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https://queer.de/?11302
  • 02. November 2009 5 1 Min.

Tausende demonstrierten am Wochenende in den britischen Metropolen London und Liverpool gegen homophobe Übergriffe.

In London fanden sich über 6.000 Teilnehmer am Trafalgar Square zu einer Mahnwache im Gedenken an den 62-jährigen Ian Baynham zusammen, der Ende September von zwei Teenagern aus Homophobie umgebracht wurde (queer.de berichtete). Die Demonstranten versammelten sich mit Kerzen zu einer Schweigeminute, um den Opfern von homophoben Überfällen zu gedenken. An der Veranstaltung nahmen mehrere Politiker teil, darunter auch Arbeitsministerin Maria Eagle.

In Liverpool gingen 1.500 Menschen zu einer Mahnwache für den 22 Jahre alten schwulen Polizisten James Parkes auf die Straße, der Ende Oktober von einer Gang Jugendlicher überfallen und schwer verletzt wurde (queer.de berichtete). Grund für die brutale Attacke war offenbar der Hass auf Schwule. Das Opfer schwebte nach dem Überfall in Lebensgefahr, befindet sich nun aber wieder auf dem Weg der Besserung.

Parkes’ Freund Tom Downey hielt bei dieser Mahnwache eine kurze Rede, in der er Schwule und Lesben dazu aufrief, gegen Homophobie vorzugehen: "Heute vor einer Woche hätte ich nie gedacht, dass ich hier vor euch stehen würde. Ich stehe hier, weil nicht nur ich an unser Recht auf Freiheit glauben, sondern wir alle." (dk)

-w-

#1 Liedel
  • 02.11.2009, 15:25h
  • Sehr löblich! Um Homophobie langfristig vorzubeugen, sollte in UK dann aber bitte auch gegen das "Übertrittsangebot" des Papstes an konservative Anglikaner demonstriert werden. Keine Chance den geistigen und vor allem religiösen Brandstiftern!
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#2 classical soundAnonym
  • 02.11.2009, 15:44h
  • Antwort auf #1 von Liedel
  • Keine Chance den sozio-ökonomischen Brandstiftern !

    Den Erzeugern von Brutalo-Milieus und Hass-Spären.

    Der Zustand der britischen Volkswirtschaft ist verheerend und die Immobilienblase gigantisch.

    Die private Verschuldung ist enorm:
    derzeit liegt der Wert bei über 155 Prozent.
    Der Wert bei den US-Konsumenten 125,6 Prozent.

    DieAufblähung der Bankbilanzen erreichte die im August fast 484 Prozent der Wirtschaftsleistung.

    Deutschland: 317 Prozent und
    Euroland: 354 Prozent.

    Ende der 1970er-Jahre arbeiteten noch sieben Millionen Menschen, fast 26 Prozent aller Beschäftigten, in der britischen Industrie,
    heute sind es nur noch 2,9 Millionen, also 9,4 Prozent aller Jobs.

    Die Industrieproduktion fiel auf nur noch 85,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr – das ist der tiefste Stand seit September 1987!

    Fast 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entfallen auf die Londoner City.

    Auch hier im Vergleich: in den USA entfallen auf den New Yorker Finanzdistrikt rund 7,5 Prozent und in Deutschland auf Frankfurt rund 3,5 Prozent.

    Konsum um jeden Preis geht nur noch über die Notenpresse, was eine noch höhere Inflation hervorruft, an deren Ende nur die Zerrüttung der Währung, also des britischen Pfund stehen kann.

    Die Bank of England finanziert nahezu die gesamte Neuverschuldung des britischen Staates.

    Die Anzeichen für einen nahenden Staatsbankrott Großbritannien mehren sich also.

    Deutschland wäre von einem solchen enorm betroffen, denn kein anderes Land hat so viele Nettoforderungen gegenüber den Briten:

    Im Jahre 2008 waren es immerhin über 617,59 Milliarden US-Dollar.

    www.youtube.com/watch?v=_cWz9MrHskk
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#3 schwulenaktivist
  • 02.11.2009, 15:58h
  • Statt den Homoschwanz einzuziehen sollten wir uns der Auseinandersetzung stellen! Alles andere gibt ein falsches Gefühl von Scheintoleranz und Scheinakzeptanz! Das schliesst nicht aus, sich über gegenseitige Vorurteile auszusprechen, vor allem aber über die unbegründeten Ängste von Hetero/as.
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