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Einzelkommentar zu:
Uganda: Doch keine Todesstrafe für Schwule


#8 predigerAnonym
  • 11.12.2009, 14:40h
  • >"Der Staat würde aber "fehlgeleiteten Menschen helfen, eine akzeptable sexuelle Orientierung durch psychologische Beratung" zu erlangen."

    es gibt zahlreiche hinweise darauf, dass bei der formulierung des ugandischen gesetzentwurfs mehrere wichtige vertreter der us-amerikanischen homo-heiler-verbände ihre finger im spiel hatten. mit der einführung einer klausel, die ugandische homosexuelle zu zwangs-"therapien" zwingen wird, haben diese leute leider ihr wichtigstes ziel erreicht.

    vor der wahl, entweder ihren "therapeuten" eine "heilung" vorzugaukeln oder mehrjährige haftstrafen anzutreten, werden viele der opfer dieses gesetzes sich für ein leben in selbstverleugnung entscheiden. und, als wäre das persönliche leid der betroffenen noch nicht schlimm genug: so wird es endlich eine vielzahl von neuen fällen geben, die die homo-"heiler" als "erfolgreich konvertierte" vorzeigen können.

    ein schwacher trost, dass die todesstrafe vermutlich nicht zur anwendung kommen wird. die phantasien irregeleiteter religiöser spinner, die von der psychischen auslöschung der homosexualität träumen, werden mit der änderung des gesetzes aber leider neue nahrung bekommen.
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