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Einzelkommentar zu:
Uganda: Todesstrafe für Schwule?


#5 Benedictus
  • 16.10.2009, 20:43h
  • "Erst im April hat der ugandische Ethikminister erklärt, dass die Vereinten Nationen seinem Land Homosexualität aufzwingen wollten. Präsident Yoweri Museveni hatte zuvor gleichgeschlechtliche Liebe als "ausländische Kultur" bezeichnet."

    Was ich wirklich schade finde ist, dass die einzige Kultur, die afrikanische Länder wie diese für sich übernommen haben, fanatische, religiöse Auslegung der Ansichten der katholischen Kirche oder des Islams ist.

    Wir, der Westen, die ausländische Kultur, kriegen nun das zurück, was vor Jahrhunderten (dank unserer Kirchen) gesät wurde und bis heute noch gesät wird: Religiös motivierter Hass!

    Was mir fehlt an Uganda und Jamaika (ja ich weiß, Jamaika ist nicht afrikanisch) und sonstige Länder, die sich als Exkolonien per se bevormundet fühlen, eine gewisse konsequente Art und Weise sich von den "ausländischen" Zwängen zu lösen. Man kann nicht einerseits sich in Sachen Homosexualität sich dem Einfluss einer ausländischen Religion unterwerfen, oder das Geld ausländischer Touristen oder Entwicklungshilfe annehmen und andererseits sich über die Einmischung des Auslands beklagen.

    Ich wünsche mir dann lieber einen Umgang mit Homosexuellen, wie er vor dem Einfluss der westlichen Welt statgefunden hat. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass das in nicht westlich beeinflussten Ländern überhaupt ein Thema ist.

    Aber mir fehlen leider die Quellen, um zu beweisen, dass es mit Sicherheit Kulturen in Afrika gab, in denen, bevor westliche und arabische Missionare Afrika verseucht hatten, Homosexualität etwas völlig Natürliches war, so natürlich, dass es noch nicht einmal eine Begrifflichkeit dafür gab.
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