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  • 09. November 2009 12 1 Min.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit glaubt, dass Deutschland reif ist für einen schwulen Bundeskanzler – er selbst strebe das Amt jedoch zunächst nicht an.

"Seit Jahren wäre diese Bundesrepublik auch in der Lage, einen schwulen Kanzler zu haben. Aber gewählt wird in der Demokratie nach der Politik, die jemand anbietet", erklärte der SPD-Regierungschef gegenüber der "Bild am Sonntag". Allerdings wolle er diesen Satz nicht als eigene Bewerbung verstanden wissen: "Ich bin nicht auf Jobsuche", so der 56-Jährige.

Er erklärte ferner, dass Guido Westerwelle nicht wegen seiner Homosexualität als Außenminister "gecastet" wurde: "Das wäre er genau so geworden, wenn er hetero wäre", denkt Wowereit. Nach seiner eigenen Vorarbeit – und der seines Hamburger Amtskollegen – stünden Schwulen ohnehin alle Möglichkeiten offen: "Seit Ole von Beust und Klaus Wowereit Bürgermeister sind, ist das doch nichts Besonderes mehr".

Bereits zuvor hatte Wowereit in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" erklärt, dass er sich wiederholt mit Westerwelle auch über Privates unterhalten habe und die Beiden dabei auch das Coming-out gesprochen hätten. Er wollte aber keine Einzelheiten über den Inhalt der Privatgespräche nennen. (pm/dk)

Wöchentliche Umfrage

» Ist Deutschland bereit für einen schwulen Bundeskanzler?
    Ergebnis der Umfrage vom 09.11.2009 bis 16.11.2009
-w-

#1 Auch bereit...Anonym
#2 Liedel
  • 09.11.2009, 16:52h
  • Netter "Einstimmer" von Wowi.
    Seien wir realistisch: was hat die SPD denn momentan so an Führungs- bzw. Kandidatenpotenzial zu bieten? Wen kann sie in den nächsten vier Jahren aufbauen?
    Den "deutschen Obama", "Shootingstar" whatever vergessen wir lieber gleich.
    Gabriel: trotz seiner Leibesfülle geistig wie politisch eher ein Leichtgewicht. Die Wahl 2003 in Niedersachsen hat er krachend verloren, als BMU konnte er lediglich mit Fachwissen zu Endlagerfragen und seinem Patenkind "Knut" im Berliner Zoo punkten
    Nahles: viel zu arrogant und zynisch, daher bei Wählern nicht vermittelbar. Schon gar nicht bei denen, die von "links" zurückgeholt werden sollen (was ich ohnehin für fragwürdig halte).
    Platzeck: Probleme mit Depressionen, daher nur bedingt für Führungsaufgaben geeignet.
    Beck: "Problembär" aus Rheinland- Pfalz, klebt dort an der Macht, steht vor allem für die "alte Bundesrepublik".
    Wie sich Frau Kraft in NRW und Olaf Scholz in Hamburg entwickeln, bleibt noch abzuwarten.

    Da wird es am Ende wohl auf Wowi rauslaufen... man erinnere sich: nach der Abgeordnetenhauswahl 2006 konnte er aussuchen, ob mit grün oder rot. Das Ergebnis gab beides her! Er hat nicht nur rot- rote Regierungserfahrung. Er weiss vor allem, dass es eine linke, sprich rot-rot-grüne Mehrheit in diesem Land gibt, die gar nicht so weit von schwarz-gelb entfernt liegt. Und das lässt sich ausbauen. Dazu muss allerdings zuerst die ewige "Flügelei" der SPD aufhören. Denn was Geschlossenheit angeht, nun ja, da waren schwarz und gelb im Vorfeld dieser Bundestagswahl einfach besser aufgestellt.
    Also: setz dich durch Wowi! Der SPD kanns nur gut tun!
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#3 UdoAnonym
  • 09.11.2009, 17:41h
  • Antwort auf #2 von Liedel
  • Wäre vielleicht nicht schlecht.

    Vielleicht besser als diese Landpommeranze,
    die artig ihre Konfimandensprüche in den USA aufsagt, um anschließend von GM mit
    einem Melkschemel an den
    Enteteich gesetzt wird.

    Sexy geht anders !
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