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Kommentare zu:
Schwulenzentren in Stuttgart und Bonn vor dem Aus


#11 hwAnonym
  • 18.10.2009, 17:25h
  • Natürlich wird der fast unsichtbare Block der Stillen Hilfe der Mittelschicht das Geld, das sie für diedemnächst aus ihrer Schicht Stürzenden braucht, dort holen, wo sie den geringsten Widerstand zu erwarten hat.

    Das auch mit schwulen Komplizen. Wer die sind,
    wie die heißen, wie und wo sie sich organisieren, weiß man.

    Die Hartz IV-Beschlüße von Schwarz-Gelb, sind wie die Extra-Bimpfungen für Entscheisungsträger und Aufrechterhalter der öffentlichen Ordnung, nichts anderes als die Vorbereitung auf das Kommende.

    Die Kommunen werden, so wie es bisher aussieht, für diese Mittelschichtsfallschirmchen,
    noch schlimmer bluten und ächzen.

    Experten wiesen darauf hin, dass die beschlossen Entschärfung von Hartz IV vor allem psychologische Bedeutung habe. Sedieren, teilen, herrschen.

    So bescheinigte der Arbeitsmarktforscher Stefan Sell von der Universität Koblenz der künftigen Regierung eine „geschickte Politik“ im Umgang mit den Ängsten der Mittelschicht.

    Der Beschluss ziele auf gut ausgebildete und verdienende Bevölkerungsgruppen wie Facharbeiter, die infolge der Wirtschaftskrise von Arbeitslosigkeit bedroht sind.

    Letztere sollen sich natürlich nicht mit les miserables solidarisieren.

    Die taz albert neckisch bei jungen intelligenten aus der Unter- und unteren Mittelschicht herum:
    Hochprekariat. Hö, hö, hö, was haben wir gelacht und grün gewählt.
    Bionade mit Jamaica.
    Rosa wellness im Schutz der Bürokratien.

    Teile der EKD-Armada brüsten sich auf grünen HPs über gelungene "Tafeln" auf denen dann auch mal ein Bio-Apfel liegt. An diesen Tagen unbedingt die Kinder mitbringen, wir alle wollen doch deren wohl.
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#12 axelAnonym
#13 Good ol friendAnonym
  • 20.12.2009, 21:40h
  • Zwischendurch auch mal eine gute Nachricht: Zahlreicher und vielfältiger Protest, u.a. eine umfangreiche Unterschriftenaktion, Protestmails an die Fraktionen im Gemeinderat und sichtbare Präsenz in den relevanten Sitzungen haben die "linke Mehrheit" im Gemeinderat zum Einlenken bewegt und zunächst einmal verhindert, dass der (ohnehin klägliche) Zuschuss für das Zentrum Weißenburg gestrichen wird.

    www.schwulst.de/cgi-bin/news.cgi?short=1261240672
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#14 UnitedAntifaAnonym
#15 Agenda 2010Anonym
#16 Good ol friendAnonym
  • 21.12.2009, 13:11h
  • Antwort auf #14 von UnitedAntifa
  • Umso wichtiger, dass die Zivilgesellschaft sich gerade ausgehend von der kommunalen Ebene einmischt und Widerstand organisiert. In Stuttgart ist es so zumindest gelungen, die neue "linke" Mehrheit im Gemeinderat zu vergleichsweise sozial orientiertem Handeln zu bewegen, wobei insbesondere die recht deutliche Erhöhung der Grundsteuer zur Vermeidung stärkerer Kürzungen im sozialen und auch kulturellen Bereich hervorzuheben ist. Die bis vor kurzem in der Mehrheit befindliche bürgerliche Koalition aus Schwarz-Gelb und freien Wählern lehnte diesen Ansatz und den Haushalt insgesamt üblicherweise ab und wollte einfach nur brutal bei den Schwächsten kürzen!
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