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- 30. November 2009 2 Min.
Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember hat der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) "barriere- und diskriminierungsfreie Möglichkeiten der Information und Aufklärung" verlangt.
Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung sollte "dringend die sachfremden und rigiden Beschränkungen aufheben", denen die Präventionsarbeit bislang unterliege, sagte LSVD-Sprecher Axel Blumenthal: Konkret forderte er, die vielversprechende "Ich weiß was ich tu"-Kampagne (IWWIT) der Deutschen Aids-Hilfe auch in Mainstream-Medien zu bewerben. "Bisher wurde hierauf – mit falscher Rücksicht auf konservative Teile der Gesellschaft – verzichtet", sagte Blumenthal. "Es darf nicht sein, dass Männer, die sich gar nicht als schwul verstehen, erst nach Informationen suchen müssen."
Männer, die Sex mit Männern haben, könne man nur erreichen, wenn man die Aufklärungswelt nicht einfach streng in homo und hetero teilt, so der LSVD-Sprecher: "Das Leben ist vielfältig, die Präventionsarbeit sollte es auch sein."
Die Stabilisierung der Zahl der HIV-Neuinfektionen unter schwulen Männern wertete der LSVD als "Beleg für die qualitativ gute zielgruppenspezifische Arbeit" der DAH, Ein Warnsignal sei hingegen der Anstieg der Syphilis-Infektionen. "Es zeigt, dass die Bemühungen zur Aufklärung über HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten verstärkt werden müssen", so Axel Blumenthal. Er beklagte, dass in vielen Städten kostenlose und anonyme Screenings für sexuell übertragbare Krankheiten fehlten.
Darüber hinaus forderte der Verband, die Ärzteschaft stärker in die Verantwortung einzubeziehen. "Fehlende oder gar falsche Beratung, verpasste Untersuchungen oder nicht diagnostizierte Infektionen mit Syphilis und Tripper werfen kein gutes Licht auf die Beratungsstandards", so Blumenthal. Es könne nicht angehen, dass es "immer noch ein Glücksfall ist, jemanden finden zu können, der den Betroffenen diskriminierungsfrei hilft". (cw)
Links zum Thema:
» Homepage der IWWIT-Kampagne
» Homepage des LSVD















Man muss bedenken, dass man sich auch z.B. durch ungeschützten Oralsex oder auch schon gemeinsames Wi**en mit solchen Krankheiten (Syphilis & Co) anstecken kann!!!
Diese werden allerdings oft nicht erkannt und auch nicht getestet, so dass hier ebenfalls LEBENSLANGE und UNHEILBARE Folgen auftreten (Hörverlust, Leberschäden, Gehirnschäden und noch viel schlimmeres)!!
Jeder sollte wissen: Nur SAFERSEX mit EINEM vertrauenswürdigen Menschen ist sicher!