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  • 28. November 2009 9 2 Min.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wirbt mit "I am gay and that's not a bad thing" auf der International Gay and Lesbian Leadership Conference

Von Carsten Weidemann

Mit seinem berühmter Ausspruch "Ich bin schwul und das ist auch gut so" will Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit homosexuelle Touristen in die deutsche Hauptstadt locken. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, reist der SPD-Politiker kommende Woche zusammen mit dem Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH nach San Francisco, um an der International Gay and Lesbian Leadership Conference teilzunehmen.

Mit dem Satz : "I am gay and that's not a bad thing" wird Wowereit im Flyer zum hochkarätig besetzten Treffen homosexueller Führungskräfte vorgestellt, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Der Berliner Regierungschef wird dort am Freitag ein Eingangsreferat zum Thema der weltweiten Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben halten. Weitere Themen der Konferenz sind u.a. ökologisches Wirtschaften, die Situation von älteren Schwule und Lesben und gesundheitliche Bedrohungen der Community jenseits von HIV und Aids.

Berlins Senatssprecher Richard Meng bestätigte die geplante Dienstreise, äußerte sich aber nicht zu Details. Er verwies auf eine Presseerklärung Anfang nächster Woche, die über das genaue Besuchsprogramm Auskunft geben soll. Überraschend kommt der US-Trip jedoch nicht: Schon seit Jahren wirbt der 56-jähriger Sozialdemokrat für Berlin als schwul-lesbisches Reiseziel, um die Tourismuswirtschaft der Hauptstadt zu stärken.

Auch in der Stadtpolitik legt Wowereits rot-rote Koalition einen Schwerpunkt auf Homofragen: Wie die Abgeordneten Susann Engert (SPD) und Klaus Lederer (Linke) am Freitag mitteilten, werden im Landeshaushalt schwul- lesbische Initiativen in den kommenden beiden Jahren mit 2,1 Millionen Euro unterstützt. Das Geld fließt unter anderem in Studien zur Untersuchung von Diskriminierungserfahrungen, in die Fortbildung von Führungspersonal der Verwaltung sowie in die Aus- und Weiterbildung von Polizisten, Lehrern und Sozialarbeitern im Schul- und Jugendbereich. Berlin nehme damit eine "Vorreiterrolle bei der Akzeptanz sexueller Vielfalt" ein, so Engert und Lederer in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Klaus Wowereit ist seit dem 16. Juni 2001 Regierender Bürgermeister von Berlin und seit dem 13. November 2009 stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD. Im Herbst 2011 muss er sich in der Hauptstadt der Wiederwahl stellen. Nach Informationen von Spiegel Online wollen die Grünen dann mit einem eigenen Bürgermeister-Kandidaten gegen den schwulen Landesvater antreten – im Gespräch sei die Fraktionschefin im Bundestag, Renate Künast.

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-w-

#1 HandoAnonym
  • 28.11.2009, 16:23h
  • Wowereit will also (noch) mehr schwule Touristen aus aller Welt nach Berlin locken und diese Stadt zur "Gay Capital of the World" machen. Schön! Schwule sind DINKS oder Singels und verfügen übers das nötige Kleingeld. Also wird es in Berlin noch mehr schwule (Luxus-) Hotels, noch mehr schwule Feten , noch mehr (Bare-)Sexpartys usw geben. Viele Schwule aus Ländern, in denen sie diese Freiheiten nicht kennen, dürfen sich in Berlin einmal richtig austoben. Das lässt die Kassen in Berlin klingeln und der Finanzsenator freut sich. Mit dieser grenzenlosen sexuellen Freiheit lockt "Barelin" seit Jahren Hunderttausende von Schwulen und Heteros (ja, es gibt auch Darkrooms und Slings für Hetero-Männer und -frauen sowie für Lesben)in die Stadt. Aber - Berlin wird auch die Folgekosten tragen müssen. Heute schon tummeln sich über 10.000 Aidskranke in der Berliner Szene.
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#2 SpiegelAnonym
  • 28.11.2009, 17:14h
  • Antwort auf #1 von Hando
  • Es ist besser, wenn Tyrannen hundert Ungerechtigkeiten gegen das Volk verüben, als dass das Volk eine einzige Ungerechtigkeit gegen die Tyrannen verübt.

    Man darf dem Pöbel nicht zuviel pfeifen, er wird sonst gern toll. Es ist billiger, ihm zehn Ellen abzubrechen, als ihm in einem solchen Falle eine Handbreit, ja, die Breite eines Fingers einzuräumen. Und es ist besser, wenn ihm die Tyrannen hundertmal unrecht tun, als dass sie dem Tyrannen einmal unrecht tun. Denn weil ja das Unrecht gelitten werden muss, so ist vorzuziehen, durch die Obrigkeit zu leiden, als dass die Obrigkeit durch die Untertanen zu leiden hat. Denn der Pöbel besitzt und kennt kein Maß. In jedem einzelnen stecken wohl mehr als fünf Tyrannen, So ist es besser, von einem Tyrannen, d. h. von der Obrigkeit, Unrecht zu leiden als von unzähligen Tyrannen, d. h. vom Pöbel.

    martin luthMan darf dem Pöbel nicht zuviel pfeifen, er wird sonst gern toll. Es ist billiger, ihm zehn Ellen abzubrechen, als ihm in einem solchen Falle eine Handbreit, ja, die Breite eines Fingers einzuräumen. Und es ist besser, wenn ihm die Tyrannen hundertmal unrecht tun, als dass sie dem Tyrannen einmal unrecht tun. Denn weil ja das Unrecht gelitten werden muss, so ist vorzuziehen, durch die Obrigkeit zu leiden, als dass die Obrigkeit durch die Untertanen zu leiden hat. Denn der Pöbel besitzt und kennt kein Maß. In jedem einzelnen stecken wohl mehr als fünf Tyrannen, So ist es besser, von einem Tyrannen, d. h. von der Obrigkeit, Unrecht zu leiden als von unzähligen Tyrannen, d. h. vom Pöbel.

    Martin Luther 1526

    Die Reichskristallnacht fand in der Nacht zu Luthers Geburtstag statt.
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#3 jorgosAnonym