Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?11458
  • 30. November 2009 23 2 Min.

Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember hat der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) "barriere- und diskriminierungsfreie Möglichkeiten der Information und Aufklärung" verlangt.

Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung sollte "dringend die sachfremden und rigiden Beschränkungen aufheben", denen die Präventionsarbeit bislang unterliege, sagte LSVD-Sprecher Axel Blumenthal: Konkret forderte er, die vielversprechende "Ich weiß was ich tu"-Kampagne (IWWIT) der Deutschen Aids-Hilfe auch in Mainstream-Medien zu bewerben. "Bisher wurde hierauf – mit falscher Rücksicht auf konservative Teile der Gesellschaft – verzichtet", sagte Blumenthal. "Es darf nicht sein, dass Männer, die sich gar nicht als schwul verstehen, erst nach Informationen suchen müssen."

Männer, die Sex mit Männern haben, könne man nur erreichen, wenn man die Aufklärungswelt nicht einfach streng in homo und hetero teilt, so der LSVD-Sprecher: "Das Leben ist vielfältig, die Präventionsarbeit sollte es auch sein."

- Werbung -

Die Stabilisierung der Zahl der HIV-Neuinfektionen unter schwulen Männern wertete der LSVD als "Beleg für die qualitativ gute zielgruppenspezifische Arbeit" der DAH, Ein Warnsignal sei hingegen der Anstieg der Syphilis-Infektionen. "Es zeigt, dass die Bemühungen zur Aufklärung über HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten verstärkt werden müssen", so Axel Blumenthal. Er beklagte, dass in vielen Städten kostenlose und anonyme Screenings für sexuell übertragbare Krankheiten fehlten.

Darüber hinaus forderte der Verband, die Ärzteschaft stärker in die Verantwortung einzubeziehen. "Fehlende oder gar falsche Beratung, verpasste Untersuchungen oder nicht diagnostizierte Infektionen mit Syphilis und Tripper werfen kein gutes Licht auf die Beratungsstandards", so Blumenthal. Es könne nicht angehen, dass es "immer noch ein Glücksfall ist, jemanden finden zu können, der den Betroffenen diskriminierungsfrei hilft". (cw)

Wöchentliche Umfrage

» Trägst du die Rote Schleife zum Welt-Aids-Tag?
    Ergebnis der Umfrage vom 30.11.2009 bis 07.12.2009
-w-

#1 Jensi
  • 30.11.2009, 15:16hFrankfurt
  • Andere Krankheiten wie Syphilis geraten meiner Meinung nach durch die zu starke Konzentration auf das Wort "HIV" in den Hintergrund.

    Man muss bedenken, dass man sich auch z.B. durch ungeschützten Oralsex oder auch schon gemeinsames Wi**en mit solchen Krankheiten (Syphilis & Co) anstecken kann!!!
    Diese werden allerdings oft nicht erkannt und auch nicht getestet, so dass hier ebenfalls LEBENSLANGE und UNHEILBARE Folgen auftreten (Hörverlust, Leberschäden, Gehirnschäden und noch viel schlimmeres)!!

    Jeder sollte wissen: Nur SAFERSEX mit EINEM vertrauenswürdigen Menschen ist sicher!
  • Direktlink »
#2 Good ol friendAnonym
  • 30.11.2009, 15:29h
  • Antwort auf #1 von Jensi
  • Jeder sollte wissen:

    Nur sich zu Hause einschließen ist sicher!

    Nee, auch nicht wirklich, also gleich einsargen lassen!

    Was kommt als nächstes?
  • Direktlink »
#3 AyelAnonym
  • 30.11.2009, 15:47h
  • Antwort auf #2 von Good ol friend
  • Leuten wie Jensi empfehle ich den Erwerb einer der Immobilien, die das US-Militär nach wie vor massig zu berkaufen hat: eines Atomraketenbunkers.

    Ansonsten: den Red Ribbon trage ich jeden Tag, 365 Tage im Jahr an meinem Rucksack, ausserdem habe ich einen, nebst Regenbogenfahne, am Auto auf der Heckscheibe...
  • Direktlink »