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Einzelkommentar zu:
Debatte über Mahnmal-Fotos


#18 stromboliProfil
  • 25.11.2009, 10:18hberlin
  • Antwort auf #14 von Prignitzer
  • deine blitze vom olymp herab treffen den falschen.. da wäre XDA bezüglich inhalt eher ansprechpartner gewesen!
    Aber bleiben wir mal bei der intention der stelen und ihrer begehbarkeit: anfänglich gab es stimmen die meinten man würd mit füssen die würde der opfer (be)treten.
    Mich beeindruckt noch heute die emotionale berührung wenn man in die stelen eintaucht im bewustsein an namenlosen monumenten die an untergegangene erinnern sollen vorbei geht. Kennen wir doch die klotzigen kriegserinnerungen mit messinginschrift, die auf die so ehrenhaft von uns gegangenen hinweisen, denen wir folglich den "besonderen" respekt erweisen sollen.
    Mich überkommt beim durchgehen der stelenfelder das gefühl die ungeheuerlichkeit besser zu verstehen, weil auch die namenlosigkeit ausdruck jener unaussprechlichen barbarei eines einmaligen massenmordes darzustellen vermag. Ich selbst fühle mich einsam, verlassen in diesen stelen.
    Aber jeder geht anders mit gefühlen um. Aber, eigenartiger weise bin ich nie gestört wenn ich kinder /jugendliche herumtollen sehe, wenn päärchen sich küssen und selbst waldi mal sein bein hebt.. ; ich hab dann das gefühl die lebenden bringen auf diese weise eine spur von leben zurück, die sinnlos den namenlosen genommen wurde.
    Und wenn die sonne scheint, sing ich manchmal leise vor mich hin.. ist das abwürdigend? Und wenn besuch kommt bring ich sie dort hin! Auch als attraktion , denn ich kenne keinen anderen ort des gedenkens, der so zum erinnern anregt ohne das leben aussen vor zu lassen. Das will ich meinen besuchern/freunden vermitteln.
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