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  • 21. Oktober 2009 2 1 Min.

Ansgar Dittmar, Bundesvorsitzender des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD, bewirbt sich für einen Beisitzerposten im Parteivorstand.

Dittmar wurde auf der vergangenen Sitzung der schwul-lesbischen Sozialdemokraten einstimmig für diesen Posten vorgeschlagen. Die Wahl findet auf dem Bundesparteitag der SPD Mitte November in Dresden statt.

Kirsten Fussan, Vizechefin der Schwusos, begründet die Kandidatur mit der guten Arbeit, die Dittmar geleistet haben: "Wir haben mit unserer CSD-Kampagne ‚Weg mit den schwarzen Schnecken – Gleichstellung nur mit uns!’ im Wahlkampf viele Wählerinnen uns Wähler erreicht", erklärte Fussan und fügte eine Warnung vor der FDP an: "Die Freidemokraten haben im Wahlkampf viel versprochen, was sie so nicht halten können und werden. Deswegen ist es wichtig, eine gute Oppositionsarbeit auch für Lesben und Schwule zu machen."

Als Themen der nächsten Zeit nannte Kirsten Fussan die rechtliche Gleichstellung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe, die Aufnahme der "sexuellen Identität" ins Grundgesetz und die zunehmende vorurteilsmotivierte Gewalt.

Bei der Bundes-SPD trete Dittmar nicht für einen Bezirk oder Landesverband an, sondern als Bundesvorsitzender der schwul-lesbischen Sozialdemokraten. (pm)

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-w-

#1 Blondes GiftAnonym
  • 22.10.2009, 01:35h
  • Herrn Dittmars Engagement in allen Ehren - aber die Mutterpartei SPD hatte schließlich 4 Jahre in der großen Koalition Zeit, sich für Schwule und Lesben einzusetzen! Ich habe davon nichts, aber auch gar nichts mitbekommen. Nicht einmal die popelige Angleichung des Beamtenrechts, die wegen der geringen Zahl der ELPs auch nur Peanuts kostet, konnte die SPD verwirklichen.

    Jetzt ist es natürlich wohlfeil, nachdem die FDP überraschenderweise ein paar Rechte mehr durchbekommen hat, so zu tun, als sei die SPD schon immer eine dezidiert homofreundliche Partei gewesen. Dem ist nämlich mitnichten so.

    Sorry to say, aber die Grünen sind neben Teilen der FDP die einzigen, die sich für Schwule und Lesben einsetzen. Leider knickt die FDP dabei oftmals ein, wenn die CDU auskeilt (siehe Hessen).
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#2 goddamm. liberalAnonym