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Kommentare zu:
Buju Banton: "Endloser Krieg zwischen mir und Schwuchteln"


#11 VetbaerAnonym
#12 maciicxProfil
  • 20.10.2009, 13:01hpnkw
  • Antwort auf #10 von Loren
  • sie mag in den lyrics keine rolle gespielt haben, aber eben, weil man sich vermutlich "braver" gab als später im dancehall, so wie auch sex und kriminalität nicht so die rolle spielten.

    bibelfreaks waren sie trotzdem, und ich fürchte, das verhältnis zur homosexualität unter der friedlich-bekifft wirkenden oberfläche dürfte kein deut besser gewesen sein.
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#13 LorenProfil
#14 TimmAnonym
  • 20.10.2009, 18:19h
  • Klares Auftritts- oder besser noch Einreiseverbot in die Staaten der Europäischen Union !!!
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#15 denisAnonym
  • 26.10.2009, 14:39h
  • hallo zusammen..

    Als erstes möchte ich sagen das selber in der Reggaeszene aktiv bin und mich mit diesem Thema schon seit längeren ausseinandersetze und finde es nicht gut wenn leute (und damit ist jeder gemeint auch carolo) minderheiten diskriminieren.Auch werde ich mich immer persönlich von den "sogenanten" aufrufen zum mord distanzieren..Man sollte sich doch mit der Kultur dieses Landes und der Menschen beschäftigen bevor man so aufdiesen Leuten rumhackt..Meine persönlich meinung ist das Einreise- und Auftritts verbote kontraproduktiv sind und mehr "Hass" schüren als aufklärung od. Sinneswandel.Denn es ist ja so das Jamaika ein Land ist das in Armut lebt und der grösste Wirtschaftszweig dieses Landes neben dem Tourismus ist die Musik.Wenn ihr weiterhin für Auftrittsverbote kämpft und die Künstler dadurch nichts verdienen werden dort mehr leute in Armut leben.Und die nächsten Generationen der jamaikanischen Musikkultur werden mehr denje den hass gegen Schwule schüren...Ich finde man sollte einen offenen Dialog führen und versuchen das die näcste Generation toleranter gegenüber diesem Thema wird.Denn viele merken das es z.B in Europa nicht gern gesehen ist mit solchen Parolen daherzukommen und werden ihr verhalten ändern und Überdenken,da hier in Europa ein sehr grosser Markt für diese Künstler ist..Ich denke solche Reaktionen wie von Buju Banton sind meist auf Trotz zurückzuführen da es ihm verboten wird (weil er für sich nichts mit homosexualität anfangen kann) sein Geld zu verdienen,was allerdings bedeutet das deswegen auf Jamaike mehere Leute Hunger müssen.Da ein Küntler auf Jamaika wie ein Unternehmen gesehen werden muss und vile Leute für diesen Künstler Arbeiten.

    Mir persönlich wurde auch ganz komisch wenn ich an Schwule dachte.Und habe auch oft schlecht über sie geredet und sie nieder gemacht.Meiner meinung nach handelte es sich um eine Krankheit und ich habe die distanz zu solchen Leuten gesucht.Allerdings hat sich das geändert.Und so zählen heute mehere Schwule zu meinen direkten Umfeld.Ich habe gelernt damit umzugehen da ich selber nicht diskriminiert wurde sondern weil mit mir ein offener Dialog gefürhrt wurde.
    One Love
    Denis
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#16 maciicxProfil
  • 29.10.2009, 14:18hpnkw
  • Antwort auf #13 von Loren
  • ja ok, du hast recht. die texte sind letztendlich der einzige anhaltspunkt.

    ich wollte eigentlich weiter über rastafarismus argumentieren, eben eine an der bibel ausgerichteten glaubensgemeinschaft, zum teil mit alkoholverbot und nahrungsvorschriften etc.. aber der rastafarismus ist kein einheitliches gebilde, sondern besteht aus x "häusern".

    wie ich dann bei einer nächtlichen netzrecherche sah (leider ohne links zu speichern) sind auch die standpunkte zur homosexualtität dementsprechend unterschiedlich, die einzelne rastafarians einnehmen. und die können zwar eine krasse ablehnung homosexueller sein, aber sie können auch lauten: "das ist nicht meine vorstellung von einem gottgerechten leben, aber das ist kein grund, nicht mit ihnen normal umzugehen".
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#17 stromboliProfil
  • 29.10.2009, 15:22hberlin
  • Antwort auf #15 von denis
  • also denis, wie kann man aufruf zu mord und todschlag in solcher weise begründen: "Jamaika ein Land ist das in Armut lebt und der grösste Wirtschaftszweig dieses Landes neben dem Tourismus ist die Musik"..."Europa ein sehr grosser Markt für diese Künstler"... ".Da ein Küntler auf Jamaika wie ein Unternehmen gesehen werden muss und vile Leute für diesen Künstler Arbeiten."

