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Einzelkommentar zu:
Doch keine Homo-Ehe in New York


#1 Blondes GiftAnonym
  • 03.12.2009, 11:11h
  • Mit diesem Abstimmungsergebnis verabschiedet sich die amerikanische Nation trotz ihres "liberalen" Präsidenten immer weiter vom Ideal eines freiheitlichen Bürgerrechtstaates.

    Nach seiner Façon selig werden kann man in den USA nur, wenn man möglichst religiös verbrämt ist und jede Menge Geld hat. Arme, Atheisten und Agnostiker fallen durchs Raster. Ganz zu schweigen von dem jahrzehntelangen Hickhack um eine gesetzliche Krankenversicherung für Arme und Bedürftige.

    "Land of the free"? Welch ein groteskes Zerrbild der amerikanischen Nation, die religiöses Spinnertum goutiert und die die Entblößung von Brustwarzen in Aufruhr versetzt, während in Ruhe weiter geballert und gemordert werden darf.

    Der konservative Rollback ist in den Staaten bereits lange angekommen, da kann Obama machen, was er will. In Zeiten wirtschaftlicher Not brauchen die Leute offensichtlich nicht nur einen Messias, sondern auch die kuschelig-autoritäre Atmosphäre der Religionen, die ihnen sagen, wo es langgeht.

    Für freiheitsliebende Schwule und Lesben ist in diesem Land kein Platz mehr.

    Hoffen wir, dass wir uns in Europa der Lawine des Konservatismus, die auf uns zurollt, standhaft widersetzen können. Wir sollten wachsam sein. Am Anfang sind es nur ein paar Abstimmungen, die wir verlieren (siehe Bundesrat neulich) - am Ende stehen wir vor einem Nichts und einer Armada religiös fanatisierter Grenzdebiler gegenüber.

    Nota bene: Norbert Geis ist überall!
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