https://queer.de/?11223
- 16. Oktober 2009 2 Min.
Ein Gesetzentwurf ist ins ugandische Parlament eingebracht worden, der "schwere Homosexualität" künftig mit der Todesstrafe ahnden will.
Das "Antihomosexualitätsgesetz 2009" wurden vom Abgeordneten David Bahati von der Regierungspartei NRM eingereicht. "Schwere Homosexualität" soll fortan zur Hinrichtung führen, "normale Homosexualität" soll dagegen eine lebenslängliche Haftstrafe zur Folge haben. Bereits jetzt können Schwule in Extremfällen zu lebenslänglicher Haft verurteilt werden. Todeswürdig ist demnach, Sex mit einem gleichgeschlechtlichen Behinderten oder Jugendlichen zu haben. Auch eine HIV-Infektion des "Täters" wäre "schwere Homosexualität". Für nicht vollendete schwule Beischlafsversuche sollen sieben Jahre Gefängnis winken.
Auch die Werbung von Homosexualität soll zu einer Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren führen. Wirtschaftsbetriebe oder Vereine, die für Schwule werben, sollen mit dem sofortigen Lizenzentzug bestraft werden.
"Schwule sind Gefahr für Kinder"
Im Gesetz heißt es, dieses hohe Strafmaß "schützt die traditionelle Familie, indem es alle Formen der sexuellen Beziehungen zwischen Personen des gleichen Geschlechts verbietet". Es schütze damit insbesondere die Jugendlichen, die Gefahr laufen, "sexuelle Misshandlungen und Ausschweifungen erleiden zu müssen als Ergebnis von kulturellen Veränderungen, unzensierten Informationstechnologien und zunehmenden Versuchen von Homosexuellen, Kinder in gleichgeschlechtlichen Beziehungen aufzuziehen."
Uganda wäre das achte Land, das die Todesstrafe aufgrund der sexuellen Orientierung verhängt. Es wäre zudem der erste Staat mit dieser Bestrafungsform, das nicht mehrheitlich muslimisch ist. 45 Prozent der Ugander sind Katholiken, 40 Prozent sind Anglikaner.
Der ostafrikanische Binnenstaat gilt als einer der homofeindlichsten Länder der Welt. Erst im April hat der ugandische Ethikminister erklärt, dass die Vereinten Nationen seinem Land Homosexualität aufzwingen wollten (queer.de berichtete). Präsident Yoweri Museveni hatte zuvor gleichgeschlechtliche Liebe als "ausländische Kultur" bezeichnet (queer.de berichtete). Die Regierung ist der festen Überzeugung, dass es das Hauptanliegen von erwachsenen Schwulen ist, Kinder zu ihrem "Lebensstil" zu verführen. (dk)















die haben noch nicht mal nach dem schwänze-abschneidenten-und ins- maul -steckenden
idi amin was begriffen !
spricht es doch für die 85% "christen" in diesem land ! offensichtlich finden es die kirchen völlig in ordnung, oder hat jemand einen widerspruch vernommen, eventuell wenigstens vom "heiligen stuhl"(gang) ?