    Jetzt leiden kinder in jamaika hunger weil wir westlich-dekadenten homos uns nicht erschlagen lassen wollen...; denkst du eigentlich bei dem was du schreibst?

    Machen wir den versuch, den "markt" wenigstens in "unsereren ländern" frei von hass zu gestalten, dann kann jeder musiker der welt an ihm teil haben! Wenn nicht, muß er brötchen backen oder anderweitig nützliche arbeiten für sein herkunftsland leisten...
    Weder ist hass ein import noch ein exportartikel! Akzeptiert das endlich mal, dann erst (!) offener dialog auf allen kanälen!
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#18 maciicxProfil
  • 30.10.2009, 20:20hpnkw
  • Antwort auf #15 von denis
  • "Meine persönlich meinung ist das Einreise- und Auftritts verbote kontraproduktiv sind und mehr "Hass" schüren als aufklärung od. Sinneswandel."

    einreiseverbote müssen nicht sein. mir missfällt festung europa und kann somit nicht plötzlich nach ihr rufen. auftrittsverbote: weiß ich nicht recht, was ich davon halten soll. am wohlsten wäre mir, wenn sich der verantslter bzw. der laden selbst davon distanzieren. bei allem anderen weiß ich nicht, ob es einen wert hat.

    das wirtschaftszweigargument: ja, wenn das so ist, sollten die leute anfangen, wie unternehmer zu handeln und ihr produkt so gestalten, dass es beim export keine probleme gibt. oder ausschließlich für den einheimischen markt produzieren...

    "Ich finde man sollte einen offenen Dialog führen und versuchen das die näcste Generation toleranter gegenüber diesem Thema wird." - vielleicht hast du recht, vielleicht erreicht gentleman, der mit diesen leuten zusammenarbeitet, aber klar sagt: battytunes gehen mit ihm nicht, tatsächlich ein umdenken (während wir maximal nur erreichen können, dass die betreffenden musiker hier nicht spielen). aber sag mal: wie dialogbereit wärst du gegenüber jemandem, der dazu aufruft, leute wie dich zu verbrennen?
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#19 AxelAnonym
#20 denisAnonym
  • 09.11.2009, 12:05h
  • Antwort auf #17 von stromboli
  • also ich begründe damit nicht den aufruf zum mord.ich bin absolut dagegen.nur sollte man das jamaikanische patois nicht mit dem oxford engl. gleich setzen das wir kennen.wenn in jamaika jemand vegetarier ist, sag er wenn es darum geht das er z.b kein big mäc mag wegen des fleichs. "mi bun di big mäc"
    was wen man oxford englisch zugrunde legt heisst
    "ich verbrenne den big mac" wenn man es so übersetzt wie er es meint dann heisst das "ich mag keinen big mac".man sollte nicht vergessen das es eine sklaven sprachen ist, die daher rührt das ihnen früher verboten wurde sich in ihrer landessprache zu unterhalten. und sie sich deswegen eigene sprache entwickelt haben die dem englisch auf dem ersten blick ähnlich ist,nur haben sie die bedeutungen verdreht damit sie sich untereinander verständigen konnten ohne das ihre unterdrücker denn sinn verstanden, sie aber keine strafe davon trugen da sie nicht in ihrer landessprache gesprochen haben.
    ich möcht hier nicht den eindruck erwecken das ich es verteidigen möchte wenn sie homophobe äusserungen tätigen.ganz im gegenteil bin ich dagegen.
    und ich sage auch nicht das sie wegen euch hungern nein aber indem ihr auftritts- und einreiseverbote erzwing tragt ihr einen grossen teil dazu bei.
    Die kinder und die leute leiden noch immer unter den Folgen der sklaverei auf der unsere schöne welt aufgebaut worden ist.wir in europa und sonst wo in der westlichen welt wissen wo unsere herkunft ist zudem wissen wir auch woher unsere rechte stammen für die wir alle und unsere vorfahren gekämpft haben.aber diese maenschen heben grössten teil keine ahnung wo sie herkommen zudem tragen die meisten namen die die ehemaligen kolonial herren ihnen aufgezwungen haben.
    will jetzt auch nicht weiter hier rum plabbern.
    will nur mal deutlich machen das dieses thema deutlich komplexer ist. und deswegen ist es mir ein anstoss wenn man einfach sagt lasst sie nicht mehr rein.....
    zu dem muss ich sagen hab ich mit schwulen und lesben vereinen keine guten ehrfahrungen im bezug auf toleranz.
    bsp. bei eine capelton konzert wurden leute die rastas tragen als läuse züchter od.vierentransporter bezeichnet.ist das tolerant?
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