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Jetzt auf DVD: Gregg Arakis Debütfilm "The Living End" über zwei HIV-Positive auf einer Reise voller Gewalt und ohne Ziel

Von Carsten Weidemann

Jon und Luke, beide HIV positiv, brechen zu einer Reise ohne Ziel auf, denn sie haben nichts zu verlieren. Es ist Anfang der 90er Jahre und die beiden beginnen eine Tour voller Gewalt, eine verzweifelte aber brüllend komische Feier ihrer neuen nihilistischen Freiheit. Der sensible Künstler Jon und der Stricher Luke bilden ein seltsames Paar: sie küssen, schlagen und lieben sich, trennen und akzeptieren sich schließlich. Die Welt um sie herum ist hasserfüllt und kalt, sie aber beschützen einander.

Gregg Arakis Debütfilm "The Living End", der vor jugendlicher Vitalität sprüht, gilt als die männliche Ausgabe des Roadmovies "Thelma und Luise". Kritiker vergleichen Arakis Handschrift mit der von Jean-Luc Godard. Dieser Kultfilm gilt als absoluter Meilenstein schwulen Kinos, viele halten ihn für die leidenschaftlichste schwule Liebesgeschichte aller Zeiten.

The Living End - Remixed and Remastered, Regie: Gregg Araki, USA 1992/2008, Laufzeit: ca. 81 Minuten, Sprache: Englisch, Untertitel: Deutsch, Englisch, Vertrieb: cmv-Laservision

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