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Einzelkommentar zu:
Doch keine Homo-Ehe in New York


#12 goddamn. liberalAnonym
  • 03.12.2009, 21:14h
  • "Mit diesem Abstimmungsergebnis verabschiedet sich die amerikanische Nation trotz ihres "liberalen" Präsidenten immer weiter vom Ideal eines freiheitlichen Bürgerrechtstaates."

    Na, ja in den USA ging es noch nie auch nur
    annähernd 'ideal' zu...

    Was mich immer verwundert, das sind die völlig überzogenen Erwartungen, die alle Welt an dieses strukturkonservative Land richtet, in dem übrigens die Mehrheit der weißen Bevölkerung deutschstämmig ist (inklusive 'Busch' und auch Obama).

    Sicher, die USA sind so etwas wie eine Demokratie und sicher ihren undemokratischen Gegnern von Teheran bis Caracas klar vorzuziehen....

    ABER:

    Über das 'Sozialsystem' der USA braucht man kein Wort zu verlieren. Das hat der Klassenkampf von Oben nach Unten, der sich bei uns gerade erst etabliert, ist dort Routine.

    Das Rechtssystem hat z. T. mittelalterliche Züge mittelalterlicher Rachejustiz (Stichwort Todesstrafe etc.).

    Bis in die 60er gab es Rassengesetze (Verbot von Mischehen, Wahlrechtsentzug etc.), die in der gesamten westl. Welt einmalig waren.

    Bis 2003 gab es 'Sodmoy Laws', von denen ich das westl. Europa schon über 200 Jahre vorher verabschiedet hatte.

    Wenn sich jedoch die USA endlich und langem Gewürge dem Fortschritt anderer Länder (Frankreich, Skandinavien etc.) angeschlossen haben, dann wird so getan, als habe mans immer schon gewußt und man plustert sich vor aller Welt als Oberlehrer auf (hmm....ich erinnere an die deutschen Mentalitätsanteile).

    Der wahre amerikanische Fortschritt findet woanders statt. In Ländern halt, wo z. B. die Todesstrafe seit über 100 Jahren und das Homosexualitätsverbot seit über 70 Jahren abgeschafft worden sind....

    www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/uruguay-wahl

    Und natürlich in Kanada, wo gerade schwul-lesb- US-Amerikaner geradezu polit. Asyl suchen...
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