die entsprechenden Leute merken das sie sich nicht alles erlauben können.
  • Direktlink »
#2 carolo
  • 14.10.2009, 15:48h
  • Es sollten überhaupt viel mehr homophobe Knallköppe öffentlich die rote Karte kriegen.
  • Direktlink »
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.10.2009, 16:38h
  • Da hat die FFF (Fédération Française de Football) wohl etwas übertrieben! Strafe mußte sein, aber dann gleich der Ausschluß vom Spielbetrieb? Nun ja, es ist passiert. Wenn ich mir das Fußballteam aus Paris so anschaue, dann sind es gutaussehende und sympathische Männer, die man auch für Heten halten könnte. Vive la Fance!
  • Direktlink »